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USA, Grönland und die Börsen: Warum Ruhe und langfristiges Investieren entscheidend bleiben

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USA, Grönland und die Börsen: Warum Ruhe und langfristiges Investieren entscheidend bleiben
(c) unsplash
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Kurz erklärt: Was ist passiert?

In den vergangenen Tagen sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump rund um Grönland für erhöhte Aufmerksamkeit an den Finanzmärkten. Trump hatte zunächst „sofortige Verhandlungen“ über einen möglichen Erwerb Grönlands gefordert und zugleich Zusatzzölle in Höhe von 10 % auf Importe aus mehreren NATO-Staaten in Aussicht gestellt.

Hier auf unserem Investment Blog hat Gerhard Winzer, Chefvolkswirt der Erste Asset Management bereits zu Beginn der Woche die Entwicklungen kommentiert.

Am Abend des 21. Jänner folgte jedoch eine überraschende Entspannung: Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte beim Weltwirtschaftsforum in Davos kündigte Trump an, auf die geplanten Zusatzzölle zu verzichten. Stattdessen wurde ein Rahmenabkommen für weitere Gespräche zur Arktisregion und sicherheitspolitischen Fragen verkündet. Die Börsen reagierten prompt und schalteten nach einem volatilen Handelstag in den Erholungsmodus.

Märkte reagieren – aber oft nur kurzfristig

Solche geopolitischen Nachrichten führen häufig zu kurzfristigen Marktschwankungen. Das ist nichts Ungewöhnliches: Politische Aussagen, Verhandlungen oder auch überraschende Wendungen werden von den Märkten rasch eingepreist – und ebenso rasch wieder relativiert, wenn sich die Lage klärt.

Der Blick nach vorne: Fundamentaldaten bleiben entscheidend

Aus Sicht des Fondsmanagements der Erste Asset Management hat sich an den wesentlichen Rahmenbedingungen nichts Grundlegendes geändert:

  • Die globale Konjunktur entwickelt sich weiterhin im Bereich ihres langfristigen Trends.
  • Unternehmensgewinne steigen, Liquidität ist ausreichend vorhanden.
  • Die Geld- und Fiskalpolitik bleibt in vielen Regionen unterstützend.
  • Kurzfristige geopolitische Spannungen ändern nichts an den langfristigen Wachstumstreibern.

Politische Unsicherheiten sind zwar Teil des Marktgeschehens – sie gehören jedoch zum „Hintergrundrauschen“, das langfristige Investor:innen einordnen, aber nicht überbewerten sollten. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt klar: Wer in Phasen erhöhter Unsicherheit hektisch reagiert, läuft Gefahr, ungünstige Zeitpunkte für Ein- oder Ausstiege zu erwischen.

Langfristig erfolgreiche Anleger:innen zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie:

  • investiert bleiben,
  • breit diversifizieren,
  • und kurzfristige Schwankungen bewusst aushalten.

Gerade geopolitische Ereignisse wirken an den Märkten oft stärker in den Medien als in den Fundamentaldaten.

Regelmäßig investieren: Der Durchschnittskosteneffekt

Ein bewährtes Mittel, um mit Marktschwankungen umzugehen, sind regelmäßige Investments, etwa über Investmentpläne.

Dabei kommt der sogenannte Durchschnittskosteneffekt zum Tragen:

  • Bei niedrigeren Kursen werden automatisch mehr Anteile gekauft,
  • bei höheren Kursen entsprechend weniger.
  • Über längere Zeit ergibt sich so ein ausgeglichener Einstiegspreis.

Diese Strategie reduziert das Risiko, alles zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu investieren – und nimmt Emotionen aus der Anlageentscheidung. Zu beachten ist: Der Durchschnittskosteneffekt nimmt mit zunehmender Laufzeit des Sparplans ab, da sich das angesparte Vermögen immer mehr so verhält, als hätte man einmalig den Gesamtbetrag angelegt. Je nach Marktentwicklung kann sich eine Einmalveranlagung auch als günstiger erweisen. Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben Chancen auch Risiken.

Vergangenheitsbetrachtung: Schwankungen gehören dazu

Rückblickend gab es immer wieder Phasen politischer Unsicherheit: Handelskonflikte, geopolitische Spannungen, Wahljahre oder überraschende politische Entscheidungen. Trotzdem haben sich die Kapitalmärkte langfristig immer wieder erholt und weiterentwickelt.

Wichtig ist dabei: Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Erträge, zeigt aber deutlich, dass Geduld und Disziplin zentrale Erfolgsfaktoren beim Investieren sind.

Fazit


Auch die aktuellen Entwicklungen rund um die USA und Grönland ändern nichts an einer zentralen Erkenntnis:

Langfristiges Investieren, regelmäßige Veranlagung und ein ruhiger Blick auf kurzfristige Schlagzeilen bleiben der beste Kompass für Anleger:innen. Wer seine Anlagestrategie an langfristigen Zielen ausrichtet und kurzfristige politische Nachrichten richtig einordnet, ist auch in bewegten Zeiten gut positioniert.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.

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