Erste Asset Management - Blog

Artikel zu Schlagwort: Russland
http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2016/10/Fotolia_117871386_L-890x390.jpg
Gast-AutorIn / Guest Author am 28. November 2017

Emerging Markets sind längst kein Rohstoff-Thema mehr

© Fotolia.de

Das Interview mit Gabriela Tinti führte Dieter Kerschbaum, Erste AM Communications.

 

Der weltweite Konjunkturmotor „brummt“ ordentlich. Und auch in den Ländern an der Schwelle zu den Industrieländern ist das angesprungene Wachstum spürbar. Selbst in „Problemstaaten“ wie Brasilien oder Russland geht es, u.a. aufgrund des gestiegenen Ölpreises, wieder aufwärts.

Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2016/11/iStock_000012343578Large-890x390.jpg
Paul Severin am 07. November 2016

Ein etwas anderer Blick auf Russland

© iStock.com

Alexandre Dimitrov, Senior Fondsmanager des Russland-Aktienfonds der Erste Asset Management fasst seine persönlichen Eindrücke die er in Moskau bei einer Investorenkonferenz Ende Oktober gemacht hat zusammen. Das Bild ist überraschend positiv….

Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2015/02/iStock_000004062256Large-890x390.jpg
Peter Szopo am 27. Februar 2015

Was wurde eigentlich aus der „Öl-mal-20“-Regel?

Quelle: iStock

Der Öl- und Gassektor ist bekanntermaßen das Rückgrat der russischen Wirtschaft. Er trägt rund ein Viertel zum russischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Auf ihn entfallen fast zwei Drittel der Exporte. Öl– und Gasunternehmen repräsentieren nahezu 60% der Marktkapitalisierung der Moskauer Aktienbörse. Es liegt daher auf der Hand, die Performance und Bewertung des russischen Aktienmarktes relativ zum Niveau und Verlauf des Ölpreises zu sehen. Als Daumenregel galt lange Zeit die „Öl-mal-20“-Regel, der zufolge die faire Bewertung des RTS (russischer Aktienindex, Anm.), des russischen Aktienindex, beim Zwanzigfachen des Preises für Rohöl (gemessen am US Dollar-Preis von Brent per Barrel) liegt. Vor allem Aktienstrategen – seit jeher anfällig für einfache Marketing-Maschen – fanden Gefallen an dieser Relation.

Tatsächlich hat der RTS diese Marke von 20x Ölpreis in den vergangenen 15 Jahren nur kurze Zeit erreicht bzw. überschritten, und zwar von Anfang 2006 bis Anfang 2008, also unmittelbar vor der Finanzkrise. Seither wurde dieses Niveau nicht wieder erreicht. Die neue Relation zwischen Öl und dem russischen Aktienindex liegt deutlich niedriger, bei ca. 15x im Schnitt der letzten fünf Jahre. Selbst dieser Wert wurde seit 2011 nicht mehr erreicht. Erst im Zuge der jüngsten Rally hat sich der Markt dem langjährigen Schnitt wieder angenähert. Dies deckt sich mit dem Bild, das man von eher konventionellen Bewertungsansätzen gewinnt: Auch das Markt-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) mit knapp über 6x und der Bewertungsabschlag zu anderen Emerging Markets mit 50% entsprechen im Wesentlichen dem mehrjährigen Durchschnitt. Es deutet daher einiges darauf hin, dass das derzeitige Indexniveau nach der jüngsten Rally in etwa dort liegt, wo man es aufgrund des aktuellen Ölpreises erwarten darf.
Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/12/iStock_000012343578Large-890x390.jpg
Peter Szopo am 22. Dezember 2014

Russische Zinserhöhung kann Märkte nicht beruhigen

Quelle: iStock

Die für viele Marktteilnehmer überraschende Erhöhung des Leitzinses der russischen Zentralbank um 6,5 Prozentpunkte auf 17 Prozent hat die Märkte nicht beruhigen können. Nach einer kurzen Aufwertung verlor die russische Währung weiter gegenüber dem US-Dollar. „Der Schritt hat die Märkte nicht beruhigt, der Druck auf den Rubel hält weiter an“, sagt Peter Szopo, Russland-Experte der Erste Asset Management. Der Experte bewertet den Schritt jedoch als richtig, um den Markt davon zu überzeugen, dass die Zentralbank eine marktadäquate Verteidigung ihres Wechselkursregimes anstrebe. Leider sei aber die Glaubwürdigkeit der Zentralbank derzeit angeschlagen, nachdem die beiden vergangenen Zinserhöhungen zu zögerlich erfolgten.

Erholungsrally möglich

Ob es der russischen Zentralbank gelingt, die Wechselkurserwartungen zu drehen, hänge laut Szopo davon ab, ob sie die „Dollarisierung“ der Wirtschaft, die anhaltende Umwandlung von Rubel- in Fremdwährungseinlagen im privaten Sektor, brechen kann. Die Chancen dafür stehen laut Szopo mit einem Realzinsniveau von um die sechs Prozent gut; allerdings sei die kurzfristige Marktdynamik schwer prognostizierbar. „Sollte es der russischen Zentralbank gelingen, den Rubel zu stabilisieren, ist eine Erholungsrally auf dem Aktienmarkt nicht auszuschließen“, erklärt der Experte und verweist auf das Beispiel der Türkei: Dort erholten sich die Kurse in diesem Jahr nach einer massiven Zinserhöhung. Allerdings dürfe nicht übersehen werden, dass die Wachstumsaussichten der türkischen Wirtschaft deutlich besser sind als jene der russischen.
Weiterlesen

http://newsroom.sparkasse.at/wp-content/uploads/sites/9/2014/11/Bild2-890x390.jpg
Peter Szopo am 04. November 2014

Der Ukraine-Konflikt – Eine Zwischenbilanz in zehn Punkten

Quelle: iStock

Im Zuge des aktuellen Waffenstillstands hat sich der Ukraine-Konflikt beruhigt, ohne dass sich deshalb schon eine wirkliche Lösung abzeichnet. Die Unsicherheit bleibt hoch, sowohl was die nächsten Schritte der Konfliktparteien betrifft, als auch bezüglich der längerfristigen Krisenfolgen.

Dennoch bietet das Ende der sechsmonatigen, durch gewaltsame Konfrontation gekennzeichnete Eskalationsphase Anlass aus Investorensicht Zwischenbilanz zu ziehen. Sie fällt nüchtern aus.
Weiterlesen

Blog per E-Mail abonnieren