Erste Asset Management - Blog

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/iStock_000020821888Large-890x390-1417091486.jpg
Gerhard Winzer am 25. November 2014

Goldpreisverfall wie lange noch?

Quelle: iStock

Trotz verschiedener geopolitischer Krisenherde sowie der jüngsten Volatilitätssteigerung an den Märkten, konnte Gold den Bärenmarkt noch nicht verlassen. Was steckt hinter der schwachen Entwicklung des Goldpreises und welche Faktoren könnten Gold in einen Bullenmarkt versetzen?

Kreditsichere, nominelle Staatsanleihen bieten per Konstruktion einen Hedge gegenüber Deflation. Die treibenden Faktoren auf den Finanzmärkten in diesem Jahr sind Wachstumsenttäuschungen und zunehmender Disinflationsdruck. Im Einklang damit sind die geforderten Risikoprämien für risikobehaftete Wertpapiere angestiegen und die nominellen Renditen von kreditsicheren Staatsanleihen gefallen.

Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/Bild2-890x390.jpg
Peter Szopo am 04. November 2014

Der Ukraine-Konflikt – Eine Zwischenbilanz in zehn Punkten

Quelle: iStock

Im Zuge des aktuellen Waffenstillstands hat sich der Ukraine-Konflikt beruhigt, ohne dass sich deshalb schon eine wirkliche Lösung abzeichnet. Die Unsicherheit bleibt hoch, sowohl was die nächsten Schritte der Konfliktparteien betrifft, als auch bezüglich der längerfristigen Krisenfolgen.

Dennoch bietet das Ende der sechsmonatigen, durch gewaltsame Konfrontation gekennzeichnete Eskalationsphase Anlass aus Investorensicht Zwischenbilanz zu ziehen. Sie fällt nüchtern aus.
Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/brazil-worldcup-890x390.jpg
Gerold Permoser am 04. November 2014

Liebe macht blind!

Am 16. Juli 1950 erlebte Brasilien vor über 200.000 Besucher im vollkommen überfüllten Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro sein Cordoba. Das de-facto-Endspiel der Weltmeisterschaft wurde 2:1 gegen Uruguay verloren. Noch heute ein Ereignis, an das sich Brasilianer nur mit Schaudern erinnern.

64 Jahre später findet wieder eine WM in Brasilien statt und der Vergleich mit damals macht sicher: Sportgroßveranstaltungen sind nicht mehr das, was sie einst waren. Gespielt wurde 1950 in 6 Stadien, vier der sechs Stadien hatten eine Kapazität von weniger als 30.000 Zuschauern und von den qualifizierten 16 Nationen nahmen überhaupt nur 13 teil. TV-Übertragung, Merchandising, offizielle WM-Partner – Fehlanzeige! Heute sind die Fußball-Weltmeisterschaften (oder auch die Olympischen Spiele) global zelebrierte Megaevents, die auf eindrucksvollste Art und Weise zeigen, wie flach die Welt im 21. Jahrhundert geworden ist. Derartige Großveranstaltungen sind auch aus der ESG-Perspektive sehr interessant.
Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/hg_editorial-890x390.jpg
Gerold Permoser am 04. November 2014

In 80 Tagen um die Welt

In 80 Tagen um die WeltHand aufs Herz! Würden Sie ein Buch kaufen, das sich „Goethes Italienurlaub“ nennt? Wohl eher nicht, und wenn, dann auch nur, weil der Titel so absurd ist, dass er auf einen gesteigerten Spaßfaktor hinweist. Wir alle wissen, Goethe hätte nie Urlaub gemacht. Er wäre gereist! 1873 kam Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“ heraus. Damals war es eine echte Herausforderung, in 80 Tagen um die Welt zu kommen. Heute ist es eine echte Herausforderung, 80 Tage Urlaub zu bekommen, um die Welt kommt man in weniger als 24 Stunden. London an einem Wochenende klingt mittlerweile mehr nach Befehlsausgabe für eine Kommandoaktion als nach Erholung.Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/oel-bohrinsel-890x390.jpg
Gerold Permoser am 04. November 2014

Reich wie Rockefeller: Öl bedeutet Big Business

Öl bedeutet Big Business. „Reich wie Rockefeller“ wird auch heute, 77 Jahre nach John D. Rockefellers Tod, noch verwendet, um unvorstellbarem Reichtum ein Gesicht zu verleihen. Ganz selbstverständlich repräsentieren Ölgesellschaften, zum Teil in ungebrochener Kontinuität seit über 100 Jahren, Macht und Geld und alles, was sich damit erreichen lässt. Berücksichtigt man nicht nur börsennotierte, sondern auch staatliche Konzerne,  dann stellen Ölgesellschaften mehr als die Hälfte der 20 größten Unternehmen der Welt.
Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/Bild7-890x390-1416951109.jpg
Gerhard Winzer am 04. November 2014

Investoren werden vorsichtiger

Quelle: iStock

Die konjunkturelle Dynamik lässt auf globaler Basis nach. Darauf deuten sowohl die fallenden Frühindikatoren der OECD für wichtige Industriestaaten als auch die fallenden Einkaufsmanagerindizes hin. Dennoch stehen sie im Einklang mit einer leichten Beschleunigung des Wachstums der Weltwirtschaft von Quartal zu Quartal. Das Ausmaß der Erholung wird immer geringer. Die Hoffnung, dass endlich Potenzialwachstum erreicht werden könnte, schwindet zusehends. Die seit Jahren nach unten korrigierten Wachstumsschätzungen setzen sich fort. Das passt nicht nur zum langsamen Erholungsszenario nach der Großen Rezession sondern auch zu den starken Hinweisen eines gefallenen Potenzialwachstums.

Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/iSTock_00008788191_Illustrations1-890x390-1416826610.jpg
Gerhard Winzer am 04. November 2014

Das Wachstum enttäuscht – die Schwankungen an den Finanzmärkten nehmen zu

Quelle: iStock

Die wichtigste Referenzrendite der Finanzgemeinde, die 10jährige Rendite der US-amerikanischen Staatsanleihe, ist in diesem Jahr kräftig gefallen. Genauer: von 3,03% zu Jahresanfang auf aktuell 2,11%. Das ist insofern überraschend, als die Konjunktur der US-Wirtschaft als einzige große Volkswirtschaft auf immer breiteren Beinen steht und sich am Übergang von der Erholungs- in die Expansionsphase befindet.

Im Einklang damit haben in den USA die Risiken für eine zu niedrige Inflation abgenommen. Im Oktober läuft das umfassende Anleiheankaufsprogramm der Zentralbank aus. Die Fed indiziert den Start für Leitzinsanhebungen im nächsten Jahr. In diesem Umfeld weisen die US-Staatsanleihen seit Jahresanfang einen überraschend hohen Ertrag von 6% auf. Betrachtet man nur die langlaufenden Anleihen mit einer Laufzeit von über 10 Jahren, beträgt der Ertrag sogar 21%.
Weiterlesen

Blog per E-Mail abonnieren