Erste Asset Management Blog | Willkommen beim Blog der Erste Asset Management (EAM). Die Erste Asset Management (EAM) koordiniert und verantwortet sämtliche Asset-Management-Aktivitäten innerhalb der Erste Group.

Blogbeiträge

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Das Comeback der Schwellenländer

Interview mit Christian Gaier, Senior Fondsmanager für Staatsanleihen von Schwellenländern

Aktien- und Anleihenfonds der Schwellenländer waren in den vergangenen Jahren von den globalen Unsicherheiten besonders betroffen. Kriege und Konfliktherde in der Region, die stark gefallenen Rohstoffpreise, insbesondere Ölpreis, und die Ängste vor einer Zinswende in den USA, veranlassten viele Investoren ihr Kapital abzuziehen und in sichereren Häfen zu „parken“. Nun mehren sich die Anzeichen, dass die Investoren zurückkehren.

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Wahlsieg des Regierungschefs löst Kursaufschwung an der japanischen Börse aus

Der japanische Aktienmarkt gehört bisher zu den großen Enttäuschungen in diesem Jahr. Mit einer Wertentwicklung von -15% (per 12.7.2016, Quelle: Bloomberg) zählt der Nikkei zu den schlechtesten Börsenindizes. Für einen Euro-Anleger ist das Resultat nicht ganz so schlimm: Rechnet man die Wertentwicklung der Währung Yen zum Euro ein, verbessert sich die Performance auf -4%. (Bloomberg) Trotz des Minus-Vorzeichens fällt das Ergebnis besser aus als bei europäischen Aktien.

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Putschversuch in der Türkei

Was geschah?

Letzten Freitag Abend unternahm eine Splittergruppe der türkischen Armee, überwiegendenteils mittleren Ranges, einen Putschversuch und nahm Flughäfen, Brücken, Fernsehstationen und Militärhauptquartiere ein, bevor sie das türkische Parlamentsgebäude angriffen und angekohlt und beschädigt zurückließen. Ihre Erklärung lautete, dass sie die Macht übernommen hätten, um die Demokratie vor der Regierung zu beschützen.

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Rendite Radar: Juli 2016

Der BREXIT war der wichtigste Faktor für die Entwicklung an den Kapitalmärkten. Die Folge der Volksabstimmung in Großbritannien war die Flucht in liquide und weniger risikobehaftete Anlageklassen. Besonders US-Staatsanleihen konnten von der Entscheidung profitieren. Hochzinsanleihen (High Yield) kamen unter Druck, konnten sich aber relativ rasch erholen.

Die Marktteilnehmer rechnen durch den Brexit-Prozess mit einem deutlich niedrigeren Wachstum, bzw. mit Rezessionsrisiken für Großbritannien und mit einem niedrigeren Wachstum für Kontinentaleuropa.

Das mehr oder weniger gänzliche Auspreisen von Zinserhöhungen für dieses Jahr in den USA hat besonders US-Unternehmensanleihen, aber auch Schwellenländer-Anleihen begünstigt. Seit Jahresbeginn sind Anleihen aus den Schwellenländern die beste Anlageklasse.

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Kohle, eine Win-Win-Geschichte!

Gerold Permoser, Chief Investment Officer (CIO) und Chief Sustainable Investment Officer (CSIO) der Erste Asset Management hat ganz persönliche Erfahrungen mit dem Thema Kohle: „Kohle und Öl waren lange Zeit mein Leben.“
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Ausschüttung und Steuer – einfach erklärt! – Teil 2

Hinweis: Grundlegende Informationen zum Thema „Ausschüttung und Steuer“ finden Sie im BLOG:
Ausschüttung und Steuer – einfach erklärt! – Teil 1

Beim Kauf eines Investmentfonds stehen Anlegerinnen und Anleger vor der grundsätzlichen Frage:

„Möchte ich eine regelmäßige Ausschüttung oder soll das Geld im Fonds bleiben?“

Zu diesem Zweck werden für die meisten Fonds unterschiedliche Anteilscheinklassen (Tranchen) begeben. Es handelt sich aber immer um den gleichen Fonds.

  • Die Abkürzung „A“ kennzeichnet üblicherweise die Anteilscheinklasse mit regelmäßiger (zumeist jährlicher) Ausschüttung.
  • Die Abkürzung „T“ steht für „thesaurierend“ und kennzeichnet die Anteilscheinklasse, bei der die Erträge (abzüglich einer eventuellen KESt) im Fonds bleiben.

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„Kohle – schädlich, unrentabel und substituierbar“

James Watt ist nicht nur Namensgeber der physikalischen Einheit für Leistung, sondern läutete Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Verbesserung und damit einhergehenden Verbreitung der Dampfmaschine das Kohle-Wasserstoffzeitalter ein. Heute, knapp 250 Jahre später, ist ein Umbruch, ja eine Umkehr, zu erkennen. Kohle-Divestments, also der Kapitalabfluss aus Kohleinvestments, sind zu einer breiten Bewegung geworden. Ein prominentes Beispiel ist dieie Rockefeller Stiftung, die ankündigte, sich vollständig aus Kohle zurückzuziehen. Auch die Ambitionen der Kraftwerksbetreiber E.ON und RWE, sich mittels einer Abspaltung von ihren Kohlen-Altlasten zu befreien, zeigen, dass Kohle derzeit stark auf dem Rückzug ist. Stefan Rößler, ESG Analyst bei der Erste Asset Management, erklärt, warum ein Verzicht auf Kohle langfristig unumgänglich ist.

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