Navigation überspringen

Gold- und Silberpreise setzen Rekordfahrt fort

Vor 2 Stunden aktualisiert

Gold- und Silberpreise setzen Rekordfahrt fort

Inmitten einer ereignisreichen Woche an den Börsen haben die Gold- und Silberpreise ihre Rekordrally fortgesetzt und neue Rekordstände erreicht. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg am Mittwoch erstmals über die Marke von 4.800 Dollar, allein seit Jahresbeginn hat der Goldpreis damit über 12 Prozent zugelegt. Der Silberpreis stieg erstmals über 90 Dollar und lag zeitweise über 95 Dollar. Weiter angetrieben wurde die Rekordfahrt der Edelmetalle von Ängsten vor einem Kollisionskurs der EU und der USA. Auslöser warenn die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit dem Streit um Grönland.

Trump hatte zuletzt mehrmals betont, die zu Dänemark gehörende Insel Grönland übernehmen zu wollen. Aus Europa kamen zahlreiche Proteste gegen die Grönland-Pläne. Deutschland und weitere Staaten haben als Zeichen der Solidarität mit Dänemark sogar Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt. Trump hatte in Folge neue Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere NATO-Länder angekündigt, um den Widerstand gegen seine Grönland-Pläne zu brechen.

Nachdem die EU Gegenmaßnahmen gegen die Zolldrohungen ankündigte kam es offenbar zu einer Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos diese Woche. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte kündigte Trump an, auf die geplanten Zusatzzölle zu verzichten. Stattdessen wurde ein Rahmenabkommen für weitere Gespräche zur Arktisregion und sicherheitspolitischen Fragen verkündet. Die Börsen reagierten prompt und schalteten nach einem volatilen Handelstag in den Erholungsmodus.

Hinweis: Stand per 21.01.2026

Ängste um Unabhängigkeit der US-Notenbank treibt Anleger:innen noch stärker in Gold

Bereits davor hatten die die als relativ sichere Häfen in Krisenzeiten geltenden Edelmetalle angesichts der vielen geopolitischen Krisenherde und insbesondere der Zuspitzung der Lage im Iran stark zugelegt. Dazu kommt, dass US-Anleihen, die sonst ebenfalls als verhältnismäßig sichere Anlagehäfen gelten, diesmal trotz der Krisen weniger gefragt waren. Denn zu den politischen und ökonomischen Unsicherheiten kamen zuletzt auch Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank und damit die Stabilität des US-Dollar.

Trump übt seit langem öffentlichen Druck auf den US-Notenbankchef Jerome Powell aus. Er wirft ihm vor, die Leitzinsen nicht so schnell und so stark zu senken, wie er es möchte. Mittlerweile ermittelt das US-Justizministerium gegen Powell wegen Kostenüberschreitungen bei einem 2,5 Mrd. Dollar teuren Renovierungsprojekt am Hauptsitz der Fed. Powell weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet das Vorgehen als Vorwand, um ihn wegen der von Trump geforderten Zinssenkungen unter Druck zu setzen.

Gestützt wurde der Goldpreis schließlich auch weiter von der steigenden Nachfrage der Notenbanken. Laut einer Analyse der Europäischen Zentralbank (EZB) machten Zentralbanken 2024 mehr als 20 Prozent der globalen Goldpreisnachfrage aus. Im Schnitt der 2010er-Jahre war dieser der Anteil noch bei rund zehn Prozent gelegen.

Industrienachfrage und KI-Boom befeuern Preise bei Industriemetallen

Dem Silberpreis kommt die starke Nachfrage aus der Industrie zu Gute. Der Silberpreis konnte noch stärker zulegen als der Goldpreis. Anfang des Jahres 2025 lag der Silberpreis noch unter 30 Dollar, der Wert des Metalls hat sich damit in gut einem Jahr fast vervierfacht. Auch andere Industriemetalle wie Kupfer, Zinn, Aluminium oder Nickel haben sich zuletzt stark verteuert und erreichten teilweise Rekordstände. Hintergrund ist die deutlich steigende Nachfrage nach Industriemetallen für Anwendungen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz (KI) oder Energie.

Vor allem der hohe Strombedarf der KI-Rechenzentren treibt derzeit die Nachfrage nach Industriemetallen nach oben. Auch die wachsende Bedeutung von Elektroautos und der damit verbundene Metallbedarf für Batterien spielt hier eine Rolle. Dazu kommen Ängste vor einer Verknappung des Angebots. So haben die Nickel-Preise zuletzt nach Produktionskürzungen im wichtigsten Förderland Indonesien stark zugelegt.

Die Betreiber der für KI-Anwendungen und Cloud-Dienste wichtigen Rechenzentren investieren zuletzt verstärkt selbst in die Lieferketten um sich die Versorgung der für sie wichtigen Metalle sicher zu stellen. So hat der Cloud-Riese Amazon kürzlich zur Deckung seines riesigen Kupferbedarfs für seine Rechenzentren einen exklusiven Abnahmedeal für eine Mine des Bergbaukonzerns Rio Tinto im US-Bundesstaat Arizona geschlossen. Hinweis: Die hier angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar.

In den Gold-Sektor investieren

Der Aktienfonds ERSTE STOCK GOLD bietet die Möglichkeit, mit flexibler Kapitalallokation in die gesamte Lieferkette der Goldschürfung zu investieren. Die weltweite Goldproduktion lag 2024 bei ca. 3.300 Tonnen, dominiert von Ländern wie China, Russland, Australien und Kanada. Im Mittelpunkt des Aktienfonds stehen die unterschiedlichen Bereiche der an der Goldproduktion beteiligten Unternehmen:

Produzent:innen: Unternehmen, die Gold fördern und direkt am Goldpreis partizipieren.
Developer: Firmen, die Minen entwickeln und kurz vor der Produktion stehen.
Explorer: Unternehmen, die nach neuen Goldvorkommen suchen.
Royalty/Streamer: Minenfinanzierer, die an Umsätzen und Gewinnen von Minen beteiligt sind, ohne selbst zu fördern.

Dass diese Strategie langfristig positive Ergebnisse gebracht hat – überhaupt bei der positiven Entwicklung des Goldpreises in der jüngere Vergangenheit – zeigt ein Blick auf die Fonds-Performance in den vergangenen zehn Jahren. Hinweis: Bitte beachten Sie, das eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet. Die Entwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen.



Hinweis: Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. Die Wertentwicklung unterstellt eine vollständige Wiederveranlagung der Ausschüttung und berücksichtigt die Verwaltungsgebühr sowie eine allfällige erfolgsbezogene Vergütung. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt.

Risikohinweise ERSTE STOCK GOLD

Bitte beachten Sie, dass die Veranlagung in Wertpapiere neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt.

Der Fonds verfolgt eine aktive Veranlagungspolitik und orientiert sich nicht an einem Vergleichsindex. Die Vermögenswerte werden diskretionär ausgewählt und der Ermessensspielraum der Verwaltungsgesellschaft ist nicht eingeschränkt.

 

WICHTIGE RECHTLICHE HINWEISE

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle Erste Asset Management GmbH. Die Kommunikationssprache der Vertriebsstellen ist Deutsch und jene der Verwaltungsgesellschaft zusätzlich auch Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen der Prospekt bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ und das Basisinformationsblatt erhältlich sind, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich.

Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben.

Hinweis: Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das schwer zu verstehen sein kann. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, empfehlen wir Ihnen, die erwähnten Fondsdokumente zu lesen. Diese Unterlagen erhalten Sie zusätzlich zu den oben angeführten Stellen kostenlos am jeweiligen Sitz der vermittelnden Sparkasse und der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG. Sie können die Unterlagen auch elektronisch abrufen unter www.erste-am.com.

Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Merkmale unserer Anleger:innen hinsichtlich des Ertrags, der steuerlicher Situation, Erfahrungen und Kenntnisse, des Anlageziels, der finanziellen Verhältnisse, der Verlustfähigkeit oder Risikotoleranz. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

Bitte beachten Sie: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken. Der Wert von Anteilen und deren Ertrag können sowohl steigen als auch fallen. Auch Wechselkursänderungen können den Wert einer Anlage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Es besteht daher die Möglichkeit, dass Sie bei der Rückgabe Ihrer Anteile weniger als den ursprünglich angelegten Betrag zurückerhalten. Personen, die am Erwerb von Investmentfondsanteilen interessiert sind, sollten vor einer etwaigen Investition den/die aktuelle(n) Prospekt(e) bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“, insbesondere die darin enthaltenen Risikohinweise, lesen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des/der Anleger:in, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert der Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten – umgerechnet in die Heimatwährung – positiv oder negativ beeinflussen.

Wir dürfen dieses Finanzprodukt weder direkt noch indirekt natürlichen bzw. juristischen Personen anbieten, verkaufen, weiterverkaufen oder liefern, die ihren Wohnsitz bzw. Unternehmenssitz in einem Land haben, in dem dies gesetzlich verboten ist. Wir dürfen in diesem Fall auch keine Produktinformationen anbieten.

Zu den Beschränkungen des Vertriebs des Fonds an amerikanische oder russische Staatsbürger entnehmen Sie die entsprechenden Hinweise dem Prospekt bzw. den „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“.

In dieser Mitteilung wird ausdrücklich keine Anlageempfehlung erteilt, sondern lediglich die aktuelle Marktmeinung wiedergegeben. Diese Mitteilung ersetzt somit keine Anlageberatung.

Die Unterlage stellt keine Vertriebsaktivität der Verwaltungsgesellschaft dar und darf somit nicht als Angebot zum Erwerb oder Verkauf von Finanz- oder Anlageinstrumenten verstanden werden.

Die Erste Asset Management GmbH ist mit der Erste Bank und den österreichischen Sparkassen verbunden.

Beachten Sie auch die „Informationen über uns und unsere Wertpapierdienstleistungen“ Ihres Bankinstituts.