In Zeiten geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit kann das Thema Investieren auf viele Menschen zunächst abschreckend wirken. Doch gerade in solchen Zeiten ist finanzielle Eigenständigkeit wichtiger denn je – besonders für Frauen, die ihre Zukunft unabhängig von Partnerschaft oder familiären Strukturen gestalten möchten.
Investieren bedeutet dabei nicht, sich möglichen Risiken blind auszusetzen, sondern Schritt für Schritt ein finanzielles Fundament für die eigene Zukunft aufzubauen: durch Wissen, eine langfristige Strategie und durch bewusste Entscheidungen.
Warum sollten wir 2026 noch über finanzielle Unabhängigkeit sprechen?
Die Realität bleibt ernüchternd: In Österreich ist der Gender Pay Gap weiterhin signifikant. 2024 lag er bei 17,6% – einer der höchsten Werte in Europa. Nur rund 34% dieser Einkommensdifferenz lassen sich durch Faktoren wie Teilzeit, Berufsgruppen oder Branchen erklären. Der Großteil des Gaps ist somit weiterhin unerklärt und macht ein grundlegendes Problem sichtbar.
Dass Frauen überdurchschnittlich viel unbezahlte Care-Arbeit leisten, häufiger in Teilzeit arbeiten und dadurch eine deutlich niedrigere Pension erhalten, sind weitere Faktoren, die zu einem niedrigeren Einkommen von Frauen führen. Diese Einkommenslücken entstehen strukturell, müssen aber auf individueller Ebene geschlossen werden.
Frauen denken heute bewusster darüber nach, welche finanziellen Weichen sie für sich selbst stellen wollen. Kinder gelten nicht mehr automatisch als „finanzielles Risiko“, sondern als ein Lebensereignis, das kluge Planung erfordert. Und genau darin liegt eine Chance.
Der Punkt ist: Finanzielle Unabhängigkeit ist kein Zug, den man verpasst. Sie ist ein Weg, den Frauen in jedem Lebensabschnitt selbstbewusst einschlagen können – und sollten.
Finanzbildung als Schlüssel
Derzeit investieren in Österreich laut einer aktuellen Umfrage der Erste Bank jedoch nur 29% der Frauen in Wertpapiere. Ein Wert, der vor allem mit geringerem Einkommen und fehlendem Wissen rund um das Investieren zusammenhängt. Um die eigene finanzielle Unabhängigkeit zu stärken, sollte man in erster Linie bei der Finanzbildung ansetzen. Da gilt es vor allem die Basics kennenzulernen und besser zu verstehen wie die Börse funktioniert. Denn auch in der Finanzwelt gilt: Wissen ist Macht. In diesem Fall die Macht, die eigene Zukunft finanziell abzusichern.
Wir empfehlen, sich zunächst mit den grundlegenden Begriffen rund ums Investieren vertraut zu machen – denn ein solides Fundament an Wissen nimmt nicht nur Unsicherheiten, sondern stärkt auch das Vertrauen in die eigenen finanziellen Entscheidungen. Besonders hilfreich sind dafür kompakte, gut verständliche Infos zu zentralen Themen wie Fonds, Risikoklassen oder Diversifikation. Ein guter Einstieg sind diese drei Ressourcen:
- Was ist ein Fonds? | Erste Asset Management – eine leicht verständliche Einführung, die erklärt, wie Fonds funktionieren, welche Arten es gibt und warum sie für viele Anleger:innen eine sinnvolle Möglichkeit darstellen können.
- she invests » Stärke dein Finanzwissen | Erste Bank – Inhalte, die praxisnah zeigen, wie man den ersten Schritt macht, typische Hürden überwindet und ein Gefühl für die eigenen finanziellen Ziele entwickelt.
- Finanziell gesund | Erste Bank – eine umfassende Plattform zu verschiedensten Geldthemen – mit verständlichen Erklärungen, praktischen Tools und Tipps, die helfen, Schritt für Schritt eine finanziell gesunde Basis aufzubauen.
Wer sich darüber hinaus intensiver mit spezifischen Themen beschäftigen oder aktuelle Marktbewegungen besser einordnen möchte, findet weitere wertvolle Einblicke auf unserem Investmentblog. Dort werden komplexe Entwicklungen auf verständliche Weise erklärt: von Trends an den Finanzmärkten über nachhaltiges Investieren bis hin zu Einschätzungen unserer Expert:innen: Geld, Fonds, Börse & Co – Der Investment Blog der Erste Asset Management – Erste Asset Management Investment Blog
Der Vorteil: Je mehr Wissen man sammelt, desto klarer wird das eigene finanzielle Bild – und desto leichter fällt es, langfristige und gut begründete Entscheidungen zu treffen. Finanzbildung ist kein einmaliger Schritt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der Sicherheit schafft und die eigene Unabhängigkeit stärkt.
Investieren als selbstbestimmte Strategie
Der erste Schritt zu einem Investment muss kein großer sein, mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, auch mit kleinen Beträgen in Wertpapiere zu investieren.
Ein Fonds-Sparplan kombiniert den schrittweisen Vermögensaufbau mit den Ertragsmöglichkeiten von Wertpapieren. Und das ab 50 Euro mit einem Fonds Ihrer Wahl.
Bitte beachten Sie: Der Durchschnittskosteneffekt nimmt mit zunehmender Laufzeit des Sparplans ab, da sich das angesparte Vermögen immer mehr so verhält, als hätte man einmalig den Gesamtbetrag angelegt. Je nach Marktentwicklung kann sich eine Einmalveranlagung auch als günstiger erweisen. Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben Chancen auch Risiken.
In fünf einfachen Schritten kann ein Fonds-Sparplan eröffnet werden:
- Anlagebedarf: Wieviel soll pro Monat investiert werden? Ab 50€/Monat ist ein Investment möglich, man kann also auch mit kleinen Beträgen beginnen.
- Anlageziel: Wieviel Ertrag wollen Sie erzielen? Passen Sie dementsprechend die Laufzeit an und machen Sie sich Gedanken zu Ihrer Risikobereitschaft.
- Laufzeit wählen: Bei einem Fonds-Sparplan werden regelmäßig Anteile gekauft. Je länger Sie Investieren, desto mehr Anteile werden gekauft.
- Investmentfonds auswählen: Bei der Wahl eines Investmentfonds können Tools wie unser Fonds-Finder oder der Performance-Rechner behilflich sein. Die Einzahlung in einen Fonds-Sparplan kann auch auf bis zu fünf Investmentfonds aufgeteilt werden. Sie können sich Ihren Mix der Fonds selbst zusammenstellen oder eine unserer Fonds-Sparplan Mix Varianten auswählen.
- Fonds-Sparplan eröffnen: Das geht selbstverständlich bequem online oder Sie informieren sich bei einem Beratungsgespräch. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Erläuterungen zu Fachausdrücken finden Sie in unserem Fonds-ABC.
Warum sich dieses Thema wiederholt – und warum wir es trotzdem nicht ruhen lassen dürfen
Ja, die Themen Gender Pay Gap, Teilzeitfalle sowie Pensionslücke begleiten uns schon lange. Und es stimmt: es kann anstrengend sein, sie immer wieder anzusprechen. Dennoch hat sich die Situation bis 2026 nicht wesentlich verbessert, die Rahmenbedingungen sind weiterhin herausfordernd. Genau deshalb ist es wichtig, dass Frauen ihre finanziellen Möglichkeiten kennen und ihre Zukunft aktiv gestalten.
Finanzielle Unabhängigkeit ist kein Lifestyle-Thema, sie ist ein wichtiger Schritt, um Stabilität und Handlungsspielraum in herausfordernden Zeiten zu sichern.
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