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Wenn Kinder Arbeiten… (Editorial)

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Mag. Gerold Permoser ist Chief Investment Officer (CIO) und Chief Sustainable Investment Officer (CSIO) der Erste Asset Management. In dieser Funktion verantwortet er die gesamten Asset Management-Aktivitäten und Anlagestrategien aller Investmentfonds der Erste Asset Management in Österreich, Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Im Juni ist der Tag des Kindes, der Tag der Kinderarbeit und auch der Tag des afrikanischen Kindes. Allein diese Gedenktage spannen einen Bogen, der das Thema Kinderarbeit ganz gut abdeckt. Über allem steht das Wohl des Kindes, welches sich in der Definition von Kinderarbeit widerspiegelt. Kinderarbeit ist Arbeit die Kinder um Ihre Kindheit bringt, ihnen Potential und Würde raubt und ihnen sowohl physisch als auch psychisch schadet. Kinderarbeit ist in Österreich ein absolutes No-Go. Genauso klar ist auch, dass Kinderarbeit in  „armen“ Teilen der Welt, ein großes Problem ist.

Armut ist ganz klar die Ursache von Kinderarbeit. Das erklärt warum Kinderarbeit heute in den reichen Industrieländern weitgehend als ausgemerzt gilt, während sie in den armen Ländern des „Südens“ noch immer existiert. Aus ESG und Asset Management Sicht bedeutet das vor allem zweierlei: Zum einen ist Kinderarbeit vor allem in Schwellenländer-Investments ein Thema, zum anderen ist Kinderarbeit über die globale Vernetzung und die zunehmende Integration vieler Produktionsprozesse auch bei uns relevant. Genau diese Vernetzung über die Lieferkette müssen wir als ESG Investoren analysieren.

Kinderarbeit ist ein Problem, das nicht alle Branchen gleichstark betrifft. Im Finanzsektor  wird man, einen  sieben-jährigen kaum einsetzen können. Das erklärt auch warum laut der International Labour Organization (ILO) Kinder vor allem in der Landwirtschaft, im Tourismus, in der Textilindustrie aber auch in Steinbrüchen, als Straßenverkäufer und als Hausangestellte arbeiten. Besonders extrem sind Fälle von Kinderprostitution und Kindersoldaten.

Wie diese Beispiele zeigen ist Kinderarbeit etwas, das sowohl Staaten als auch Unternehmen betrifft. Es sind Unternehmen, die aktiv Kinder beschäftigen und es sind Staaten, die durch ihre Passivität bei der Durchsetzung von Vorschriften zum Schutz von Kindern, Mitschuld tragen. Deshalb ist Kinderarbeit bei uns sowohl auf staatlicher, als auch auf Unternehmensebene ein Ausschlusskriterium.

Kinderarbeit ist als Thema natürlich ganz klar negativ besetzt. Niemand will Kinderarbeit durch sein Konsum- und Investitionsverhalten fördern. Dennoch wird das Thema Kinderarbeit kontroversiell diskutiert. Es wird kritisiert, dass Kinderarbeit zu wenig aus der Sicht der betroffenen Kinder und Familien sowie den nationalen Rahmenbedingungen gesehen wird. Es gibt unterschiedliche Definitionen dafür, ab welchem Alter nicht mehr von Kinderarbeit gesprochen wird und  ob es sich um ausbeuterische Kinderarbeit handelt oder nicht. In der Erste Asset Management haben wir uns entschieden, uns im Bewusstsein dieser Argumente, dennoch auf die „strengere“ ILO Definition der Kinderarbeit beziehen.

Wie zu Beginn erläutert, ist Kinderarbeit vor allem in Zusammenhang mit Armut zu sehen. Daher ist die Bekämpfung von Armut und das Erreichen einer abgesicherten wirtschaftlichen Zukunft, das sicherste Instrument gegen Kinderarbeit. Daher ist unser Mikrofinanzfonds auch ein wirksamer Baustein im Kampf gegen die Kinderarbeit. Wer Armut bekämpft, der kämpft auch gegen die Kinderarbeit. In diesem Sinne laden wir sie ein, uns in diesem Kampf zu unterstützen.

Gerold Permoser

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