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Investieren an den Privatmärkten

Gerade erst aktualisiert

Investieren an den Privatmärkten

Welche Rolle spielen die Privatmärkte?

Die Hauptrolle der Privatmärkte besteht darin, die Realwirtschaft zu finanzieren. Diese setzt sich größtenteils aus etablierten Unternehmen und physischen Vermögenswerten zusammen, welche nicht börsennotiert sind. Einige der technologisch fortschrittlichsten Unternehmen befinden sich im Privatbesitz. Die Privatmärkte können diese Unternehmen dabei unterstützen, Innovationen zu finanzieren und so die Wirtschaft der Zukunft zu prägen.

Wenig überraschend ist, dass die Anzahl an privaten Unternehmen, besonders unter Berücksichtigung aller mittelständischen und Familienunternehmen, jene der börsengelisteten Unternehmen übersteigt. In der untenstehenden Abbildung werden deshalb nur Unternehmen berücksichtigt, die Umsatzerlöse über 100 Millionen US-Dollar erzielen. In Nordamerika und Asien befinden sich über 80% dieser Unternehmen in privater Hand während in Europa – wohl einer mangelhaften Kapitalmarktkultur geschuldet – sogar 95% der Unternehmen mit Umsatzerlösen über 100 Millionen US-Dollar nicht börsegelistet sind.

Quelle: Capital IQ, Stand per März 2026

Auch die Anzahl neuer Börsengänge geht zurück, weil Unternehmen länger privat bleiben. In Privatmärkten stehen Unternehmen weniger unter Druck, kurzfristige Erfolge zu erzielen. Stattdessen können sie sich auf nachhaltiges Wachstum konzentrieren, weil ihre Eigentümer eine langfristige Haltedauer anstreben.

Quelle: Worldbank, Federation of European Securities Exchanges, Stand per März 2026

Anlageklassen in Privatmärkten

Private Equity

Private Unternehmen werden über verschiedene Branchen hinweg gekauft, weiterentwickelt und verkauft.

Private Infrastructure

Physische Anlagen in Bereichen wie Energie, Transport und Kommunikation werden finanziert.

Private Credit

Veranlagungen in Fremdkapital von Unternehmen dienen der Finanzierung laufender Ausgaben oder neuer Investitionen.

Royalties

Veranlagungen in Lizenz-, Verwertungs- oder Abbaurechte sowie Umsatzbeteiligungen ermöglichen eine Beteiligung an den generierten Einnahmen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Investitionen in Privatmärkten Chancen und Risiken beinhalten.

Wie funktioniert aktive Wertschöpfung?

Aktive Manager:innen in öffentlichen Märkten wählen selektiv Aktien börsennotierter Unternehmen aus – auf Basis ihrer Analyse von öffentlich verfügbaren Informationen – und kaufen sowie verkaufen diese Positionen opportunistisch. Sie besitzen jedoch in der Regel Minderheitsanteile und können auf die Unternehmensleitung und deren Entscheidungen nur bedingt Einfluss nehmen.

An den Privatmärkten veranlagen Manager:innen grundsätzlich aktiv und verfolgen einen praxisorientierten und unternehmerischen Ansatz, um Wertschöpfung zu betreiben. Sie übernehmen die Kontrolle über ein Unternehmen, gestalten dessen Strategie und unterstützen die Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Unternehmensführung. Investor:innen an den Privatmärkten sind legale Insider und haben vollen Zugang zu den Büchern eines privaten Unternehmens, was ihnen ermöglicht, eine gründlichere Due Diligence durchzuführen. Als Mehrheitseigentümer:innen nutzen sie ihre Kontrolle, um objektiv messbare operative Wertschöpfung zu generieren – der Haupttreiber für Renditen. Ihr Fokus auf nachhaltiges Wachstum durch operative Wertschöpfung kann zu mehr Stabilität führen.

Hebel der aktiven Wertschöpfung in Privatmärkten

  • Plattformaufbau: Marktführer werden übernommen und mit mehreren kleineren Unternehmen konsolidiert, um die Reichweite zu erhöhen und Synergien zu schaffen.
  • Operative Verbesserungen: Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden optimiert, zum Beispiel durch Digitalisierung und Automatisierung.
  • Nachhaltigkeit & ESG: Maßnahmen werden ergriffen, um Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte zu verbessern, wie zum Beispiel die Reduktion von Emissionen und die Verbesserung der Sicherheit von Mitarbeiter:innen.

Beim Einstieg tätigen die Manager:innen eine Investition, um das Unternehmen zu kaufen. Nach etwa 4-6 Jahren, wenn das Unternehmen verkauft wird, wird angestrebt, dass der Wert der anfänglichen Investition aufgrund der erzielten Wertschöpfung 2- bis 3-mal höher ist.

 

WICHTIGE RECHTLICHE HINWEISE

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle Erste Asset Management GmbH. Die Kommunikationssprache der Vertriebsstellen ist Deutsch und jene der Verwaltungsgesellschaft zusätzlich auch Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen der Prospekt bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ und das Basisinformationsblatt erhältlich sind, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich.

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