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Wirtschaft, Geopolitik und KI – Das war das Weltwirtschaftsforum in Davos

Vor 16 Stunden aktualisiert

Wirtschaft, Geopolitik und KI – Das war das Weltwirtschaftsforum in Davos
(c) APA-Images / Keystone / MICHAEL BUHOLZER
(c) APA-Images / Keystone / MICHAEL BUHOLZER

Vergangene Woche haben sich wie jedes Jahr führende Spitzenpolitiker:innen und Wirtschaftsexpert:innen aus aller Welt beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos getroffen, um Lösungsstrategien für globale Probleme zu diskutieren. Hunderte Ökonom:innen, Unternehmenschefs und Spitzenpolitiker:innen fanden sich in dem Alpendorf ein um sich unter dem heurigen Motto „Im Geiste des Dialogs“ über die Schwerpunktthemen Weltwirtschaft, Handel und Künstliche Intelligenz auszutauschen.

Dominiert wurde das heurige Forum aber vom Grönland-Streit und dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte zunächst „sofortige Verhandlungen zur Übernahme Grönlands“ gefordert und Strafzölle angedroht, kurz darauf aber eine Kehrtwende gemacht. Trump habe sich nach eigenen Angaben in einem NATO-Abkommen den uneingeschränkten Zugang der USA zu Grönland gesichert. Auch die Drohung von Strafzöllen wurde zurückgezogen.

Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Macron warnt vor imperialen Ambitionen

Aber auch abseits von Trump gab es wieder zahlreiche prominente Teilnehmer:innen mit Beiträgen zu Geopolitik und Weltwirtschaft. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in Davos vor einer globalen Abkehr von Normen und internationalem Recht gewarnt. Die Welt erlebe einen „Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist“. Sogenannte „imperiale Ambitionen“ kehrten zurück.

Die „endlose Anhäufung neuer Zölle“ bezeichnete Macron als „grundsätzlich inakzeptabel, umso mehr, wenn sie als Druckmittel gegen die territoriale Souveränität eingesetzt werden“. Außerdem warnte Macron vor einem „gnadenlosen Wettbewerb“ seitens der USA, der darauf abziele, „Europa zu schwächen und unterzuordnen“.

Der französische Präsident Emmanuel Macron bei seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum. (c) APA-Imaces / AFP / LUDOVIC MARIN

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte Trump in Davos davor, die transatlantischen Beziehungen wegen Grönland in eine Abwärtsspirale zu stürzen. Gleichzeitig betonte sie, dass Europa seine Unabhängigkeitsbestrebungen auf allen Ebenen beschleunigen müsse – von der Sicherheit bis zur Wirtschaft, von der Verteidigung bis zur Demokratie. „Denn die Welt hat sich dauerhaft verändert. Wir müssen uns mit ihr ändern“, sagte sie.

IWF-Chefin fordert verstärkte Wachstumsanstrengungen

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, rief auf dem Weltwirtschaftsforum zu verstärkten globalen Wachstumsanstrengungen auf. Der IWF hat seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum zwar zuletzt leicht erhöht, doch das erwartete Wachstum reiche nicht aus.

Es gelte, sich nicht in Selbstzufriedenheit zurückzulehnen: „Das Wachstum ist nicht stark genug“, betonte sie auf dem Forum. Dies gelte auch angesichts der zum Teil hohen Verschuldung vieler Staaten, die ihnen wie ein Mühlstein um den Hals hänge. Die Staatsverschuldung weltweit steuere auf 100 Prozent des globalen BIP zu und zugleich sei das Wirtschaftswachstum nicht kräftig genug: „Da haben wir ein Problem“, sagte Georgiewa. Man müsse auch den Staaten mehr Aufmerksamkeit schenken, die in der globalen Wirtschaft zurückfielen.

Die Weltwirtschaft muss sich nach den Worten der IWF-Chefin auch auf weitere Schocks einstellen. Es sei zu erwarten, dass es weiter Erschütterungen geben werde, auch wirtschaftliche, sagte Georgiewa in Davos. Zugleich sprach sie sich gegen eine überzogene Regulierung aus. Der IWF sei gegen eine übermäßige Regulierung, die Risikobereitschaft und die Privatinitiative ersticke.

IWF hat zuletzt Konjunkturprognosen erhöht

Das IWF zuletzt neue Konjunkturprognosen präsentiert und dabei die Schätzung für das globale Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von 3,1 auf 3,3 Prozent erhöht. Für 2027 rechnet das IWF mit 3,2 Prozent Wachstum. Im langfristigen Vergleich sind die Schätzungen eher niedrig. Als Wachstumstreiber sieht das IWF neben China und Indien auch die USA, wo sehr viel Geld in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) fließt. Deutschland fällt laut dem IWF-Bericht nicht mehr negativ auf und dürfte um über ein Prozent wachsen, was vor allem auf staatliche Impulse für die Wirtschaft zurückgehen dürfte.

Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Die Weltbank rechnet für heuer nur mit 2,6 Prozent und für 2027 mit 2,7 Prozent Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig warnte die Organisation jüngst, das Wachstum sei insgesamt zu schwach, um extreme Armut zu bekämpfen, und zu stark auf die Industriestaaten konzentriert.

Zu den zahlreichen prominenten Unternehmenschefs in Davos zählte heuer Elon Musk. Der Tech-Milliardär stellte bei dem Forum in Aussicht, dass seine Elektroautofirma Tesla bis Ende 2027 den Verkauf humanoider Roboter starten könnte. Schon jetzt führen seine Roboter einfache Aufgaben in der Produktion der Elektroautos aus. Musk erwartet, dass man bis Ende kommenden Jahres die Maschinen auch für die Öffentlichkeit in den Handel bringen werde. Musk sagte zuletzt angesichts schwindender Elektroauto-Verkäufe mehrmals, dass er die Zukunft von Tesla in Robotern und Roboter-Taxis sieht.

 

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