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Artikel zu Schlagwort: Zentralbank
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Gerhard Winzer am 11. März 2016

Expansive Geldpolitik: The Only Game in Town

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Der Rat der Europäischen Zentralbank hat am 10. März wie allgemein erwartet die geldpolitische Haltung weiter gelockert. Angesichts der fallenden Frühindikatoren für die Konjunktur und der zu niedrigen Inflation in der Eurozone ist das Maßnahmenbündel der EZB notwendig. Frei nach Mohamed El-Erian ist die expansive Zentralbankpolitik aber „The Only Game in Town“. Effektive Fiskalpolitiken und Strukturreformen lassen auf sich warten. Immerhin: Die Wirksamkeit der Zentralbankpolitiken hat zwar abgenommen, sie ist aber nicht null.

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Gerhard Winzer am 16. September 2015

Alle Augen auf Washington: Erhöht die Fed den Leitzinssatz?

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Zinsentscheidung der Fed
Morgen, Donnerstag 17.9.2015 trifft der Offenmarktausschuss (FOMC) des US-amerikanischen Zentralbankensystems (Fed) eine wichtige Entscheidung. Soll der Leitzinssatz angehoben werden oder nicht? Die Finanzmärkte schreiben der Zinsentscheidung eine besonders wichtige Bedeutung zu, denn Leitzinsanhebungen seitens der wichtigsten Zentralbank der Welt könnten die Instabilität auf dem Finanzmarkt weiter ansteigen lassen.

Unabhängig davon ob eine Zinsanhebung stattfindet oder nicht wird die Fed kommunizieren, dass der Zinsanhebungszyklus nur sehr langsam statt finden wird. Wenn die Fed es schafft die Befürchtungen von (zu) kräftigen Leitzinsanhebungen zu beruhigen, würde eine leichte Leitzinsanhebung die Finanzmärkte nicht nachhaltig beunruhigen. Die schwächsten Segmente in den Schwellenländern würden jedoch unter Druck kommen.
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Gerhard Winzer am 02. September 2015

Die Rückkehr der Volatilität

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Wir müssen uns an ein Umfeld erhöhter Volatilität gewöhnen, hat der Chef der Europäischen Zentralbank im Frühjahr dieses Jahres gemeint. Tatsächlich hat sich das Marktumfeld geändert. Die Jahre 2009 bis 2014 können mit dem Regime „Asset Price Reflation“ beschrieben werden: Hohe Erträge waren von einer niedrigen Volatilität (Maß für die Schwankungsfreudigkeit von Wertpapieren, Anm.) begleitet. Das hat sich umgekehrt: Die Wertpapierklassen preisen eine moderate Erholung in den Industriestaaten ein. Es gilt: niedrige erwartete Erträge bei erhöhten Schwankungen.
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Sevda Sarp am 31. August 2015

Ist der „türkische Sommer“ schon vorbei?

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Wir nähern uns dem Ende des Sommers, aber in der Türkei scheint es fast so, als ob wir wieder im April 2015 wären. Der Ausgang der Wahlen sowie die Zeit danach verliefen nicht so, wie es sich die Politiker erhofft hatten, und die Bemühungen der Regierung zur Verbesserung der Lage schlugen bisher fehl.

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Gerhard Winzer am 17. August 2015

Abwertung der chinesischen Währung

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China hat am 11. August die Währung gegenüber dem US-Dollar um 1,9% abgewertet und bekannt gegeben, die zukünftige Preisbildung des Renminbi von Angebot und Nachfrage auf dem Devisenmarkt bestimmen zu lassen. In einer Pressekonferenz hat die Zentralbank jedoch bekannt gegeben, dass sie weiterhin interveniert, wenn die Entwicklung der chinesischen Währung gegenüber den anderen Währungen zu „volatil“, „irrational“ oder „verzerrt“ ist.

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Gerhard Winzer am 15. Mai 2015

Änderung des Marktregimes

Quelle: fotolia

Die großen Trends der vergangenen Monate wie die Festigung des US-Dollar, die Abschwächung des Ölpreises, fallende Rendite, und Outperformance von Aktien in der Eurozone haben sich in den vergangenen Tagen bzw. Wochen teilweise heftig umgekehrt. Was steckt dahinter?

Wenn sowohl die Nachfrage (das Wirtschaftswachstum) als auch das Angebot (das Produktivitätswachstum) schwach und die Zentralbankpolitiken sehr locker sind, führt das dem Lehrbuch entsprechend zu Renditerückgängen bzw. niedrigen Renditen. Tatsächlich waren nach der Großen Rezession in den Jahren 2008 / 2009 die Renditen hoch. Mit dem Übergang zu einer langsamen, schwachen und fragilen Erholung haben die Renditen einen sinkenden bzw. die Kurse einen steigenden Trend eingeschlagen (= Asset Price Inflation). Auch wenn das volkswirtschaftliche Regime unverändert ist, kann sich das Marktumfeld ändern. Denn je höher der Kurs eines Wertpapiers ist, desto niedriger der erwartete Ertrag bzw. die Rendite.
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Gerhard Winzer am 08. Mai 2015

Markt und Fundamentals

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Schwaches Wachstum
Das reale globale Wirtschaftswachstum war im 1. Quartal überraschend schwach. Die vorläufige Schätzung für das auf das Jahr hochgerechnete Wachstum vom 4. Quartal 2014 auf das 1. Quartal 2015 beträgt lediglich 1,5%. Das kann vor allem auf ein enttäuschend schwaches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA (0,2%), in China (5,3%), im Vereinigten Königreich (1,2%) und in Japan (1,5%; Schätzung) zurückgeführt werden. Brasilien (-2,4%) und Russland (-11,5%) sind sogar geschrumpft (beide Zahlen sind vorläufige Schätzungen). Damit im Einklang sind die Datenüberraschungen mehrheitlich negativ und der Trend der Revisionen für das Wirtschaftswachstum nach unten hat sich fortgesetzt.

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