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Artikel zu Schlagwort: Quantitative Easing
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Gerhard Winzer am 28. Oktober 2015

Mario Draghi: Deflation Fighter

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Die Argumente für einen bis auf weiteres anhaltenden Anstieg der Aktienkurse haben zugenommen. Die wichtigen Zentralbanken haben in den vergangenen Wochen expansive, also die Volkswirtschaft und die Märkte unterstützende, Signale ausgesendet. Die letzte Maßnahme waren die Aussagen vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen der EZB-Pressekonferenz am 22. Oktober.

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Sevda Sarp am 24. April 2015

Der starke US-Dollar und die Türkei

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In der Türkei spielen Währungsschwankungen eine große Rolle. Auch der Mann von der Straße weiß, was es bedeutet, wenn eine Währung abwertet. So passiert es immer wieder während einer Taxifahrt, dass man in eine intensive volkswirtschaftliche Diskussion mit dem Taxifahrer über den US-Dollar und die türkische Lira gerät. Die türkische Bevölkerung hat mehr als eine Währungskrise in der Vergangenheit erlebt und gelernt, mit einem starken US-Dollar umzugehen.

Unternehmen sind ebenfalls an Fremdwährungsschwankungen gewohnt. Für die Türkei als stark außenorientiertes Land – mit einer hohen Import- und Exportleistung – hat die Abwertung der türkischen Lira jedoch negative Auswirkungen auf unternehmens- als auch volkswirtschaftlicher Ebene.

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Harald Egger am 05. März 2015

Europäische Aktien – lohnt sich ein Einstieg noch?

Quelle: shutterstock.com

Seit Anfang des Jahres beobachten wir, dass europäische Aktien besser laufen als amerikanische Titel und das – währungsmäßig betrachtet – sowohl auf lokaler als auch auf Euro-Basis. Nicht einmal ein Anstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro von 8% konnte daran etwas ändern. Woher kommt dieser Optimismus für Europa? Schließlich entwickelt sich die US-Wirtschaft deutlicher besser als der Euro-Raum. Ebenso verhält es sich mit US-Unternehmen, die Gewinnanstiege vorweisen, während die Gewinne in Europa zuletzt tendenziell eher gefallen sind. Dazu kommen die Unsicherheiten in Griechenland und in der Ukraine.

Börsen spiegeln die Zukunft wider

Börsen spiegeln selten die Gegenwart, sondern die Zukunft wider. Versuchen wir zu verstehen, was uns die Börsen mitteilen wollen? Beginnen wir mit der Gegenwart: In den USA sind die Gewinne seit den Tiefstständen nach der Lehman Krise um 177% gestiegen. In Zahlen ausgedrückt legte der US-Index etwas mehr als 187% zu. Alles in Allem ein fundamental gerechtfertigter Anstieg, der getrieben war durch die Gewinnanstiege. Ganz anders die Situation in Europa: Hier sind die Gewinne seit der Lehman Krise gerade einmal um 20% gestiegen. Vergleicht man diesen Wert mit der Gewinnsituation vor zehn Jahren, so kann man es in Europa so zusammenfassen: Nichts passiert, nichts versäumt. Obwohl sich die Gewinne seit der Lehman Krise kaum erholt haben, hat sich der Index im selben Zeitraum nahezu verdoppelt. Das hat zur Folge, dass sich die Aktienbewertung deutlich verteuert hat. Das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ist fast doppelt so hoch wie vor sieben Jahren und liegt mit 20,5 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 15.
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Gerhard Winzer am 23. Januar 2015

Sparen wird unattraktiv, Investieren attraktiver

Quelle: fotolia

Die Europäische Zentralbank hat am 22. Jänner ein erweitertes Kaufprogramm von Anleihen bekannt gegeben. Beginnend mit März 2015 bis mindestens Ende 2016 sollen monatlich Anleihen im Umfang von 60 Milliarden Euro gekauft werden. Die Käufe umfassen neben den bisherigen Programmen (Hypothekaranleihen und ABS) auch Staatsanleihen

Der Hintergrund für diesen Schritt ist die schwächelnde Wirtschaft. Obwohl die Leitzinsen auf quasi null Prozent gesenkt worden sind, kommt der Wirtschaftsmotor nicht in Schwung. Die gesamte Wirtschaftsleistung in der Eurozone (das Bruttoinlandsprodukt) befindet sich lediglich knapp 5% über dem Niveau vom 1. Quartal 2008. Berücksichtigt man die niedrige Inflation (durchschnittlich nur 1,1% seit 2008), zeigt sich, dass das reale Bruttoinlandsprodukt nach wie vor 2,2% unter dem Niveau von 2008 liegt.

Wenn Zinsen von null Prozent am Geldmarkt nicht ausreichen um die Wirtschaft zu unterstützen, bleibt als Alternative die Verzinsung über den gesamten Laufzeitbereich von Anleihen nach unten zu drücken. Das funktioniert, in dem die Zentralbank verspricht, auf absehbare Zeit die Leitzinsen bei null Prozent zu belassen und indem sie direkt Anleihen kauft. Der Effekt wird dadurch verstärkt, dass nicht nur der Preis des Geldes (der Zinssatz) sinkt, sondern auch die Menge des Geldes (Zentralbankgeld M0) massiv ausgeweitet wird. Das führt dazu, dass Staatsanleiherenditen immer unattraktiver werden. Die Investoren werden dadurch in Segmente gedrängt, die eine höhere Rendite versprechen (Anleihen mit einer längeren Laufzeit, Anleihen mit Kreditrisiko, Aktien, aber auch Anleihen in einer fremden Währung wie dem US-Dollar).
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Peter Szopo am 23. Januar 2015

Der lange Schatten der EZB: QE-Folgen für Zentral- und Osteuropa

Quelle: iStock

Die EZB hat die Märkte überrascht. Das Volumen des angekündigten Anleihekaufprogrammes – der europäischen Variante des von der Fed vorexerzierten Quantitative Easing (QE) – ist mit EUR 1,1 Billionen deutlich höher ausgefallen als erwartet. Ob es gelingt, die Inflationserwartungen zu steigern, die Risikospreads in der europäischen Peripherie zu senken sowie ein rascheres Kreditwachstum und damit das Wirtschaftswachstum in der Eurozone zu stärken, muss sich noch weisen. Aber jedenfalls sind die angekündigten Maßnahmen von einer Dimension, dass sie jedenfalls deutliche Spuren auf den internationalen Kapitalmärkten – inner- und außerhalb der Eurozone – hinterlassen werden.

Für die Märkte in Zentral- und Osteuropa sind folgende Aspekte wichtig:
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