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Artikel zu Schlagwort: Türkei
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Gast-AutorIn / Guest Author am 17. Mai 2017

Nachlese zum türkischen Referendum

(c) Fotolia

Autorin: Sevda Sarp
Research Analyst

Nach Auszählung der Stimmen am 16. April 2017, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Ja-Stimmen das Referendum mit 51,4% für sich entschieden hätten. Dies wurde auch seitens der Wahlkommission bestätigt. Die OSZE lies deutliche Zweifel laut werden. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass das Referendum während eines Ausnahmezustand stattfand – somit in einem höchst repressiven Klima, in dem der Präsident und die Regierung die Medien kontrollierten, kritische Journalisten und führende Mitglieder der pro-kurdischen Opposition ins Gefängnis warfen und willkürlich Gegner des Präsidenten festnahmen und verfolgten. Das Ergebnis des Referendums ebnet den Weg für die umstrittensten Veränderungen, die die Türkei jemals sah.

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Gast-AutorIn / Guest Author am 11. Mai 2017

Meine Eindrücke vom IWF-Meeting in Washington: Emerging Markets “alive and kicking”

Jose Luis Magana / AP / picturedesk.com
Felix Dornaus, Senior Fondsmanager Schwellenländeranleihen

Autor: Felix Dornaus
Senior Fondsmanager Schwellenländeranleihen

 

Vom 20.-23. April fand das Frühlingsmeeting des Internationalen Währungsfonds in Washington statt. Diese Veranstaltung war der Anlass für eine Investorenkonferenz, an der ich teilnahm, um mir Eindrücke über die Lage der Weltwirtschaft, Chancen und Herausforderungen zu verschaffen.

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Gast-AutorIn / Guest Author am 12. April 2017

Was das Türkei-Referendum für die Kapitalmärkte bedeutet

(c) Fotolia

Amalia RipflAutorin: Amalia Ripfl
Senior Fonds Managerin

Ein „Ja“ für Erdogans geplantes Verfassungsreferendum in der Türkei wäre für Investoren ein zweischneidiges Schwert: Das geplante Präsidialsystem könnte für die Märkte und Wirtschaft kurzfristig Entlastung bedeuten. Langfristig birgt dieses Szenario allerdings auch hohe Risiken. Mit einem „Nein“ wäre Investoren allerdings auch nicht geholfen.

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Sevda Sarp am 28. Dezember 2016

Türkei-Ausblick für 2017- Licht am Ende des Tunnels

Die Türkei hatte im Jahr 2016 massive Schwierigkeiten – wirtschaftlich als auch politisch. Konjunkturell betrachtet war die erste Jahreshälfte eine Periode der Erholung: Die meisten Makrodaten zeigten eine Verbesserung an. Die politischen Turbulenzen gingen zurück. Der Aktienmarkt konnte leicht zulegen, während die Marktteilnehmer im Allgemeinen positiv gestimmt waren. Es wurde ein neuer Premierminister und ein neuer Zentralbank-Gouverneur ernannt. Dieser kündigte eine Lockerung der Geldpolitik an und sorgte damit für positive Erwartungen. In der zweiten Jahreshälfte änderte sich die Stimmung komplett: Die Türkei hatte eine Menge an Problemen zu bewältigen.

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Sevda Sarp am 18. Juli 2016

Putschversuch in der Türkei

© Ulrike Gruber / www.art-of-zeug.at

Was geschah?

Letzten Freitag Abend unternahm eine Splittergruppe der türkischen Armee, überwiegendenteils mittleren Ranges, einen Putschversuch und nahm Flughäfen, Brücken, Fernsehstationen und Militärhauptquartiere ein, bevor sie das türkische Parlamentsgebäude angriffen und angekohlt und beschädigt zurückließen. Ihre Erklärung lautete, dass sie die Macht übernommen hätten, um die Demokratie vor der Regierung zu beschützen.

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Sevda Sarp am 02. November 2015

Türkische Parlamentswahlen: Update

Mit dem Wahlausgang sind die politischen Unsicherheiten über die künftige Wirtschaftspolitik in der Türkei vom Tisch. Die AKP unter Erdogan (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) wird über 316 Sitze im Parlament verfügen. Das reicht für eine Regierungsbildung. Die AKP kommt damit entgegen den Erwartungen ohne einen Koalitionspartner aus. Für eine verfassungsrechtlich notwendige Mehrheit ist das noch zu wenig: das wäre für die Kapitalmärkte die positivste Variante gewesen. Nach einer Periode tiefer politischer Unsicherheiten sorgt das Wahlergebnis für eine Erleichterung an den türkischen Kapitalmärkten.

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Sevda Sarp am 30. Oktober 2015

Türkische Parlamentswahlen: zweiter Versuch

© Ulrike Gruber / www.art-of-zeug.at

Die vorgezogenen türkischen Parlamentswahlen finden am 1. November 2015 statt, und der Markt erhofft sich erneut einen positiven Ausgang. Sowohl in der Bevölkerung als auch im Markt ist die Toleranzgrenze bezüglich etwaiger weiterer politischer Unsicherheiten erreicht. Allerdings ist nicht gesagt, dass sich das Wahlergebnis deutlich von jenem von Juni 2015 unterscheidet. Nichtsdestoweniger ist die Türkei diesmal näher an einer Koalitionsregierung dran.

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