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Kurzfristige Unternehmensanleihen im Fokus

© Fotolia.de

ESPA RESERVE CORPORATE: 3 Fragen an Bernd Stampfl, Fondsmanager.

 

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Bernd Stampfl, Fondsmanager

Was spricht aus Ihrer Sicht für diesen Fonds?

Stampfl: Der ESPA RESERVE CORPORATE veranlagt in europäische Unternehmensanleihen mit kurzer Restlaufzeit. Dadurch versuchen wir einen Mehrertrag gegenüber einer traditionellen Euro-Geldmarktveranlagung zu erwirtschaften. Das Zinsänderungsrisiko von Anleihen wird durch die kurze Kapitalbindungsdauer minimiert und das Bonitätsrisiko der Firmen wird aktiv gemanagt. Es erfolgt eine breite Streuung über Branchen, Bonitäten und Einzeltitel.  Auch attraktive Fremdwährungsanleihen können beigemischt werden, dabei wird das Wechselkursrisiko gegenüber dem Euro aber immer abgesichert.

 

Worauf achten Sie als Fondsmanager im aktuellen Marktumfeld besonders?

Stampfl: Primär hat der Fondsmanager die Aufgabe, das ihm anvertraute Geld mit größter Sorgfalt im Rahmen der festgelegten Fondsbestimmungen zu verwalten. Das impliziert eine gewissenhafte Prüfung beginnend mit gesamtwirtschaftlichen Faktoren auf Länderebene, einer Beurteilung der Branche in welche investiert werden soll, bis hin zur Auswahl der einzelnen Anleihe auf Unternehmensebene. In letzter Zeit spielt auch die Handelbarkeit oder Liquidität  einer Anleihe eine immer wichtigere Rolle. So muss der Fondsmanager bereits bei der Auswahl der Anleihe abwägen, ob ein Verkauf zu einem späteren Zeitpunkt zu Marktpreisen möglich sein wird. Anleihen bei denen wenig Handel stattfindet, bieten zwar im Vergleich zu oft gehandelten Wertpapieren eine höhere Rendite, beinhalten aber auch das Risiko einer späteren Illiquidität.

 Zurzeit sind wir bei der Auswahl von Unternehmen, die vom Konjunkturzyklus stark abhängen und bei rohstoffintensiven Unternehmen vorsichtig. Aus unserer Sicht bieten diese Anleihen aktuell keine adäquate Risikoprämie. Skeptisch sind wir auch bei Unternehmensanleihen, die über eine sehr gute Bonität verfügen, aber mit negativen Renditen notieren. Aus unserer Sicht ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich in diesem Segment ein Gegentrend aufbauen könnte, mit negativer Auswirkung auf die Wertentwicklung dieser Anleihen.

 

In welchen Segmenten sehen Sie gute Ertragschancen?

Stampfl: Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern oder aus Peripheriestaaten, aber auch Unternehmensanleihen mit mäßiger Bonität aus dem Hochzins-Segment bieten interessante Renditechancen. Speziell Unternehmen mit einem „BB“-Rating finden wir interessant. Diese rücken durch das aktuelle Ankaufsprogramm der Europäischen Zentralbank immer mehr in den Fokus. 2011 bis 2015 legte der Fonds jährlich um rund 2,5% an Wertentwicklung zu *). Grundsätzlich zielen wir weiterhin auf einen Mehrertrag von rd. 1% bis 1,5% gegenüber einer Geldmarktveranlagung ab.

 

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Quelle: ERSTE-SPARINVEST; Daten per 26.8.2016

 

*) Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. In der Wertentwicklung ist die Verwaltungsgebühr berücksichtigt. Der bei Kauf anfallende einmalige Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 0,75 % und andere ertragsmindernde Kosten wie individuelle Konto- und Depotgebühren sind in der Darstellung nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu

 

ACHTUNG: „Dies ist eine Marketingmitteilung und keine Finanzanalyse. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.“

 

Mehr Informationen zum Fonds finden Sie auf:

http://www.erste-am.at/de/private_anleger/unsere-fonds/suche/1-38501/overview

 

Vorteile für den Anleger

  • Breite Streuung in ausgewählte überwiegend kurzlaufende oder variabel verzinste Unternehmensanleihen.
  • Durch Währungssicherung kein Einfluss von Fremdwährungen.
  • Chance auf attraktive jährliche Ausschüttungen.

 

Zu beachtende Risiken

  • Die Kurse von Unternehmensanleihen hängen von der Kreditwürdigkeit der einzelnen Emittenten ab. Sollte sich diese verschlechtern (bzw. der Emittent zahlungsunfähig werden) kann dies zu Kursrückgängen führen.
  • Ein steigendes Zinsniveau kann zu Kursrückgängen der im Fonds gehaltenen Anleihen führen.
  • Kapitalverlust ist möglich.

 

 

 

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Wichtige rechtliche Hinweise

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Erste Asset Management GmbH und ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Der vereinfachte Prospekt der ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. wird entsprechend den Bestimmungen des ImmoInvFG 2003 idjF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Erste Asset Management GmbH und ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“, der vereinfachte Prospekt sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com bzw. www.ersteimmobilien.at abrufbar und stehen dem interessierten Anleger kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts bzw. des vereinfachten Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente sind auf der Homepage www.erste-am.com bzw. www.ersteimmobilien.at ersichtlich.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

Paul Severin

Paul Severin ist seit April 2008 bei der Erste Asset Management GmbH tätig. Bis 2012 verantwortete er das Produktmanagement des Unternehmens, seit April 2012 leitet er die Communications und PR Aktivitäten. Vorher war er von 1999-2008 als Leiter des Aktienfondsmanagements und stellvertretender ...

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