Erste Asset Management - Blog

Artikel zu Schlagwort: Industriestaaten
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Paul Severin am 03. Juli 2015

Soziale Verantwortung und Transparenz: Können Investoren Unternehmen beeinflussen?

Quelle: iStock

Spätestens der Bestechungsskandal im Weltfußballverband hat gezeigt, welch große Reputationsrisiken für Unternehmen bestehen, wenn sie mit Partnern Geschäfte machen, welche nicht auf Environmental,- Social- und Corporate Governance-Standards (ESG) Rücksicht nehmen. Die Diskussion um ESG hat damit in den vergangenen Monaten weiter an Bedeutung gewonnen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Investoren selbst: Denn gerade sie können durch den direkten Dialog mit Unternehmen Maßnahmen in Richtung soziale Verantwortung und Transparenz anstoßen. Warum dieses so genannte Engagement wichtig ist, erklärt Gerold Permoser, Chief Investment Officer der Erste Asset Management (EAM) in Wien, im Interview.

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Gerhard Winzer am 08. Mai 2015

Markt und Fundamentals

Quelle: Fotolia

Schwaches Wachstum
Das reale globale Wirtschaftswachstum war im 1. Quartal überraschend schwach. Die vorläufige Schätzung für das auf das Jahr hochgerechnete Wachstum vom 4. Quartal 2014 auf das 1. Quartal 2015 beträgt lediglich 1,5%. Das kann vor allem auf ein enttäuschend schwaches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA (0,2%), in China (5,3%), im Vereinigten Königreich (1,2%) und in Japan (1,5%; Schätzung) zurückgeführt werden. Brasilien (-2,4%) und Russland (-11,5%) sind sogar geschrumpft (beide Zahlen sind vorläufige Schätzungen). Damit im Einklang sind die Datenüberraschungen mehrheitlich negativ und der Trend der Revisionen für das Wirtschaftswachstum nach unten hat sich fortgesetzt.

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Paul Severin am 19. Dezember 2014

ESG-Pionierarbeit bei Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern zahlt sich aus

Quelle: ERSTE-SPARINVEST

Unternehmen aus den Schwellenländern werden auch für nachhaltig orientierte Investoren immer attraktiver. Das ist die Bilanz von Peter Varga und Dominik Benedikt, die den vor einem Jahr erfolgreich aufgelegten nachhaltigen Schwellenländer-Unternehmensanleihenfonds verantworten. „Im ersten Jahr seit Bestehen der neuen Fondsstrategie hat sich viel getan. In Sachen Nachhaltigkeit stellen die besten Schwellenländerunternehmen mittlerweile auch gute Unternehmen aus den Industrieländern in den Schatten. Wir identifizieren diese Vorreiter und investieren in sie“, erklärt Senior Analyst Dominik Benedikt, im Nachhaltigkeits-Research-Team zuständig für die Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien (ESG). Viele Investoren mit ESG-Anforderungen suchen nach Alternativen zu Staatsanleihen und Unternehmensanleihen aus den Industriestaaten, die derzeit nur geringe Renditemöglichkeiten bieten. „Als einer der ersten Anbieter wenden wir daher unseren Nachhaltigkeits-Prozess auf ein Portfolio von Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern an“, so der Fondsmanager Peter Varga. Der Fonds legte bereits seit Auflage um 6,53 Prozent zu (Zeitraum: 2. Dezember 2013 bis 2. Dezember 2014).
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Gerhard Winzer am 04. November 2014

Investoren werden vorsichtiger

Quelle: iStock

Die konjunkturelle Dynamik lässt auf globaler Basis nach. Darauf deuten sowohl die fallenden Frühindikatoren der OECD für wichtige Industriestaaten als auch die fallenden Einkaufsmanagerindizes hin. Dennoch stehen sie im Einklang mit einer leichten Beschleunigung des Wachstums der Weltwirtschaft von Quartal zu Quartal. Das Ausmaß der Erholung wird immer geringer. Die Hoffnung, dass endlich Potenzialwachstum erreicht werden könnte, schwindet zusehends. Die seit Jahren nach unten korrigierten Wachstumsschätzungen setzen sich fort. Das passt nicht nur zum langsamen Erholungsszenario nach der Großen Rezession sondern auch zu den starken Hinweisen eines gefallenen Potenzialwachstums.

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