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Artikel zu Schlagwort: Finanzmärkte
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Johann Griener am 11. August 2017

Finanz Know-How – Mit Kursschwankungen umgehen lernen – Teil 2

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Kursschwankungen in der Praxis (Echtbeispiel)

Vorweg in Kürze:

  • Wie messen wir Kursschwankungen in der Praxis?
  • Was versteht man unter „Volatilität“ und wie können Sie Kursschwankungen beurteilen, bzw. welche Schlüsse können Sie daraus ziehen?

Diese Themen möchten wir in diesem BLOG anhand der Historie eines Aktienfonds vs. eines Anleihefonds über die letzten 10 Jahre näher erklären.

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Johann Griener am 04. August 2017

Finanz Know-How – Mit Kursschwankungen umgehen lernen

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Die Kurse von Wertpapieren schwanken – ist das gut oder schlecht?

Wertpapiere werden an Finanzmärkten gehandelt. Die Preise werden durch Angebot und Nachfrage gebildet. Dabei gilt, wie bei jedem Markt: Käufer möchten so günstig kaufen wie möglich – auf der Gegenseite möchten die Verkäufer einen möglichst hohen Preis erzielen. Dort, wo sich Angebot und Nachfrage treffen, ergibt sich ein Marktgleichgewicht. Es entsteht ein Kurs.

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Gerhard Winzer am 06. Juni 2017

Weltwirtschaft nach dem Goldilocks-Prinzip?

(c) iStock

Die Weltwirtschaft wächst moderat, die Inflationsraten sind niedrig und die Geldpolitik ist locker. Dieses Umfeld unterstützt viele Wertpapierklassen von Anleihen bis Aktien. Auch die politische Unsicherheit konnte bislang gut verkraftet werden. Wird das so bleiben?

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Gerhard Winzer am 16. September 2015

Alle Augen auf Washington: Erhöht die Fed den Leitzinssatz?

Quelle: iStock

Zinsentscheidung der Fed
Morgen, Donnerstag 17.9.2015 trifft der Offenmarktausschuss (FOMC) des US-amerikanischen Zentralbankensystems (Fed) eine wichtige Entscheidung. Soll der Leitzinssatz angehoben werden oder nicht? Die Finanzmärkte schreiben der Zinsentscheidung eine besonders wichtige Bedeutung zu, denn Leitzinsanhebungen seitens der wichtigsten Zentralbank der Welt könnten die Instabilität auf dem Finanzmarkt weiter ansteigen lassen.

Unabhängig davon ob eine Zinsanhebung stattfindet oder nicht wird die Fed kommunizieren, dass der Zinsanhebungszyklus nur sehr langsam statt finden wird. Wenn die Fed es schafft die Befürchtungen von (zu) kräftigen Leitzinsanhebungen zu beruhigen, würde eine leichte Leitzinsanhebung die Finanzmärkte nicht nachhaltig beunruhigen. Die schwächsten Segmente in den Schwellenländern würden jedoch unter Druck kommen.
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Gerhard Winzer am 23. April 2015

China – Die größte Volkswirtschaft der Welt

Quelle: ERSTE-SPARINVEST

Die neue Normalität
Die Bedeutung von China für das weltweite Wirtschafts- und Finanzsystem nimmt weiter rasant zu. Im vergangenen Jahr wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt. China ist die größte Volkswirtschaft der Welt. Die in einem Jahr produzierten Güter und Dienstleistungen sind größer als jene in den Vereinigten Staaten. Damit liefert China mit 30% den größten Beitrag zum Wachstum der weltweiten Wirtschaft.

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Gerhard Winzer am 10. März 2015

Fluch und Segen

Quelle: iStock

Die bestimmenden Themen an den Finanzmärkten sind die Stabilisierung des Ölpreises, uneinheitliche Wirtschaftsindikatoren auf globaler Basis, positive Konjunkturindikatoren in der Eurozone, die temporäre Abnahme von Eskalationsrisiken und die expansiven Zentralbankpolitiken.

Nach dem scharfen Einbruch des Ölpreises um mehr als 50% von Juni 2014 bis Jänner 2015, hat sich der Ölpreis der Marke Brent bei 60 US-Dollar pro Fass stabilisiert. Das hilft jenen Wertpapierklassen, die zuvor unter Druck gekommen waren (Rubel, Unternehmensanleihen mit einer niedrigen Kreditwürdigkeit in den USA).

Zudem ist in vielen Ländern aufgrund der gefallenen Energiepreise die Kaufkraft der Konsumenten angestiegen. Der Effekt war so stark, dass viele Konsumentenpreisinflationsraten im Jahresabstand im Jänner sogar negativ waren. Das hat in den vergangenen Monaten dazu geführt, dass das globale Wachstum der Einzelhandelsumsätze angestiegen ist. In weitere Folge hat das zu einem höheren Wachstum der Industrieproduktion geführt. Mit der Stabilisierung des Ölpreises ist der Impuls für die Inflation (fallend) und die Einzelhandelsumsätze (ansteigend) zu Ende.

Trotz der wirtschaftsunterstützenden Effekte des niedrigeren Ölpreises hat die Senkung der Schätzungen für das globale reale Wirtschaftswachstum für 2015 eine Fortsetzung gefunden (laut Bloomberg aktuell: 2,71%). Zudem waren die Datenüberraschungen weltweit betrachtet negativ. D.h., Indikatoren wie Beschäftigung, Produktion Exporte sind vielfach weniger stark gewachsen als von Analysten geschätzt. Immerhin können die jüngsten Frühindikatoren der OECD und die Einkaufsmanagerindizes vorsichtig optimistisch interpretiert werden. Unter dem globalen Wachstum nahe dem Potenzial – ergibt sich aus dem fallenden Wachstum der Erwerbsbevölkerung und der niedrigen Produktivität – verbirgt sich allerdings eine erhebliche uneinheitliche Entwicklung. Auf der negativen Seite fallen vor allem Brasilien und Russland mit einer Rezession auf.
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Peter Szopo am 27. Februar 2015

Was wurde eigentlich aus der „Öl-mal-20“-Regel?

Quelle: iStock

Der Öl- und Gassektor ist bekanntermaßen das Rückgrat der russischen Wirtschaft. Er trägt rund ein Viertel zum russischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Auf ihn entfallen fast zwei Drittel der Exporte. Öl– und Gasunternehmen repräsentieren nahezu 60% der Marktkapitalisierung der Moskauer Aktienbörse. Es liegt daher auf der Hand, die Performance und Bewertung des russischen Aktienmarktes relativ zum Niveau und Verlauf des Ölpreises zu sehen. Als Daumenregel galt lange Zeit die „Öl-mal-20“-Regel, der zufolge die faire Bewertung des RTS (russischer Aktienindex, Anm.), des russischen Aktienindex, beim Zwanzigfachen des Preises für Rohöl (gemessen am US Dollar-Preis von Brent per Barrel) liegt. Vor allem Aktienstrategen – seit jeher anfällig für einfache Marketing-Maschen – fanden Gefallen an dieser Relation.

Tatsächlich hat der RTS diese Marke von 20x Ölpreis in den vergangenen 15 Jahren nur kurze Zeit erreicht bzw. überschritten, und zwar von Anfang 2006 bis Anfang 2008, also unmittelbar vor der Finanzkrise. Seither wurde dieses Niveau nicht wieder erreicht. Die neue Relation zwischen Öl und dem russischen Aktienindex liegt deutlich niedriger, bei ca. 15x im Schnitt der letzten fünf Jahre. Selbst dieser Wert wurde seit 2011 nicht mehr erreicht. Erst im Zuge der jüngsten Rally hat sich der Markt dem langjährigen Schnitt wieder angenähert. Dies deckt sich mit dem Bild, das man von eher konventionellen Bewertungsansätzen gewinnt: Auch das Markt-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) mit knapp über 6x und der Bewertungsabschlag zu anderen Emerging Markets mit 50% entsprechen im Wesentlichen dem mehrjährigen Durchschnitt. Es deutet daher einiges darauf hin, dass das derzeitige Indexniveau nach der jüngsten Rally in etwa dort liegt, wo man es aufgrund des aktuellen Ölpreises erwarten darf.
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