In 80 Tagen um die Welt

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In 80 Tagen um die WeltHand aufs Herz! Würden Sie ein Buch kaufen, das sich „Goethes Italienurlaub“ nennt? Wohl eher nicht, und wenn, dann auch nur, weil der Titel so absurd ist, dass er auf einen gesteigerten Spaßfaktor hinweist. Wir alle wissen, Goethe hätte nie Urlaub gemacht. Er wäre gereist! 1873 kam Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“ heraus. Damals war es eine echte Herausforderung, in 80 Tagen um die Welt zu kommen. Heute ist es eine echte Herausforderung, 80 Tage Urlaub zu bekommen, um die Welt kommt man in weniger als 24 Stunden. London an einem Wochenende klingt mittlerweile mehr nach Befehlsausgabe für eine Kommandoaktion als nach Erholung.

Phileas Fogg, der Hauptdarsteller aus Vernes Roman, war reich. Das musste er auch sein, denn Reisen war teuer – so teuer, dass Fogg für die Weltumrundung fast die Hälfte seines beträchtlichen Vermögens einsetzte. Heute ist Reisen billig, was einerseits zu einer Demokratisierung für den Urlauber geführt hat, andererseits jedoch einen brutalen Preisdruck unter den Anbietern verursacht, der soziale und ökologische Schatten wirft.

Was heute der tertiäre Sektor ist, war bei Jules Verne Passepartout, der Diener Phileas Foggs. Dabei kann man den Namen durchaus programmatisch für die heutige Dienstleistungsindustrie lesen: Passer (durchkommen) partout (überall) ist vielerorts das Motto, in dem es darum geht, dem König Kunden jeden Wunsch zu erfüllen, koste, was es wolle.

Jules Vernes Buch ist auch eine Momentaufnahme der damals neuen Möglichkeiten. In den 1860er Jahren wurde die erste Bahnverbindung quer durch die USA fertig gestellt, der Suezkanal war gerade eröffnet worden und Dampfer lösten Segelschiffe im großen Stil ab. Damit wurde das Transportwesen mit aller Wucht in das Kohlewasserstoffzeitalter katapultiert, mit allen wirtschaftlichen und touristischen Vor- und ökologischen Nachteilen.

In 80 Tagen um die WeltAlle diese Faktoren sind auch heute noch in der Tourismusindustrie am Wirken und prägen die Branche im Guten wie im Schlechten. Geschwindigkeit ist oft nur auf Kosten der Umwelt zu erreichen, niedrige Preise gehen meist ebenso zulasten der Umwelt sowie der sozialen Komponente und die modernen Passepartouts, die im Fremdenverkehr Beschäftigten, werden von ihren Jobs bis hin zur ihrem emotionalen Kern in Anspruch genommen.

Für uns Grund genug, in dieser Ausgabe des ERSTE RESPONSIBLE RETURN – The ESG Letter den modernen Massentourismus zu betrachten und die darin bestehenden Herausforderungen aus nachhaltiger Sicht zu beleuchten.

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