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Artikel zu Schlagwort: Börse
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Gast-AutorIn / Guest Author am 08. August 2017

Aktienmärkte: Auf die europäische Karte setzen

© Fotolia.de
Markus Jandrisevits
© Stephan Huger

Autor: Dieter Kerschbaum, Communications Specialist Österreich

 

Die Europäische Wirtschaft hat in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen. Jüngste Prognosen zeigen, dass sich das Wachstum heuer deutlich beschleunigen wird. Selbst in den „Problemländern“ wie z. B. Italien, Spanien und Portugal zieht die Wirtschaft an. Möglicherweise ein guter Zeitpunkt, um in Aktien europäischer Unternehmen zu investieren. Wir sprachen mit Markus Jandrisevits, seit 2001 Fondsmanager des mit 4 Morningstar-Sternen ausgezeichneten europäischen Aktien-Dachfonds, über Anlagechancen an den europäischen Börsen.

 

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Harald Egger am 03. Mai 2017

Börsen-Regeln – Mythos oder Realität

(c) iStock

“SELL IN MAY AND GO AWAY, (BUT REMEMBER TO COME BACK IN SEPTEMBER)”

Wer kennt sie nicht, die alte Börsenregel “Sell in May and go away”. Manchmal wird die Regel noch erweitert durch den Nachsatz „but remember to come back in September“. Wir wollen dieser Börsenweisheit auf den Grund gehen und analysieren die Wertentwicklung (Performance) an den weltweiten Börsen der letzten 48 Jahre. Dafür gibt es einen Index. Das Unternehmen MSCI begann am 1.1.1970 mit der Berechnung des MSCI Welt-Index. Das ist der Startzeitpunkt unserer Analyse.

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Gast-AutorIn / Guest Author am 12. Dezember 2016

Hohe Dividenden mit Immobilienfonds

© Fotolia

Gabriela Tinti (Senior Fondsmanagerin Aktien Schwellenländer)Autorinnen:
Stephanie Clam Martinic (Senior Fondsmanagerin Multi Asset Management) und Gabriela Tinti (Senior Fondsmanagerin Aktien Schwellenländer)

Trotz der gestiegenen Preise ist der Run auf Immobilien ungebrochen

Wer einen Blick auf die aktuellen Immobilienpreise wirft, wird feststellen, dass direkte Investments in Immobilien für den privaten Anleger kaum noch leistbar sind. Um eine Immobilie zu erwerben, braucht man ein sehr großes Startkapital und dies ist für den Anleger mit hohem Risiko verbunden. Zusätzlich sollte man berücksichtigen, dass auch durch hohe Neben- und Verwaltungskosten für den Bau und die Instandhaltung der Bauprojekte eine Belastung entsteht. Wer eine Immobilie erwerben möchte, sollte auch das nötige Immobilien-Know-how haben, denn Immobilie ist nicht gleich Immobilie. Eine alternative Lösung, um sich an der Wertsteigerung von Immobilien zu beteiligen sind Immobilienfonds.Weiterlesen

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Harald Egger am 05. September 2016

Bedeutung der Immobilien-Aktien an der Börse wächst

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Immobilien stehen seit geraumer Zeit bei AnlegerInnen hoch im Kurs. Das große Interesse am „Betongold“ rückt auch Aktien von Immobilien-Unternehmen in den Blickwinkel der Investoren.

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Harald Egger am 05. März 2015

Europäische Aktien – lohnt sich ein Einstieg noch?

Quelle: shutterstock.com

Seit Anfang des Jahres beobachten wir, dass europäische Aktien besser laufen als amerikanische Titel und das – währungsmäßig betrachtet – sowohl auf lokaler als auch auf Euro-Basis. Nicht einmal ein Anstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro von 8% konnte daran etwas ändern. Woher kommt dieser Optimismus für Europa? Schließlich entwickelt sich die US-Wirtschaft deutlicher besser als der Euro-Raum. Ebenso verhält es sich mit US-Unternehmen, die Gewinnanstiege vorweisen, während die Gewinne in Europa zuletzt tendenziell eher gefallen sind. Dazu kommen die Unsicherheiten in Griechenland und in der Ukraine.

Börsen spiegeln die Zukunft wider

Börsen spiegeln selten die Gegenwart, sondern die Zukunft wider. Versuchen wir zu verstehen, was uns die Börsen mitteilen wollen? Beginnen wir mit der Gegenwart: In den USA sind die Gewinne seit den Tiefstständen nach der Lehman Krise um 177% gestiegen. In Zahlen ausgedrückt legte der US-Index etwas mehr als 187% zu. Alles in Allem ein fundamental gerechtfertigter Anstieg, der getrieben war durch die Gewinnanstiege. Ganz anders die Situation in Europa: Hier sind die Gewinne seit der Lehman Krise gerade einmal um 20% gestiegen. Vergleicht man diesen Wert mit der Gewinnsituation vor zehn Jahren, so kann man es in Europa so zusammenfassen: Nichts passiert, nichts versäumt. Obwohl sich die Gewinne seit der Lehman Krise kaum erholt haben, hat sich der Index im selben Zeitraum nahezu verdoppelt. Das hat zur Folge, dass sich die Aktienbewertung deutlich verteuert hat. Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ist fast doppelt so hoch wie vor sieben Jahren und liegt mit 20,5 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 15.
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Peter Szopo am 27. Februar 2015

Was wurde eigentlich aus der „Öl-mal-20“-Regel?

Quelle: iStock

Der Öl- und Gassektor ist bekanntermaßen das Rückgrat der russischen Wirtschaft. Er trägt rund ein Viertel zum russischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Auf ihn entfallen fast zwei Drittel der Exporte. Öl– und Gasunternehmen repräsentieren nahezu 60% der Marktkapitalisierung der Moskauer Aktienbörse. Es liegt daher auf der Hand, die Performance und Bewertung des russischen Aktienmarktes relativ zum Niveau und Verlauf des Ölpreises zu sehen. Als Daumenregel galt lange Zeit die „Öl-mal-20“-Regel, der zufolge die faire Bewertung des RTS (russischer Aktienindex, Anm.), des russischen Aktienindex, beim Zwanzigfachen des Preises für Rohöl (gemessen am US Dollar-Preis von Brent per Barrel) liegt. Vor allem Aktienstrategen – seit jeher anfällig für einfache Marketing-Maschen – fanden Gefallen an dieser Relation.

Tatsächlich hat der RTS diese Marke von 20x Ölpreis in den vergangenen 15 Jahren nur kurze Zeit erreicht bzw. überschritten, und zwar von Anfang 2006 bis Anfang 2008, also unmittelbar vor der Finanzkrise. Seither wurde dieses Niveau nicht wieder erreicht. Die neue Relation zwischen Öl und dem russischen Aktienindex liegt deutlich niedriger, bei ca. 15x im Schnitt der letzten fünf Jahre. Selbst dieser Wert wurde seit 2011 nicht mehr erreicht. Erst im Zuge der jüngsten Rally hat sich der Markt dem langjährigen Schnitt wieder angenähert. Dies deckt sich mit dem Bild, das man von eher konventionellen Bewertungsansätzen gewinnt: Auch das Markt-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) mit knapp über 6x und der Bewertungsabschlag zu anderen Emerging Markets mit 50% entsprechen im Wesentlichen dem mehrjährigen Durchschnitt. Es deutet daher einiges darauf hin, dass das derzeitige Indexniveau nach der jüngsten Rally in etwa dort liegt, wo man es aufgrund des aktuellen Ölpreises erwarten darf.
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Peter Szopo am 04. November 2014

Der Ukraine-Konflikt – Eine Zwischenbilanz in zehn Punkten

Quelle: iStock

Im Zuge des aktuellen Waffenstillstands hat sich der Ukraine-Konflikt beruhigt, ohne dass sich deshalb schon eine wirkliche Lösung abzeichnet. Die Unsicherheit bleibt hoch, sowohl was die nächsten Schritte der Konfliktparteien betrifft, als auch bezüglich der längerfristigen Krisenfolgen.

Dennoch bietet das Ende der sechsmonatigen, durch gewaltsame Konfrontation gekennzeichnete Eskalationsphase Anlass aus Investorensicht Zwischenbilanz zu ziehen. Sie fällt nüchtern aus.
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