Gesundheit!

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(c) piron-guillaume-unsplash
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Gesundheit: Dieser Wunsch an unsere Mitmenschen ist ein ständiger Begleiter im sozialen Leben. Kein Wunder, gilt die Gesundheit den meisten Menschen doch als das höchste Gut. Das geht so weit, dass etwa in Frankreich vor jedem Glas (Wein) der Wunsch „Santé!“ (französisch für Gesundheit ) in die Runde geworfen wird. In hiesigen Breiten: „Zum Wohl!“. Historisch gesehen, war dieser Wunsch auch bitter nötig, sind doch viele Durchbrüche in der Medizin Produkte des letzten Jahrhunderts oder gar der letzten Jahre.

Das Verhältnis zur Gesundheit hat sich damit derart gewandelt, dass die neuesten Benimmregeln, die Gewohnheit ein Niesen mit dem Wort „Gesundheit“ mittlerweile als unhöflich qualifizieren, da dieses aus einem Schnupfen ein gröberes gesundheitliches Problem werden lassen. Gerade in den letzten Monaten muss man mit dieser Elmayer’schen Interpretation vielleicht nicht uneingeschränkt übereinstimmen. Dennoch mag die Interpretation von Gesundheit als etwas zu Wünschendes deplatziert sein.

Der frühere Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, bemerkte dazu, dass Gesundheit kein Wunsch sein dürfe, sondern ein Menschenrecht sein müsse.

Als Kernelement einer fairen Gesellschaft, ist Gesundheit somit auch eine der drei Säulen unseres neuen Impact-Fonds ERSTE FAIR INVEST.

Gesundheit – ein ungleiches Gut

In einem entwickelten Land mit einem gut ausgebauten, staatlichen Gesundheits- und Krankenversicherungs-System wie in Österreich, mag dies mitunter in Vergessenheit geraten, doch Gesundheit ist ein äußerst ungleich verteiltes Gut. Selbst in den USA, einem der fortgeschrittensten Länder in der Spitzenmedizin, können vergleichsweise einfache Krankheiten oder Verletzungen für viele Menschen den finanziellen Ruin bedeuten. 27,5 Millionen US-Amerikaner oder knapp unter 10 Prozent der Bevölkerung hatten 2018 keine Krankenversicherung. Auch in Österreich betrifft dies eine nicht vernachlässigbare Zahl an Menschen. Betrachtet man die Situation global, zeichnet sich noch ein viel schlimmeres Bild ab. Gerade in Schwellenländern fehlt es selbst an der grundlegendsten Versorgung. Selbst in einigen der CEE Staaten ist ein Gesundheitssystem, wie wir es verstehen, erst im Entstehen.

Deshalb ist für einen positiven Beitrag zur Gesundheit der Menschen nicht nur die Entwicklung immer neuer innovativer Therapien notwendig, sondern vor allem auch der Zugang zu diesen Behandlungsmöglichkeiten.

Dies ist ein Fakt, den wir auch in der Titelauswahl für den ERSTE FAIR INVEST berücksichtigen. Deshalb investiert der Fonds zum Start etwa in Gilead Sciences, ein US-amerikanisches Pharmaunternehmen, das Spitzenforschung in Bereichen wie der Onkologie betreibt. Das Unternehmen setzt aber auch Schwerpunkte in Krankheiten, wie Hepatitis C und HIV/AIDS, die besonders Entwicklungsländer stark betreffen. Das Besondere dabei ist, dass Gilead mit lokalen Partnern in diesen Ländern zusammenarbeitet, die entsprechende Medikamente äußerst kostengünstig bis kostenlos zur Verfügung stellen.

So erhalten derzeit geschätzt 12 Millionen Menschen HIV-Therapien von Gilead auf diese Art. Ebenso haben 2013 bis zu 100 Millionen Menschen ein revolutionäres Medikament für eine zuvor unheilbare Form von Hepatitis C erhalten. Damit schafft das Unternehmen für unzählige Menschen neue Heilungschancen und somit einen immensen positiven gesundheitlichen Impact in der Gesellschaft.

Zwar steht Gilead immer wieder in der Kritik, da es in entwickelten Märkten seine Medikamente zu äußerst hohen Preisen vermarktet, jedoch scheint uns dies verglichen mit dem zuvor beschriebenen Mehrwert als sekundär. Andere Pharmakonzerne, wie Novartis, hatten zur selben Zeit in Indien gegen die Produktion von Generika ihrer Medikamente für den Einsatz in Entwicklungsländern prozessiert.

Dies beschreibt das Spannungsfeld, in dem sich jegliche Investition in sozialen Impact bewegt: Lösungen für möglichst viele, speziell auch ärmere Menschen, zu generieren, und gleichzeitig Profit zu erwirtschaften. Was manchen als Widerspruch erscheinen mag, ist in unseren Augen keiner. Unsere Überzeugung ist, dass mittel- bis langfristig, positiver Impact und wirtschaftlicher Erfolg sich gegenseitig stützen.

Webinar zum ERSTE FAIR INVEST: In unserem Webinar zum Thema „Was ist das S in ESG?“ stellten unsere Kollegen Markus Kaller, Leiter Retail-Vertrieb und Bernhard Selinger, Senior Fondsmanager die Schwerpunkte des ERSTE FAIR INVEST vor.

Mehr als nur heilen

In obigen Zeilen haben wir Gesundheit vor allem als Heilung von Krankheit interpretiert. Dies ist zu reduktiv. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit als den „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur des Fehlens von Krankheit oder Gebrechen“. Der Verweis auf die Frage des Wohlergehens zeigt dabei die vielen gesellschaftspolitischen Fragen, die mit dem Thema Gesundheit einhergehen, wie jene der Armut, auf. Sie zeigt aber auch, dass Gesundheit auf einer ganz persönlichen Ebene mehr ist als eben nur Genesung.

Auch der ERSTE FAIR INVEST interpretiert daher das Thema weiter als Gesundheit und Wohlbefinden. Wir investieren auch in Themen wie gesunde Ernährung und Sport. Dies sind jene Bereiche, in denen gewisser Konsum einen positiven Einfluss auf das Wohlergehen des einzelnen Menschen haben kann. Zusätzlich helfen beide dieser Themenblöcke bei der direkten Prävention von Krankheiten.

Dies ist sowohl gesellschaftlich ein immenser positiver Beitrag als auch und vor allem für den einzelnen Menschen ein viel größerer Schritt zu seiner Gesundheit als erst wieder von Krankheit heilen zu müssen. Diese Chance und Verantwortung haben immer mehr Menschen für sich selbst erkannt, was zu beträchtlichen Wachstumschancen in beiden dieser Themen führt.

Warum Haustiere?

Diese Frage wurde seit dem Beginn der Entwicklung des Fonds immer wieder gestellt. Die Antwort lautet psychische Gesundheit. Internationale Studien zeigen, dass Haustiere einen signifikanten Beitrag zum psychischen Wohlergehen ihrer Besitzer leisten.

Gerade die Corona-Krise mit ihren wiederkehrenden Lockdowns hat zu einer beträchtlichen Steigerung der Anzahl an gehaltenen Haustieren geführt. Haustiere sind somit – Entschuldigung für die Formulierung – nicht nur schön anzusehen, sondern tatsächlich ein großer Baustein zum körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehen und somit der Gesundheit nach Definition der WHO.

Gesundheit ist mehr als nur eine Säule

Gerade die Frage der psychischen Gesundheit zeigt auch auf, wie das Thema mit weiteren Säulen des ERSTE FAIR INVEST verschränkt ist. Vor allem in der Arbeitswelt gewinnt der Erhalt der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter immer mehr an Stellenwert, ebenso wie es die Vermeidung von Arbeitsunfällen schon seit Jahren tat – mit sehr unmittelbaren finanziellen Implikationen.

Auch Bildung leistet einen nachweislich positiven Beitrag zur Gesundheit der Menschen. Die Schaffung von Erwerbsmöglichkeiten generiert zumindest relativen finanziellen Wohlstand durch finanzielle Inklusion.

Gesundheit ist somit das Thema oder eines der Themen, das die nachhaltigen Ziele des ERSTE FAIR INVEST am stärksten verbindet und aus menschlicher, wie Investment-Sicht, Chancen in sich birgt.

In diesem Sinne: Gesundheit!

Lesen Sie den gesamten ESGenius Newsletter über Soziale Verantwortung und nachhaltiges Investieren: https://blog.de.erste-am.com/dossier/sozialeverantwortung/

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Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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