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Markt-Update: „Weiter wie gehabt“

Vor 4 Stunden aktualisiert

Markt-Update: „Weiter wie gehabt“
(c) iStock
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Auf einen Blick


🤝 EU lässt mit Handelsdeals aufhorchen
🏦 Kevin Warsh als neuer FED-Notenbankchef nominiert
🪙 Gold und Silber mit historischem Kurssturz
🎢 Volatile Berichtssaison in den US

Wir starten das neue Jahr in der gleichen Art und Weise, wie das Alte geendet hatte. Die Nachrichtenflut ist enorm und die Märkte tendieren trotz der gefühlt hohen Unsicherheiten positiv. Die Nominierung von Kevin Warsh als neuen FED-Chef sorgte zuletzt für Irritationen an den Märkten. Allen voran erlebten Gold und Silber einen historischen Ausverkauf, welcher auch durch die vorangegangene Preisentkoppelung verstärkt wurde.

Zu Beginn des Jahres galt der Fokus noch gänzlich dem Konflikt rund um Grönland. Auch wenn die Diskussionen keine wirtschaftliche Relevanz hatten, stellte die Drohung Donald Trumps selbst gegenüber einem NATO-Partner militärische Mittel im Extremfall einsetzen zu wollen, eine neue Dimension dar. In jeden Fall war es offensichtlich ein Weckruf für die europäischen Regierungschefs – man reagierte geeint und forsch auf die Zolldrohungen der USA. Der Konflikt ist vorerst kalmiert, jedoch wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis Trump mit einem neuen Tweet Streit vom Zaun bricht.

Vermutlich auch deswegen, versucht Europa sich breiter aufzustellen und lässt mit zwei neuen Freihandelsabkommen aufhorchen. Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungszeit konnte sowohl mit den MERCOSUR-Staaten als auch Indien eine Einigung erzielt werden. Auch wenn die Ratifizierung ob der politischen Widerstände verzögert wurde, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

Neuer Fed-Vorsitzender: Jetzt ist es amtlich

Seit Wochen wird an den Märkten darüber spekuliert, wer Jerome Powell als Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve nachfolgen könnte. Ende Januar hat Trump das Geheimnis gelüftet. Auch wenn Kevin Warsh immer zum absoluten Favoritenkreis gezählt hatte, kam die Nominierung dennoch überraschend. Warsh ist in jeden Fall ein versierter Fachmann, welcher bereits früher im Führungsgremium der Notenbank saß.

Die Reaktion der Märkte war dennoch negativ. In erster Linie hat das damit zu tun, dass Kevin Warsh bedingt durch seine frühere Zeit in der Notenbank als geldpolitischer Falke erachtet wird. Demnach stünde die Inflationsbekämpfung an oberster Stelle, was mit einer restriktiven Geldpolitik – also tendenziell höher als erwarteten Zinsen – einhergehen würde. Auch aus diesem Grund hat der US-Dollar seither aufgewertet und Gold bzw. Silber erlebten einen historischen Kursverfall.

Warsh‘ Nominierung war allerdings nur der bekanntlich letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Ein Verlust von 20% bei Gold bzw. 40% bei Silber in nur zwei Tagen würde man eher Krypto-Währungen als einem gemeinhin als „Sicherer Hafen“ eingestuftem Asset zuordnen. Handelsdaten bzw. auch die Kursentwicklung zeigen, dass (verstärkt durch Privatanleger:innen) der Kurs zuletzt mehr und mehr einem Spekulationsobjekt glich. Die Korrektur ist langfristig förderlich und trotz der hohen Volatilität, bleibt Gold weiterhin ein wichtiger Diversifikator im Portfoliokontext.

Hinweis: Die Entwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen.

KI-Aktien: Erst hui, dann pfui?

Ähnlich wie die Edelmetalle kamen zuletzt  Softwareanbieter gehörig unter die Räder. Die Sorge, dass die KI künftig Unternehmen wie SAP gänzlich ersetzen könnte, führte zu einer massiven Kurskorrektur. Paradoxerweise litten zuletzt auch die KI-Profiteure wie Alphabet oder Amazon (Hinweis: Die angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar). Trotz weiter guter Geschäftszahlen, werden die immens hohen Investitionsvorhaben in die KI-Infrastruktur kritisch gesehen. Der Markt vollzieht aktuell eine Sektorrotation, wenngleich ähnliche Versuche in der jüngsten Vergangenheit nur von kurzer Dauer waren.

 

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