ESG-Pionierarbeit bei Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern zahlt sich aus

ESG-Pionierarbeit bei Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern zahlt sich aus
ESG-Pionierarbeit bei Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern zahlt sich aus
Quelle: ERSTE-SPARINVEST
Beitrag teilen:

Unternehmen aus den Schwellenländern werden auch für nachhaltig orientierte Investoren immer attraktiver. Das ist die Bilanz von Peter Varga und Dominik Benedikt, die den vor einem Jahr erfolgreich aufgelegten nachhaltigen Schwellenländer-Unternehmensanleihenfonds verantworten. „Im ersten Jahr seit Bestehen der neuen Fondsstrategie hat sich viel getan. In Sachen Nachhaltigkeit stellen die besten Schwellenländerunternehmen mittlerweile auch gute Unternehmen aus den Industrieländern in den Schatten. Wir identifizieren diese Vorreiter und investieren in sie“, erklärt Senior Analyst Dominik Benedikt, im Nachhaltigkeits-Research-Team zuständig für die Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien (ESG). Viele Investoren mit ESG-Anforderungen suchen nach Alternativen zu Staatsanleihen und Unternehmensanleihen aus den Industriestaaten, die derzeit nur geringe Renditemöglichkeiten bieten. „Als einer der ersten Anbieter wenden wir daher unseren Nachhaltigkeits-Prozess auf ein Portfolio von Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern an“, so der Fondsmanager Peter Varga. Der Fonds legte bereits seit Auflage um 6,53 Prozent zu (Zeitraum: 2. Dezember 2013 bis 2. Dezember 2014).

Begrenzung von ESG-Risiken in den Schwellenländern besondere wichtig

Nachhaltigkeit sei zwar in den Schwellenländern noch immer kein allgemein akzeptiertes Konzept, aber die Vorreiterunternehmen machten große Fortschritte. Nicht nur die Unternehmenspraxis, sondern auch die Datenlage, anhand derer Investoren das unternehmerische Handeln überprüfen könnten, hätten sich verbessert. „Durch die schwächeren Institutionen in den Schwellenländern stellen ESG-Risiken hier eine besonders große Gefahr dar. Diese Risiken können wir durch eine zusätzliche Nachhaltigkeitsanalyse rechtzeitig identifizieren und minimieren. Auch Korruptionsrisiken, wie sie zuletzt bei einem großen brasilianischen Ölunternehmen aufgetreten sind, können frühzeitig erkannt werden. Zusätzlich werden auch schwerwiegende Menschenrechtsverstöße und Kinderarbeit vermieden. „In Summe können Investoren dadurch die besten Renditemöglichkeiten nutzen, ohne gleichzeitig das Risiko übermäßig zu erhöhen“, betont Dominik Benedikt.

Nachhaltiges Investieren in Anleihen von Schwellenländerunternehmen berge allerdings noch immer besondere Herausforderungen. Bei börsennotierten Unternehmen könnten sich Investoren auf eine breitere Informationslage stützen. Bei den nicht gelisteten Emittenten müssten die Analysten hingegen deutlich investigativer vorgehen. Das lohne sich allerdings: „Durch die Analyse investieren wir vermehrt in Unternehmen mit soliden Strukturen und gutem Management. Zudem macht die Regulierung auch in den Schwellenländern Fortschritte. Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, nehmen die Entwicklung oftmals vorweg und sind so besser vorbereitet“, erläutert Benedikt.

Rating-Segmente unterhalb von „B-“ bergen besondere Risiken

Im Bereich von Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern sollten sich Investoren auf das Rating-Segment von „B-“ aufwärts konzentrieren. „Unterhalb dieser Schwelle steigt die Konkurshäufigkeit innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre stark an, und bei Schwellenländeranleihen kommen zusätzliche Risiken im Bereich Corporate Governance hinzu“, so Peter Varga. Es werden im Konkursfall viele Anleihen gegenüber Bankkrediten von Lokalbanken nachrangig behandelt, was im Konkursfall den Ausfallsbetrag weiter erhöhe. Vorsichtig ist der Fondsmanager derzeit bei Unternehmen aus der Ölbranche und dem Rohstoffsektor sowie bei nachrangigen Bankanleihen.

Gute Unternehmen sind auf Währungsschwankungen vorbereitet

Das Risiko, dass die Emittenten bei der Bedienung von Hartwährungsanleihen aufgrund von Währungsschwankungen in Schwierigkeiten geraten, hält Varga dagegen bei gut geführten Unternehmen für relativ gering, vor allem wenn deren Geschäftsfelder stark exportlastig sind. Diese Unternehmen können ihre Währungsrisiken besser kontrollieren, indem sie die Einnahmen aus der Exporttätigkeit mit den Zinszahlungen und Tilgungen der Verbindlichkeiten in Hartwährung zu einem großen Teil ausgleichen können („natürliches hedging“).

Die Fondsmanager bevorzugen daher derzeit Hartwährungsanleihen. Wenn allerdings die Währungen in Zukunft in Folge politischer und wirtschaftlicher Reformen an Stabilität gewinnen und die Liquidität im Markt zunehme, könne auch das Lokalwährungssegment attraktiver werden.

REAGIEREN SIE AUF DEN ARTIKEL

WICHTIGE RECHTLICHE HINWEISE

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Erste Asset Management GmbH und ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Erste Asset Management GmbH und ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt und im Falle der ERSTE Immobilien Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ bzw. auf der Homepage unter www.ersteimmobilien.at veröffentlicht. Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com bzw. www.ersteimmobilien.at abrufbar und stehen dem/der interessierten AnlegerIn kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com bzw. www.ersteimmobilien.at ersichtlich. Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere AnlegerInnen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer AnlegerInnen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Da es sich hierbei um einen Blog handelt, werden die in den jeweiligen Einträgen angegebenen Daten und Fakten sowie Hinweise nicht aktualisiert. Diese entsprechen dem Redaktionsstand zum oben angeführten Datum. Die jeweils aktuellen Daten und Hinweise in Bezug auf Fonds entnehmen Sie bitte den Angaben unter dem Menüpunkt „Fondssuche“ auf www.erste-am.at.