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US-Notenbank untermauert Trend-Wechsel

(c) iStock

Im heurigen Jahr haben einige wichtige Trend-Wechsel stattgefunden. Einer davon ist, dass der Trend der Wachstumsenttäuschungen vorüber ist. Die Projektionen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation werden nicht mehr nach unten revidiert.

Schätzungen nach oben revidiert

Ein Beispiel dafür hat die US-amerikanische Zentralbank (Fed) im Rahmen der Sitzung des Offenmarktausschusses am 14. Dezember geliefert. Die Schätzung für das Wirtschaftswachstum in den USA wurde für heuer von 1,8% auf 1,9% und für 2017 von 2,0% auf 2,1% erhöht. Im Einklang damit hat auch eine Revision für den Pfad der zukünftigen Leitzinsen stattgefunden: Für Ende 2017 beträgt der Durchschnitt, genauer der Median der Schätzungen aller Mitglieder des Offenmarktausschusses nunmehr 1,4% (vormals: 1,1%), für Ende 2018 2,1% (vormals 1,9%) und für Ende 2019 2,9% (vormals 2,6%).

Leitzinsanhebung war Formsache

Die Leitzinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte auf 0,5%-0,75% war lediglich eine Formsache. Die Marktteilnehmer wurden bereits in den vergangenen Wochen auf diesen Schritt vorbereitet, sodass ein höherer Leitzinssatz bereits vollständig eingepreist war.

US-Anleihenrenditen gestiegen, Dollar fester

Die Renditen von Staatsanleihen sind als Reaktion auf diese Veröffentlichung angestiegen, während sich der US-Dollar gegenüber den anderen Währungen gefestigt hat. Der Markt hatte den steileren Pfad für die zukünftigen Leitzinsen zu verdauen. Was spricht für eine Fortsetzung der Marktbewegungen? Erstens preist der Markt für Ende 2017 einen Leitzinssatz von rund 1,19% und nicht von 1,4%, wie von der Fed vorgeschlagen, ein. Zweitens haben Revisionen einen zyklischen Charakter. Auf eine Revision erfolgen oftmals weitere.

Stabilisierung?

Was spricht für eine Stabilisierung am Markt? Die Presseaussendung der Fed und die Pressekonferenz von Notenbankchefin Yellen waren in einem moderaten Ton gehalten. Yellen beschrieb die Revisionen für das Wachstum und die Leitzinsen als bescheiden. In ihrer Stellungnahme wurden das Konsumwachstum als „moderat“ und die Unternehmensinvestitionen als „schwach“ bezeichnet. Bemerkenswert ist vor allem, dass aus Sicht der Zentralbank die kurzfristigen Risiken für den wirtschaftlichen Ausblick ausgeglichen sind. Der Markt preist im Unterschied dazu allerdings Aufwärtsrisiken (also positive Risiken). Das Statement war in der Marktsprache mithin nicht hawkish, also auf die Bekämpfung einer zu hohen Inflation ausgerichtet.

Viel ist bereits vorweggenommen

Daraus ergibt sich neben dem Ende der Wachstumsenttäuschungen ein zweiter wichtiger Eckpunkt für die Einschätzung der zukünftigen Marktbewegungen. Die Marktpreise reflektieren bereits zu einem guten Teil die erwartete Verbesserung auf einigen Ebenen wie Wirtschaftswachstum und Inflation.

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Gerhard Winzer

Gerhard Winzer ist seit März 2008 bei der Erste Asset Management tätig. Bis März 2009 war er Senior Fondsmanager im Bereich Fixed Income Asset Allocation, seit April 2009 ist er Chefvolkswirt.

Er hat einen HTL Abschluß und studierte an der Universität Wien Volkswirtschaft und Betriebs...

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