„Alkoholabhängigkeit als chronische Erkrankung“

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Der Verein Dialog bietet psychosoziale und medizinische Beratung, Betreuung und Behandlung für SuchtmittelkonsumentInnen und Angehörige an.

Geschäftsführer Helmut Schmidt erklärt, welche Mittel Ihnen zur Verfügung stehen um Suchtkranken erfolgreich zu helfen:

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt, Verein Dialog, © Fototstudio Petra Halwachs

In Österreich gibt es flächendeckend Angebote zur Behandlung von Personen mit einer Alkoholabhängigkeit und deren Angehörige. Der Umfang der Angebote und der Spezialisierungsgrad der angebotenen Maßnahmen variiert je nach Bundesland und Region.

Bei Sucht bzw. einer Alkoholabhängigkeit handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die sich in sehr vielschichtigen Problemlagen ausdrücken kann. Es ist daher notwendig, dass Interventionsangebote eben diese berücksichtigen und auf medizinischer, psychischer und sozialer Ebene ansetzten. Diesen umfassenden Zugang bieten wir im Verein Dialog in Wien.

Der Verein Dialog – als rein ambulanter Anbieter mit fast 40 Jahren Erfahrung in der Suchthilfe- ist seit April 2016 Leistungserbringer in einem speziellen Projekt für Personen mit einer Alkoholerkrankung.

In allen drei Ambulatorien des Dialog bekommen alkoholkranke Menschen ein umfassendes, multiprofessionelles (medizinisch und psychosozial) und individuell abgestimmtes Angebot. Bisher wurden hier weit über 600 Menschen behandelt oder sind noch in Behandlung. Ziel ist es Menschen mit einer Alkoholerkrankung objektiv und subjektiv gesünder zu machen und in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Das beinhaltet auch – im Fall des Verein Dialog –  die Arbeitsmarkt(re)integration, die über ein ergänzendes Angebot abgebildet wird

Was beinhaltet ihr Angebot genau?

Integriert ist dieses Angebot des Vereins Dialog in dem seit Oktober 2014 in Wien laufenden Programm „Alkohol. Leben können“ (A.lk). Ein Projekt der Gesundheitsreform zur Integrierten Versorgung von alkoholkranken Menschen am Best point of Service. Das Programm wird  von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und der Sucht- und Drogenkoordination der Stadt Wien (SDW) getragen und finanziert – wobei alle Sonderversicherungsträger bereits dieser Kooperation angehören.

Was für Bedürfnisse haben Alkoholkranke Menschen?

In Wien gelten deutlich über 35.000 Menschen als alkoholkrank – wobei es schwierig ist eine genaue Grenze zwischen der chronischen Erkrankung und dem problematischen Konsum zu ziehen.

Alkoholkranke Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, auf die bestmöglich eingegangen wird. Deswegen sind sowohl ambulante Behandlungen/Betreuungen so wie stationäre Aufenthalte möglich die sich circa 2/3 zu 1/3 verteilen. Ambulante, stationäre, rehabilitative und integrationsfördernde Maßnahmen sind aufeinander abgestimmt. Diese werden durch 5 Leistungsträger erbracht (Verein Dialog, Verein p.a.s.s., Verein Grüner Kreis, Anton Proksch Institut, Schweizer Haus Hadersdorf). Die Steuerung liegt beim sog. „regionalen Kompetenzzentrum“. Zusätzlich gibt es ein Nahtstellenmanagement in das Gesundheits- und Sozialsystem (z.B.: niedergelassene Ärzt_innen, Krankenhäuser, Magistrate).

Wie viele Menschen erreichen Sie mit diesen Maßnahmen?

Allein von  Mitte 2016 bis Ende 2018 werden rund 3.200 PatientInnen im Programm eingebunden sein.

Aktuell liegt der Arbeitsschwerpunkt dieses Programms noch in Wien – eine Ausweitung ist sowohl regional (Bundesländer) als auch von der Anzahl der am Programm teilnehmenden Menschen geplant. Für die Erreichung einer größeren Anzahl von chronisch alkoholkranken Menschen ist die Ausweitung von großer Bedeutung.

 

Den gesamten ESG* Letter finden Sie hier.

*ESG steht für „Environmental, Social and Governance“ – zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das sind die drei groben Kategorien, nach denen Unternehmen beim nachhaltigen Investieren geprüft werden.

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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