Erste Asset Management - Blog

Sevda Sarp

Sevda Sarp ist seit 2013 bei der Erste Asset Management und arbeitet als Research Analyst. Von 2011 bis 2013 war sie als Senior Banking Analyst in der Erste Group beschäftigt. Zuvor arbeitete sie sechs Jahre lang für UniCredit Istanbul und Ata Securities im Bereich Türkische Banken und Versicherungen. Bevor sie Kapitalanalystin wurde, arbeitete sie zwei Jahre lang bei der Finanzbank und der Deutschen Bank als Financial Controller. Ihren Master of Science (MSc) hat sie im Bereich International Finance erworben.

Sevda Sarps Beiträge
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Sevda Sarp am 28. Dezember 2016

Türkei-Ausblick für 2017- Licht am Ende des Tunnels

Die Türkei hatte im Jahr 2016 massive Schwierigkeiten – wirtschaftlich als auch politisch. Konjunkturell betrachtet war die erste Jahreshälfte eine Periode der Erholung: Die meisten Makrodaten zeigten eine Verbesserung an. Die politischen Turbulenzen gingen zurück. Der Aktienmarkt konnte leicht zulegen, während die Marktteilnehmer im Allgemeinen positiv gestimmt waren. Es wurde ein neuer Premierminister und ein neuer Zentralbank-Gouverneur ernannt. Dieser kündigte eine Lockerung der Geldpolitik an und sorgte damit für positive Erwartungen. In der zweiten Jahreshälfte änderte sich die Stimmung komplett: Die Türkei hatte eine Menge an Problemen zu bewältigen.

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Sevda Sarp am 18. Juli 2016

Putschversuch in der Türkei

© Ulrike Gruber / www.art-of-zeug.at

Was geschah?

Letzten Freitag Abend unternahm eine Splittergruppe der türkischen Armee, überwiegendenteils mittleren Ranges, einen Putschversuch und nahm Flughäfen, Brücken, Fernsehstationen und Militärhauptquartiere ein, bevor sie das türkische Parlamentsgebäude angriffen und angekohlt und beschädigt zurückließen. Ihre Erklärung lautete, dass sie die Macht übernommen hätten, um die Demokratie vor der Regierung zu beschützen.

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Sevda Sarp am 02. November 2015

Türkische Parlamentswahlen: Update

Mit dem Wahlausgang sind die politischen Unsicherheiten über die künftige Wirtschaftspolitik in der Türkei vom Tisch. Die AKP unter Erdogan (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) wird über 316 Sitze im Parlament verfügen. Das reicht für eine Regierungsbildung. Die AKP kommt damit entgegen den Erwartungen ohne einen Koalitionspartner aus. Für eine verfassungsrechtlich notwendige Mehrheit ist das noch zu wenig: das wäre für die Kapitalmärkte die positivste Variante gewesen. Nach einer Periode tiefer politischer Unsicherheiten sorgt das Wahlergebnis für eine Erleichterung an den türkischen Kapitalmärkten.

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Sevda Sarp am 30. Oktober 2015

Türkische Parlamentswahlen: zweiter Versuch

© Ulrike Gruber / www.art-of-zeug.at

Die vorgezogenen türkischen Parlamentswahlen finden am 1. November 2015 statt, und der Markt erhofft sich erneut einen positiven Ausgang. Sowohl in der Bevölkerung als auch im Markt ist die Toleranzgrenze bezüglich etwaiger weiterer politischer Unsicherheiten erreicht. Allerdings ist nicht gesagt, dass sich das Wahlergebnis deutlich von jenem von Juni 2015 unterscheidet. Nichtsdestoweniger ist die Türkei diesmal näher an einer Koalitionsregierung dran.

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Sevda Sarp am 31. August 2015

Ist der „türkische Sommer“ schon vorbei?

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Wir nähern uns dem Ende des Sommers, aber in der Türkei scheint es fast so, als ob wir wieder im April 2015 wären. Der Ausgang der Wahlen sowie die Zeit danach verliefen nicht so, wie es sich die Politiker erhofft hatten, und die Bemühungen der Regierung zur Verbesserung der Lage schlugen bisher fehl.

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Sevda Sarp am 05. Juni 2015

Könnte das Ergebnis türkischer Parlamentswahlen zu erhöhter Volatilität führen?

Quelle: Fotolia

Die am Sonntag bevorstehenden Parlamentswahlen in der Türkei könnten Erdogans Pläne für eine Änderung der Verfassung verhindern. Bei einer neuen Zusammensetzung der Regierung ist ein Wechsel der politischen Führung im Finanz- und Wirtschaftsministerium nicht auszuschließen. In der Folge sind Unsicherheiten und eine erhöhte Volatilität für die türkische Lira sowie die Istanbuler Börse möglich.
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Sevda Sarp am 24. April 2015

Der starke US-Dollar und die Türkei

© iStock.com

In der Türkei spielen Währungsschwankungen eine große Rolle. Auch der Mann von der Straße weiß, was es bedeutet, wenn eine Währung abwertet. So passiert es immer wieder während einer Taxifahrt, dass man in eine intensive volkswirtschaftliche Diskussion mit dem Taxifahrer über den US-Dollar und die türkische Lira gerät. Die türkische Bevölkerung hat mehr als eine Währungskrise in der Vergangenheit erlebt und gelernt, mit einem starken US-Dollar umzugehen.

Unternehmen sind ebenfalls an Fremdwährungsschwankungen gewohnt. Für die Türkei als stark außenorientiertes Land – mit einer hohen Import- und Exportleistung – hat die Abwertung der türkischen Lira jedoch negative Auswirkungen auf unternehmens- als auch volkswirtschaftlicher Ebene.

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