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Beiträge zum Thema: Finanz Know-How Finanz Know-How
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Harald Egger am 05. März 2015

Europäische Aktien – lohnt sich ein Einstieg noch?

Quelle: shutterstock.com

Seit Anfang des Jahres beobachten wir, dass europäische Aktien besser laufen als amerikanische Titel und das – währungsmäßig betrachtet – sowohl auf lokaler als auch auf Euro-Basis. Nicht einmal ein Anstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro von 8% konnte daran etwas ändern. Woher kommt dieser Optimismus für Europa? Schließlich entwickelt sich die US-Wirtschaft deutlicher besser als der Euro-Raum. Ebenso verhält es sich mit US-Unternehmen, die Gewinnanstiege vorweisen, während die Gewinne in Europa zuletzt tendenziell eher gefallen sind. Dazu kommen die Unsicherheiten in Griechenland und in der Ukraine.

Börsen spiegeln die Zukunft wider

Börsen spiegeln selten die Gegenwart, sondern die Zukunft wider. Versuchen wir zu verstehen, was uns die Börsen mitteilen wollen? Beginnen wir mit der Gegenwart: In den USA sind die Gewinne seit den Tiefstständen nach der Lehman Krise um 177% gestiegen. In Zahlen ausgedrückt legte der US-Index etwas mehr als 187% zu. Alles in Allem ein fundamental gerechtfertigter Anstieg, der getrieben war durch die Gewinnanstiege. Ganz anders die Situation in Europa: Hier sind die Gewinne seit der Lehman Krise gerade einmal um 20% gestiegen. Vergleicht man diesen Wert mit der Gewinnsituation vor zehn Jahren, so kann man es in Europa so zusammenfassen: Nichts passiert, nichts versäumt. Obwohl sich die Gewinne seit der Lehman Krise kaum erholt haben, hat sich der Index im selben Zeitraum nahezu verdoppelt. Das hat zur Folge, dass sich die Aktienbewertung deutlich verteuert hat. Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ist fast doppelt so hoch wie vor sieben Jahren und liegt mit 20,5 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 15.
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Johann Griener am 20. Februar 2015

Ausschüttung und Steuern bei Investmentfonds

© Erste Asset Management

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Warum es keinen direkten Zusammenhang zwischen abgeführten Steuern und Fondsausschüttung gibt.

Viele Anlegerinnen und Anleger können sich nicht erklären, warum die Steuer, die von der Ausschüttung des Fonds abgezogen wird, mehr als 25% ausmachen kann. Eine typische Frage in diesem Zusammenhang lautet dann: „Ich habe EUR 500,- als Ausschüttung bekommen und davon wurden EUR 200,- an Steuer abgezogen. Das kann nicht stimmen, denn das sind ja 40 % und die Kapitalertragssteuer beträgt ja nur 25%!“

So oder so ähnlich erleben es Anlegerinnen und Anleger, wenn sie auf die Abrechnung der Ausschüttung ihrer Fondsanteile blicken. Hier eine kurze Erklärung, warum diese Darstellung stimmt und inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Ausschüttung und der abgeführten Steuer besteht.
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Johann Griener am 29. Januar 2015

Was zeichnet europäische Staatsanleihen aus?

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Wenn man als Anleger Staatsanleihen aus den USA kauft (US Treasuries), dann weiß man, was man bekommt: Der Emittent dieser Anleihen sind die USA (Vereinigte Staaten von Amerika).

Doch wie schaut das in der Eurozone aus? Im Vergleich zu den USA gibt es keine von der Eurozone begebene Anleihen, sondern jedes Land legt individuell eigene Staatsanleihen auf, um den jeweiligen Staatshaushalt zu finanzieren. Wie bei jeder Schuldverschreibung gilt auch in diesem Fall: Der vom Markt verlangte Zinssatz (Rendite) richtet sich üblicherweise nach der Bonität des Emittenten.

Werfen wir daher einen Blick auf die Renditen für Anleihen mit 10 Jahren Restlaufzeit von Deutschland, Italien und Spanien:

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Die Grafik zeigt die Entwicklung der Renditen ab dem Jahr 2000. Zwei wesentliche Entwicklungen sind gut erkennbar:
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Johann Griener am 27. Dezember 2014

Zinsen am Gefrierpunkt, oder das Ende der Hochzins-Phase?

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Wenn man von Zinsen spricht, wird dies von den meisten Anlegern lediglich mit den Zinsen am Sparbuch assoziiert. Häufig hört man dann: „Wenn Du höhere Zinsen möchtest, dann musst Du am Kapitalmarkt veranlagen!“.

Doch was bedeutet das und wieviel mehr Zinsen kann man dort noch erzielen?

Für Österreichische Anleger steht bei ihrem Investment häufig der Sicherheits-Aspekt im Vordergrund. Hier bieten sich österreichische Staatsanleihen mit unterschiedlicher Laufzeit an. Werfen wir daher einen Blick auf die Zinsen – genauer gesagt auf die Renditen -, die hier noch zu erzielen sind.
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Gerhard Winzer am 25. November 2014

Goldpreisverfall wie lange noch?

Quelle: iStock

Trotz verschiedener geopolitischer Krisenherde sowie der jüngsten Volatilitätssteigerung an den Märkten, konnte Gold den Bärenmarkt noch nicht verlassen. Was steckt hinter der schwachen Entwicklung des Goldpreises und welche Faktoren könnten Gold in einen Bullenmarkt versetzen?

Kreditsichere, nominelle Staatsanleihen bieten per Konstruktion einen Hedge gegenüber Deflation. Die treibenden Faktoren auf den Finanzmärkten in diesem Jahr sind Wachstumsenttäuschungen und zunehmender Disinflationsdruck. Im Einklang damit sind die geforderten Risikoprämien für risikobehaftete Wertpapiere angestiegen und die nominellen Renditen von kreditsicheren Staatsanleihen gefallen.

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