Rückenwind für Biotechnologie-Aktien

Rückenwind für Biotechnologie-Aktien
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„Verschnaufpause“ geht zu Ende

Aktien der Biotechnologie-Branche zählen zu den Bestperformern der letzten zehn Jahre. Nach der überdurchschnittlich starken Wertentwicklung von 2010 bis Anfang 2015, kam es zu einer Konsolidierung, ausgelöst durch Hedgefonds, die sich nun zu Ende neigt. Der NASDAQ Biotechnologie-Index, das für Biotech-Aktien wichtigste Kursbarometer, konnte seit Jahresbeginn 25% an Wert zu legen (Quelle: Reuters Datastream, per 31.08.2017).

Auch die Emissionstätigkeit hat im zweiten Quartal 2017 deutlich angezogen. Der Biotechnologie-Sektor wird von neuen, innovativen und erfolgreichen Medikamenten-Entwicklungen profitieren. Was dürfen Anlegerinnen und Anleger von diesem Sektor erwarten? Ein durchschnittlich zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum der an der Börse notierten Biotechnologie-Unternehmen ist keinesfalls eine zu gewagte Prognose.

Quelle: Bloomberg; EAM eigene Berechnungen

Bestperformer über 10 Jahre
Quelle: Bloomberg; EAM eigene Berechnungen

Quelle: Bloomberg; EAM eigene Berechnungen

Bewertung Biotechnologiesektor 2001-2017
Quelle: Bloomberg; EAM eigene Berechnungen

Überalterung und Medikamenten-Innovationen sind die Wachstums-Treiber

Das Gesundheitswesen gilt als Leitindustrie des 21. Jahrhunderts. Durch das Wachstum der weltweiten Bevölkerung auf 9,2 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050 und die prognostizierte Verdoppelung der Personen über 60 bis dahin, werden die Ausgaben für Gesundheit in den OECD-Ländern von derzeit 6% des Bruttoinlandsprodukts auf 9,5% steigen (Quelle: OECD).

Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms hat die Medikamenten-Entwicklung revolutioniert. Trotz zahlreicher Innovationen und Forschungserfolge sind nur wenige Medikamente für die 1.200 seltenen Krankheiten am Markt. Selbst in den USA, die seit dem Amtsantritt von Präsident Trump durch die politische Debatte um eine Abänderung der Gesundheitsreform („Obamacare“) in die Schlagzeilen gerieten, wird die Gesundheitswirtschaft im nächsten Jahrzehnt der größte Arbeitgeber sein.

Dabei sind viele Krankheiten noch nicht erforscht, geschweige denn gibt es wirksame Medikamente. Das könnte sich bald ändern. Die Zulassung einer ganzen Reihe neuer Medikamente, etwa des Hautkrankheitspräparats Dupixent von Sanofi, des Wirkstoffs Ocrevus von Roche gegen Multiple Sklerose oder Durvalumab, ein Onkologie-Medikament von Astrazeneca gegen Blasenkrebs, stehen bevor.

Quelle: Evaluate Pharma

Zulassung neuer Medikamente bringt Umsatzpotential
Quelle: Evaluate Pharma

Bewertung an der Börse halb so hoch als vor zwei Jahren

2016 stammten bereits 60% aller Medikamenten-Zulassungen aus den Labors von Biotechnologie-Unternehmen, geht man bei Evaluate Pharma aus. Die Zuversicht, dass die Erfolgsquote der Biotech-Unternehmen rasant steigen wird, ist einer von mehreren Gründen, weshalb die Übernahmeaktivitäten wieder an Dynamik gewonnen haben. Die großen Pharma-Riesen halten Cash für Übernahmen bereit. Wir sehen, dass sich die Emissionstätigkeit im zweiten Quartal 2017 verglichen mit den zwei Quartalen davor mehr als verdoppelt hat. Damit könnte die ersehnte Trendwende bei Biotechnologie-Aktien begonnen haben. Jüngster Paukenschlag: Das US-Pharmaunternehmen Gilead wird die Biotech-Firma Kite Pharma für 11,9 Milliarden US-Dollar übernehmen und will sich damit einen Platz im äußerst lukrativen Markt der Krebsbehandlung sichern (siehe zB Handelsblatt vom 28.8.2017).

Niemand kann die Börsenentwicklung vorhersehen, aber was die Bewertung betrifft, hat es schon schlechtere Einstiegszeitpunkte gegeben. Auf Basis des Kurs-Umsatz-Verhältnisses ist der gesamte Sektor an der Börse nur etwa halb so hoch bewertet als am vorläufigen Höhepunkt der Aktienkurse im März 2015.

ESPA STOCK BIOTEC: Portfolio mit den Top-Biotech-Unternehmen

Anleger, die breit gestreut den globalen Biotechnologie-Sektor abdecken möchten, könnten zB. in den ESPA STOCK BIOTEC investieren. Der im Jahr 2000 aufgelegte Aktienfonds der Erste Asset Management investiert in ein Portfolio, bestehend aus 92 börsennotierten Unternehmen, vornehmlich aus den USA, das als Zentrum der Biotech-Branche gilt. Seit seinem Fondsstart hat der ESPA STOCK BIOTEC eine jährliche Performance von 9,04% (per 31.7.2017, Quelle www.erste-am.at) erzielt*. In diesem Fonds werden alle wesentlichen Anwendungsgebiete der Biotechnologie erfasst wie zB. Krebsforschung, personalisierte Medizin, Alzheimer, Zelltherapien, Seltene Krankheiten und Genforschung. Unter den Top-Positionen finden sich die führenden Biotechnologie-Unternehmen wie zB Gilead, Biogen, Sarepta, Celgene, Vertex, Regeneron oder Alexion, um nur einige zu nennen. Wer in den ESPA STOCK BIOTEC investiert, genießt die Chance auf hohe Wertsteigerung, muss aber auch entsprechende Risikobereitschaft mitbringen und hohe Kursschwankungen verkraften können. Mit regelmäßigen Investitionen in einen Fondssparplan (s Fonds Plan) lässt sich das Timing-Risiko in Zaum halten.

*) Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. In der Wertentwicklung ist die Verwaltungsgebühr berücksichtigt. Der bei Kauf anfallende einmalige Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 4,00 % und andere ertragsmindernde Kosten wie individuelle Konto- und Depotgebühren sind in der Darstellung nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

 

 

Rechtsdokumente und weitere Informationen zu dem genannten Fonds finden Sie unter www.erste-am.at.

 

ESPA STOCK BIOTEC – (ISIN AT0000746755 T, ISIN AT0000746748 A)

 Vorteile für Anleger:

  • Beteiligung an den bedeutendsten globalen Biotechnologie-Unternehmen
  • Chancen auf hohe Wertsteigerung
  • Optimale Streuung in weltweite Biotechnologie-Unternehmen schon mit geringem Kapitaleinsatz
  • Für regelmäßiges Anlegen mit dem s Fonds Plan geeignet

 

 Zu beachtende Risiken:

  • Der Fondspreis kann stark schwanken (hohe Volatilität)
  • Der Anleger trägt das Branchenrisiko der amerikanischen Biotechnologie-Branche
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährung kann der Wert des Fondsanteils durch Wechselkursänderungen belastet werden
  • Kapitalverlust ist möglich

 

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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