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5 Dinge die Sie vor einem Aktieninvestment wissen sollten

(c) iStock Photo

Nur ca. 5 % der Österreicherinnen und Österreicher besitzen Aktien.

Man könnte also meinen, dass 95 % der Österreicher nichts von Aktien halten, sich damit nicht wohl fühlen oder sonstige Vorbehalte dagegen haben. Andererseits stellen Aktieninvestments auch potentiell höhere Renditen in Aussicht. Wer sich also doch dafür interessiert in Aktien zu investieren, sollte die folgenden fünf Punkte vor einem Investment bedenken.

#1: Wohin gebe ich mein Geld?

Bei jedem Finanzinvestment sollte die erste Frage lauten: „Wohin gebe ich mein Geld?“. Wenn man in Aktien investiert, sollte man sich zusätzlich die Frage stellen, ob ein Unternehmen gute Produkte hat, die man selbst auch kaufen würde. Glaubt man an den langfristigen Erfolg des Produktes oder der Dienstleistung einer Firma bzw. versteht man auch wirklich das Geschäft der Firma? Wenn man in Aktien investieren will, sollte man sich vorab ein klares Bild über die Firma machen. Erzielt das Unternehmen Gewinne? Werden Dividenden gezahlt? Versteht man das Geschäftsmodell? Ein Aktieninvestment sollte langfristig angelegt werden und als Anleger sollte man die Entwicklung seines Investments im Auge behalten.

Bei der Entscheidung für ein Investment möchte man gerne mehr über das Unternehmen wissen. Wie geht das Unternehmen beispielsweise mit Kunden und Lieferanten um?

Wem es nicht egal ist, ob ein Unternehmen nachhaltig wirtschaftet und gewisse ethische Kriterien erfüllt, der wird sich vielleicht für nachhaltige Aktienfonds interessieren.

Bei sogenannten „Responsible Investments“ versuchen Vermögensverwalter „verantwortlich“ zu investieren. Das bedeutet dass nur in solche Unternehmen investiert wird, die gewissen vordefinierten Kriterien gerecht werden. Die Kriterien können je nach Anbieter unterschiedlich streng ausfallen, wobei es gewisse Richtlinien gibt. Grundsätzlich werden Unternehmen nach drei Kategorien Bewertet: Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance). Daher steht der Name ESG für nachhaltige Investments.

Hinter den drei Kategorien verbergen sich folgende Punkte:

  • Produkte des Unternehmens bzw. deren Produktionsprozess und der Einfluss auf die Umwelt (Environment → “E“)
  • Der Umgang des Unternehmens mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kundinnen und Kunden und Lieferanten (Social → „S“)
  • Die Führung des Unternehmens, die Glaubwürdigkeit, Transparenz und Kommunikation der Unternehmensführung (Governance → „G“)

#2: Was bekomme ich dafür?

Neben den Qualitätskriterien, die ein Unternehmen muss, spielt natürlich auch die Chance auf Ertrag für die Anlegerinnen und Anleger eine wichtige Rolle.

Bei Aktien stammt dieser Ertrag entweder aus Kursgewinnen oder aus Dividendenzahlungen. Dazu ist es notwendig die Unternehmen auch nach wirtschaftlichen Kriterien zu bewerten. Ein Faktor bei der Auswahl ist die Höhe der Dividende. Wichtig dabei ist, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens entsprechende nachhaltige Gewinne abwirft – und damit die Dividenden auch finanziert werden können. Dabei sollten auch für die Zukunft des Unternehmens entsprechende Mittel zur Verfügung stehen. Hier wären beispielsweise Investitionen in die Forschung und in Produkte zu nennen.

Warum sind Dividenden so wichtig?

Unternehmen mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell, die auch entsprechend Dividenden zahlen, sind bei Anlegerinnen und Anlegern immer beliebt. Mit Dividenden-Titeln lassen sich auch Zeiten mit fallenden Aktienkursen leichter überstehen. Tendenziell schwanken solche Aktien weniger als Aktien von Unternehmen, die keine oder nur eine sehr niedrige Dividende zahlen.

#3: Welches Investment bietet sich an?

Wer sich selbst das Know-How für ein Investment zutraut, der kann direkt in die in Frage kommenden Titel investieren. Wer sich allerding lieber professionell unterstützen lassen will, der überlässt die Titelauswahl einem professionellen Fondsmanager. Durch den Erwerb eines Investmentfonds bekommt man mehrere Vorteile „mitgeliefert“.

Dies sind u.a.:

  • Streuung des Risikos über viele unterschiedliche Aktien
  • Einstieg bereits mit geringem Kapitalbedarf möglich
  • Möglichkeit der regelmäßigen Kapitalveranlagung

Wer allerdings einen professionell gemanagten Fonds auswählt, kann nicht mitbestimmen, welche Aktien sich im Fonds-Portfolio befinden. Außerdem obliegt der verwaltenden Kapitalanlagegesellschaft die Entscheidung über die Höhe der Ausschüttung.

Dafür kann man sich allerdings auch aussuchen welchen Fonds mit welcher Strategie und Ausrichtung einem zusagt.

#4: Wie investieren?

Aktien (und damit auch Aktienfonds) unterliegen starken Kursschwankungen. Vor allem die Schwankungen nach unten (Kursverluste) sind für viele Anlegerinnen und Anleger nur sehr schwer zu verkraften. Dies ist wohl der Grund, warum nur 5 % der Österreicherinnen und Österreicher in Aktien investiert sind.

Bei der Veranlagung in Investmentfonds gibt es vereinfacht drei mögliche Strategien:

Strategie 1: Einmalzahlung

Ob man dabei bei einem hohen oder niedrigen Einstiegskurs investiert, hängt von der jeweiligen Marktsituation ab. Das heißt, dass auch der Zufall eine gewisse Rolle spielt.

Strategie 2: Einstieg in Tranchen

Man könnte sein geplantes Investment z.B. über 12 oder 24 Monate aufteilen. Durch den sukzessiven Einstieg wird ein Mischkurs erzielt.

Strategie 3: Geplanter, langfristiger Einstieg mit einem Fondssparplan

Üblicherweise wird dabei ein Betrag festgelegt, der regelmäßig (zumeist monatlich) veranlagt wird. Dies ist natürlich ein längerfristiger Prozess, der zu einer Durchmischung der Kaufkurse führt. Da immer derselbe Betrag eingezahlt wird, ergibt sich: Wenn der Fondspreis niedriger ist, werden mehr Fondsanteile erworben und bei einem höheren Fondspreis entsprechend weniger Stücke gekauft.

#5: Anteile mit oder ohne Ausschüttung

Fonds sind üblicherweise in zwei Anteilschein-Klassen erhältlich. Die Ausschüttenden-Anteile bieten eine jährliche Ausschüttung. Die Thesaurierenden-Anteile haben keine regelmäßige Ausschüttung, die Erträge verbleiben im Fonds und werden reinvestiert.

Wer sich für einen nachhaltigen Fonds interessiert, der kann einen Blick auf den ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND werfen:

Beim ERSTE REPONSIBLE STOCK DIVIDEND handelt es sich um einen Aktienfonds, der global nach vorgegebenen Kriterien veranlagt. Es erfolgt eine Vorselektion der möglichen Titel nach strengen nachhaltigen Richtlinien (ESG). Aus den möglichen Investments werden Unternehmen ausgewählt, die eine attraktive Dividende bieten, wobei im Fonds immer ca. 50 Aktien enthalten sind.

 
Vorteile:

  • Breit gestreute, weltweite Anlage in aktien ethisch und nachhaltig agierender Unternehmen
  • Chance auf nachhaltige, attraktive laufende Erträge bzw. Wertseigerungen

Risiken:

  • Fondspreise können stark schwanken (hohe Volatiliät). Das gilt auch für den ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND.
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Anteilswert in Euro durch Wechselkursänderungen belastet werden.
  • Kapitalverlust ist möglich.

 

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Johann Griener

Johann Griener ist seit 01.01.2001 in der Erste Asset Management GmbH im Bereich „Sales Retail“ tätig. In dieser Funktion betreut er v.a. die Sparkassen in Österreich mit aktuellem Schwerpunkt auf Oberösterreich. Der Aufgabenbereich umfasst die Servicierung, Schulung, Aus- und Weiterbildun...

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