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Gerhard Winzer am 04. November 2014

Investoren werden vorsichtiger

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Die konjunkturelle Dynamik lässt auf globaler Basis nach. Darauf deuten sowohl die fallenden Frühindikatoren der OECD für wichtige Industriestaaten als auch die fallenden Einkaufsmanagerindizes hin. Dennoch stehen sie im Einklang mit einer leichten Beschleunigung des Wachstums der Weltwirtschaft von Quartal zu Quartal. Das Ausmaß der Erholung wird immer geringer. Die Hoffnung, dass endlich Potenzialwachstum erreicht werden könnte, schwindet zusehends. Die seit Jahren nach unten korrigierten Wachstumsschätzungen setzen sich fort. Das passt nicht nur zum langsamen Erholungsszenario nach der Großen Rezession sondern auch zu den starken Hinweisen eines gefallenen Potenzialwachstums.

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Gerhard Winzer am 04. November 2014

Das Wachstum enttäuscht – die Schwankungen an den Finanzmärkten nehmen zu

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Die wichtigste Referenzrendite der Finanzgemeinde, die 10jährige Rendite der US-amerikanischen Staatsanleihe, ist in diesem Jahr kräftig gefallen. Genauer: von 3,03% zu Jahresanfang auf aktuell 2,11%. Das ist insofern überraschend, als die Konjunktur der US-Wirtschaft als einzige große Volkswirtschaft auf immer breiteren Beinen steht und sich am Übergang von der Erholungs- in die Expansionsphase befindet.

Im Einklang damit haben in den USA die Risiken für eine zu niedrige Inflation abgenommen. Im Oktober läuft das umfassende Anleiheankaufsprogramm der Zentralbank aus. Die Fed indiziert den Start für Leitzinsanhebungen im nächsten Jahr. In diesem Umfeld weisen die US-Staatsanleihen seit Jahresanfang einen überraschend hohen Ertrag von 6% auf. Betrachtet man nur die langlaufenden Anleihen mit einer Laufzeit von über 10 Jahren, beträgt der Ertrag sogar 21%.
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Gerhard Winzer am 03. November 2014

Fallende Kreditvergabe im Euroraum

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Trotz vielseitiger Bemühungen von Seiten der Europäischen Zentralbank hat die verfügbare, billige Liquidität die Realwirtschaft bislang noch nicht erreicht. Die Frage stellt sich welche strukturellen Maßnahmen notwendig wären, um damit die Kreditnachfrage anzukurbeln?

Im Allgemeinen hat das Potenzialwachstum einer Volkwirtschaft vier Bestimmungsgrößen:

  1. das Wachstum der aktiven Erwerbsbevölkerung
  2. das Produktivitätswachstum
  3. das Kreditwachstum
  4. Sonstige Veränderungen (neue Technologien, Fall des Eisernen Vorhangs)

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Paul Severin am 03. November 2014

Unser Chart-Hit der Woche: Ölpreis im Keller?

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Der Ölpreisverfall hat mehrere Ursachen. Der wichtigste davon ist: die globale Konjunktur kommt nicht richtig in Schwung – die Ölförderung wurde aber in Zeiten der hohen Ölpreise kontinuierlich ausgebaut (siehe Nordsee). Dieses Angebot kommt jetzt zusätzlich auf den Markt und trifft eine eher maue Nachfrage. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Schweinezyklus – ein Schicksal das auch andere Rohstoffmärkte betrifft (z.B: Goldpreis).

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Paul Severin am 27. Oktober 2014

Eurozone überrascht mit positiven Wirtschaftsdaten

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PMIs and consumer confidence improved and they could have been signs of economic stabilization in euro-land. M3 growth rate gained a little to 2.5%. German IFO business climate was weaker again. First releases of GDP estimates (BE, A, ES) will base on the new ESA (European System of National and Regional Accounts). As a result of this system most nominal GDP’s of member countries will be higher and therefore public debt quote lower, but real GDP’s shouldn’t be affected noteworthy.

ECB’s CCP3 started mainly in German, French, Spanish, Italian and Irish names. Average ticket sizes were between 5-20mio and main focus was on up 7y maturities. Fitch upgraded Spain to BBB+ and Italy’s BBB+ outlook to stable, the highest rating of the three main agencies.

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Harald Egger am 27. Oktober 2014

Aktienmarkt wöchentlicher Kommentar

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Europa / USA

Europäische und amerikanische Aktien konnten letzte Woche stark zulegen; der S&P 500 verzeichnete die stärkste Woche seit Januar 2013. Getrieben wurde die Rally durch gute Unternehmenszahlen und positive Wirtschaftsdaten. 79% der S&P 500-Unternehmen, welche Quartalszahlen vorgelegt hatten, übertrafen Profiterwartungen, 61% übertrafen Umsatzerwartungen. Alle Brachen konnten zulegen, am stärksten jedoch Healthcare- und Technologie-Aktien. In den USA fielen die Neuanmeldungen für unemployment benefits auf das niedrigste Niveau seit 14 Jahren.

Auch Wirtschaftsdaten aus Europa und China waren positiver als erwartet. Caterpillar-Aktien stiegen um ca. 4,6%, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr anhob. Yahoo stieg um ca. 13%,  nachdem die Unternehmenszahlen über den Prognosen lagen. 3M Co. stieg um ca. 8,1%, und gehörte damit zu den stärksten Unternehmen im Dow Jones Index. AbbVie-Aktien stiegen um ca. 13%, nachdem das Unternehmen seine Übernahmepläne von Shire zurückzog. IBM-Aktien fielen um ca. 11%, Amazon-Aktien um ca. 5,5%.

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Harald Egger am 21. Oktober 2014

Aktienmarkt wöchentlicher Kommentar

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Europa / USA

Amerikanische und europäische Aktien beendeten auch die letzte volatile Woche mit Verlusten. Getrieben wurde der Sell-Off durch die Angst vor einer europäischen Rezession und einer schwächelnden Konjunktur der Weltwirtschaft, dem Auslaufen des Tapering durch die Fed, sowie der Ebola-Gefahr. Die Earnings Season setzte sich fort:  Netflix-Aktien verloren ca. 21%, nachdem eine Preisanhebung zu einem Rückgang an Neukunden führte. JPMorgan Chase & Co. verlor ca. 4%, nachdem der Nettogewinn unter den Analysten-Erwartungen lag.

Spekulationen über unterstützende Maßnahmen seitens der Notenbanken führten zu einer gewissen Beruhigung an den Märkten; die EZB sagte, sie werden ihr Anleihen-Kauf Programm in den kommenden Tagen starten. Betroffen von der Ebola-Gefahr waren hauptsächlich Aktien von Transport-Unternehmen, da mit einem Rückgang an Reisen gerechnet wird.

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