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Eine ertragreiche Nische: Hybrid- und Nachranganleihen mit Investment Grade-Rating

(c) iStock

Autorin: Christin Bahr, Product Management Securities Erste Group

Seit dem Fondsstart des neuen Hybridanleihenfonds ist ein halbes Jahr vergangen. Aus diesem Anlass haben wir Fondsmanager Roman Swaton zum Gespräch gebeten.

Es sind nun 6 Monate seit dem Fondsstart vergangen. Die Wertentwicklung des Fonds ist mit 4,95%* im Plus. Worauf führen Sie die positive Entwicklung des Fonds zurück?

Roman Swaton, Fondsmanager des ERSTE BOND CORPORATE PLUS
Roman Swaton, Fondsmanager des ERSTE BOND CORPORATE PLUS

Swaton: Das Umfeld für Hybrid- und Nachranganleihen ist stabil. Positive Wirtschaftsindikatoren und ein Wachstum bei den Unternehmensgewinnen stützen das Marktsegment. Nach den Frankreich-Wahlen herrscht bei den Investoren Erleichterung: Denn unter den Emittenten von Hybridanleihen im Investment Grade-Bereich und somit auch im ERSTE BOND CORPORATE PLUS sind Emissionen aus Frankreich mit über 38% am stärksten vertreten. Nach den Wahlen war das wiederkehrende Vertrauen der Marktteilnehmer in der Nachfrage deutlich spürbar, der Rendite-Aufschlag reduzierte sich weiter. Eine ähnliche Bewegung in der Rendite erwarten wir für 2017 nicht mehr. In den nächsten Monaten ist mit wenigen Neuemissionen zu rechnen. Markttechnisch sollten Hybridanleihen daher gut unterstützt bleiben. Wir gehen weiterhin von einer Ausschüttungsrendite im Fonds von 2% p.a. aus.

*Quelle: Erste AM, per 16.6.2017. Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt in Euro und ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages von 2,5%, Steuern und weiterer ertragsmindernder Kosten wie individuelle Konto- und Depotgebühren. Die Verwaltungsgebühr wird berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Wo liegen 2017 die größten Herausforderungen für den Fonds. Wie gehen Sie mit ihnen um?

Swaton: Solange die EZB unterstützend wirkt, liegt aktuell die Herausforderung im Umgang mit möglichen Rating-Abstufungen bei Emittenten von Hybridanleihen und die daraus resultierende Einschränkung in der Portfolio-Diversifikation. Anderes gesagt:

Es gibt 29 Emittenten von Hybridanleihen, die für den Fonds in Frage kommen. Bei einer Rating-Verschlechterung von mehreren Unternehmen würde sich dieses investierbare Universum reduzieren. Aktuell betrifft diese zum Beispiel die Firma Bayer (Pharma-Sektor). Bayer ist gerade dabei Monsanto zu übernehmen. Je nachdem wie der Käufer die Akquisition finanziert, kann das auch eine Verschlechterung im Rating bedeuten. Um diese Herausforderung zu meistern, sind wir aber entsprechend flexibel aufgestellt. Zum einen investieren wir strategisch 25% in nachrangige Anleihen aus dem Finanzbereich. Dieses Universum ist mit 49 Emittenten eine gute Ergänzung. Zum anderen steht uns offen bis zu 10% High Yield-Anleihen zu halten. Diese Möglichkeit nutzen wir aber aktuell nicht.

Welche Vorteile bietet der ERSTE BOND CORPORATE PLUS gegenüber einem Direktinvestment?

Swaton: Die meisten Neuemissionen von Hybridanleihen sind für den privaten Investor aufgrund von Anleihe-Bestimmungen und hohen Mindestinvestments nicht zu erwerben. Das betrifft besonders Emissionen von großkapitalisierten Unternehmen mit guter Bonität. Diese finden ausreichend Investoren im institutionellen Bereich und schließen Privatanleger oft kategorisch aus. Der ERSTE BOND CORPORATE PLUS bietet Anlegern die Möglichkeit, dennoch in dieses Anleihe-Nischensegment zu investieren. Er tritt als institutioneller Investor auf und kauft nur Hybrid- und Nachranganleihen mit Investment Grade Rating.

 

Chancen:

  • Chance auf attraktive Wertpapier-Rendite
  • Schwerpunkt liegt auf Anleihen mit sehr guter oder guter Bonität (Investment Grade)
  • Mögliche Währungsrisiken werden abgesichert
  • Innovatives Fondskonzept
  • Risikostreuung durch breite Veranlagung in Anleihen verschiedenster Emittenten
  • Professionelles Fondsmanagement
Zu beachtende Risiken:

    • Steigende Zinsen können zu Kursverlusten führen.
    • Bonitätsverschlechterungen können zu Kursverlusten führen. Der Anleger trägt das Emittenten-Risiko der Unternehmen im Fonds.
    • Erhöhtes Ausfallsrisiko von Nachrang-Anleihen gegenüber vorrangig zu bedienenden Anleihen
    • Die Möglichkeit der Laufzeitverlängerung, der Kuponstundung und der vorzeitigen Kündigung kann zu Kursverlusten führen.
    • Ein Änderung des regulatorischen Umfelds kann negative Auswirkungen auf die Fondsperformance haben.
    • Der Fonds investiert in ein Nischensegment und eignet sich daher als Beimischung. Achten Sie auf ausreichende Streuung in Ihrem Gesamtportfolio.
    • Kapitalverlust ist möglich.

 

 

 

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