Erste Asset Management - Blog

Peter Szopo

Peter Szopo ist seit März 2015 Chief Equity Strategist der Erste Asset Management. Zuvor war er bereits als Berater für das Aktienfondsmanagement der Erste Asset Management für Zentral- und Osteuropäische Aktienmärkte tätig. Von November 2009 bis April 2013 war er Leiter der Researchabteilung der Alfa-Bank in Moskau.

Nach seiner Research-Arbeit im WIFO (Austrian Institute of Economic Research) von 1978 bis 1990 arbeitete er als Wertpapierspezialist in verschiedenen leitenden Funktionen bei international renommierten Investmentbanken. Die Funktion „Head of Research“ hatte er während dieser Zeit beispielsweise bei der Creditanstalt Investmentbank, UniCredit Bank Austria, bei Robert Fleming Securities und bei Bank Sal. Oppenheim inne.

Neben seiner Analysetätigkeit war er von 1997 bis 2000 bei der Eastfund Management als Fondsmanager für Zentral- und Osteuropa Aktien tätig.

Peter Szopos Beiträge
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Peter Szopo am 30. August 2017

Globale Aktienmärkte: Grund zur Sorge?

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Der scheinbar unaufhaltsame Anstieg der US-Aktienkurse fand im August sein vorläufiges Ende. Die Volatilität stieg massiv an, der Verfall des US-Dollars endete, Bond-Spreads weiteten sich aus und die makroökonomischen Risikoindikatoren gingen nach oben. Zwar ist es bis dato zu (noch) keiner größeren Korrektur gekommen, doch die frische Brise des Optimismus, die an den Aktienmärkten in der ersten Jahreshälfte spürbar war, wurde von der etwas abgestandenen Atmosphäre abgelöst, die sich typischerweise breit macht, wenn die Mehrzahl der Anleger in den „Risk-off“-Modus schalten.

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Peter Szopo am 07. Februar 2017

Aktien: Chancen und Risiken steigender Zinsen

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Die US-Zinsen steigen. Nach der ersten Erhöhung im Dezember 2015 dauerte es zwölf Monate, ehe die Federal Reserve Bank („Fed“) eine zweite folgen ließ. Doch aus zwei Gründen sind die Chancen gestiegen, dass sich die Zinserhöhungen in den kommenden zwölf Monaten häufen werden. Zum einen ist die Fed auf einen eher restriktiven Kurs eingeschwenkt, und zum anderen sind die Inflationserwartungen gestiegen. Erst kürzlich warnte die US-Notenbankchefin Yellen, „dass zu langes Zuwarten bei weiteren Zinsschritten in Richtung eines neutralen Zinsniveaus das Risiko einer unerfreulichen Überraschung mit sich bringen könnte – und zwar in Form exzessiver Inflation oder finanzieller Instabilität, oder sogar beidem.“
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Peter Szopo am 20. Januar 2017

Ignorieren Aktieninvestoren die Risiken?

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2016 war ein Jahr voller Überraschungen. Es war etwa das Jahr, in dem ein 5000:1-Außenseiter die englische Premier League gewann. Es war ebenso das Jahr, in dem die Texte dreiminütiger Pop-Songs als Literaturnobelpreis-würdige Kunstform eingestuft wurden. Aber vor allem war es jenes Jahr, in dem die Politik der westlichen Hemisphäre mit dem Ja zum Brexit und der Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten zu überraschen wusste.

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Peter Szopo am 30. November 2016

Besteht Potenzial für eine Jahresend-Rallye?

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Technisch gesehen ist das Konzept der „Jahresend-Rallye“ ein Mythos – zumindest, wenn man einen Blick auf die Empirie wirft. In den letzten zehn Jahren verzeichnete beispielsweise der S&P 500 im Dezember eine Performance von durchschnittlich +1,12%, womit dieser Monat der Fünftbeste des Jahres war (siehe Abb.1). Über den gesamten Zeitraum von 2006 bis 2015 war dieser Monat kein einziges Mal unter den Siegern.

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Peter Szopo am 17. November 2016

Märkte: Präsident Trump wird sein Programm durchziehen

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Das Resultat der US-Wahlen vergangene Woche war nach dem Brexit-Referendum im Juni das zweite politische Großereignis, das die Finanzmärkte heuer erschüttert hat. In beiden Fällen fiel das Ergebnis anders aus als Meinungsforscher, Medien und Investoren erwartet hatten. Es kam daher nicht überraschend, dass die Märkte über Vermögensklassen und Regionen hinweg stark reagierten, wenngleich auch in manchen Fällen anders als prognostiziert. Donald Trumps Sieg bedeutet in politischer wie wirtschaftliche Hinsicht einen markanten Bruch mit dem Konsens der letzten Jahre und Jahrzehnte, wie seine Positionen zu Freihandel und Immigration, seine geopolitischen Einschätzungen und seine wirtschaftspolitisches Pläne (massive Infrastrukturinvestitionen, Steuerreduktionen, Deregulierung) belegen.

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Peter Szopo am 24. August 2016

Aktienausblick: Die Rallye bleibt fragil

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Das Brexit-Referendum war wie es scheint ein Non-Event. Das sagen uns zumindest die Märkte. Seit 24. Juni – dem Tag nach der Abstimmung – legten US-, europäische und japanische Aktienindizes etwa 10% in Lokalwährung zu (Stand per 19. August). Die Schwellenmärkte verzeichneten eine ähnliche Entwicklung. Ob sich die Rallye fortsetzt, hängt von mehreren, entgegengesetzten Faktoren ab. Während die Fundamentaldaten zur Vorsicht mahnen und auch die Bewertungen nicht unterstützen, sorgen die niedrigen Anleiherenditen und die generelle Wirtschaftspolitik auf den globalen Aktienmärkten vermutlich weiterhin für Auftrieb.

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Peter Szopo am 24. Juni 2016

Brexit wird Realität – Märkte unter Druck

Die gestrige Volksabstimmung in Großbritannien überraschte mit einer knappen Mehrheit für „Brexit“. Nach derzeitigem Stand entschieden sich 51.8% für den Brexit, also für das Ausscheiden des Landes aus der Europäischen Union. Umfragen und Wettquoten hatten zuletzt auf eine Mehrheit für den Verbleib des Landes in der EU hingedeutet.

Auf den Finanzmärkten ist unmittelbar mit einer deutlich negativen Reaktion zu rechnen, zumal gerade in den letzten Tagen vor dem Referendum die Entwicklung des Pfund-Kurses, der Aktien-Volatilität und der Aktien-Indizes suggerierte, dass Investoren mehrheitlich eine Ablehnung des Austritts antizipierten.

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