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ETF oder Fonds? Die falsche Frage.

Vor 6 Stunden aktualisiert

ETF oder Fonds? Die falsche Frage.

„ETF oder Fonds?“ klingt ein bisschen wie „Espresso oder Kaffee?“. Denn jeder ETF ist ein Fonds – aber längst nicht jeder Fonds ist ein ETF. Entscheidend ist daher weniger das Etikett als die Aufgabe, die ein Produkt im Depot erfüllen soll.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere Chancen und Risiken birgt.

Die eigentliche Frage: passiv oder aktiv?

Auch rechtlich ist ein ETF ein Investmentfonds – in Europa meist ein OGAW-Fonds, so wie viele aktive gemanagte Fonds auch. Der Unterschied liegt also nicht im Etikett, sondern in der Anlagestrategie und im Handel über die Börse.

Übrigens: OGAW steht für „Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“. Gemeint sind Fonds, die strengen EU-Regeln unterliegen: Sie müssen breit streuen, werden behördlich beaufsichtigt, und das Geld der Anleger:innen wird getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt.

Die meisten ETFs bilden einen Index nach. Die Frage „ETF oder Fonds?“ meint deshalb meist etwas anderes: Möchte ich einen Marktindex möglichst günstig abbilden – oder bewusst von ihm abweichen? Um diese Entscheidung geht es hier.

1. „Ich möchte einfach am Markt teilnehmen.“

Breit gestreut, transparent und kostengünstig investieren: Dafür kann ein ETF gut geeignet sein. Er folgt in der Regel einem Index und versucht nicht, einzelne Gewinner vorherzusagen.

Das hat Vorteile: Die laufenden Kosten sind meist niedrig, die Zusammensetzung ist nachvollziehbar, und ETFs lassen sich während des Börsentags handeln. Dafür nehmen Anleger:innen den Markt, wie er ist – mit allen Schwergewichten, Übertreibungen und Rückschlägen.

2. „Ich möchte nicht alles kaufen, was im Index groß ist.“

Ein Index kauft automatisch, was groß ist – unabhängig davon, ob ein Unternehmen gerade günstig oder teuer bewertet ist, ob sein Geschäftsmodell trägt oder ob Risiken drohen. Aktives Management geht bewusst einen anderen Weg: Erfahrene Fondsmanager:innen analysieren Unternehmen sorgfältig – Geschäftsmodell, Bilanz, Bewertung und Nachhaltigkeit – und entscheiden Titel für Titel, was ins Portfolio kommt und was nicht.

Statt einen Index stur nachzukaufen, arbeitet hier also ein Expertenteam für Sie. Es kann Schwerpunkte anders setzen als der Markt, Risiken gezielt reduzieren und auf Veränderungen reagieren. Das ist besonders wertvoll, wenn ein Index stark von wenigen großen Titeln geprägt ist oder Märkte weniger effizient sind. Wie bei jeder Anlage lohnt dabei der Blick auf Kosten und langfristige Ergebnisse.

3. „Ich will beides.“

Viele Depots müssen sich gar nicht grundsätzlich zwischen ETF und aktivem Fonds entscheiden. Ein breit gestreuter ETF kann den günstigen Kern bilden. Aktive Fonds kommen gezielt dort dazu, wo Auswahl und Risikosteuerung besonders wichtig erscheinen.

Übrigens trifft auch ein ETF Entscheidungen – nur früher: bei den Regeln seines Index. Welche Unternehmen aufgenommen werden, wie sie gewichtet sind und ob Nachhaltigkeitskriterien gelten, legt der Index fest. So bilden die ERSTE ETFs jeweils rund 250 große Unternehmen aus entwickelten Märkten bzw. den USA ab und berücksichtigen Nachhaltigkeit bereits in der Indexkonstruktion.

Mit einem ETF in die Welt investieren


Der ERSTE ETF GLOBAL EQUITIES UCITS ETF investiert in Unternehmen aus entwickelten Märkten weltweit. Er bietet damit Zugang zu vielen Aktien aus unterschiedlichen Ländern und Branchen.

Mit einem ETF in den US-Aktienmarkt investieren


Der ERSTE ETF US EQUITIES UCITS ETF investiert in die größten Unternehmen mit Sitz in den USA. Er bietet damit Zugang zu vielen Aktien aus unterschiedlichen Branchen.

Hinweis: Investitionen in den ERSTE ETF GLOBAL EQUITIES UCITS ETF und ERSTE ETF US EQUITIES UCITS ETF sind mit Chancen und Risiken verbunden.

So setzen wir ETFs ein

Auch als aktive Managerin nutzen wir ETFs in der Vermögensverwaltung und im Dachfondsmanagement. Ob sie eingesetzt werden, hängt vom jeweiligen Markt, der Anlagestrategie und der aktuellen Situation ab.

  • Marktzugang: Mit einem ETF lässt sich ein Markt, eine Region oder ein Sektor in einem Schritt abbilden. Gleichzeitig folgt der ETF den Regeln seines Index – unabhängig davon, wie einzelne Unternehmen bewertet werden.
  • Taktische Anpassungen: Soll eine Region höher oder niedriger gewichtet werden, lässt sich das über ETFs zügig umsetzen. Damit ist jedoch auch die Entwicklung des jeweiligen Marktes oder Index verbunden – in beide Richtungen.
  • Kosteneffizienz: In breiten, sehr effizienten Märkten kann ein ETF der günstigste Weg sein, investiert zu sein. Niedrigere Kosten bedeuten aber nicht automatisch eine bessere Wertentwicklung.
  • Handel: Da ETFs an der Börse gehandelt werden, lassen sich Positionen flexibel auf- und abbauen. Dabei können Kurse schwanken und vom Wert der enthaltenen Wertpapiere abweichen.

Die Entscheidung, welcher Markt wann wie stark gewichtet wird, bleibt dabei aktiv. Der ETF ist das Werkzeug, nicht die Strategie.

Auf einen Blick

Wenn mir wichtig ist …Eher ETFEher aktiver Fonds
Niedrige laufende Kosten✓ 
Möglichst genaue Abbildung eines Index✓ 
Handel während des Börsentags✓ 
Breite Streuung✓✓
Gezielte Titelauswahl ✓
Bewusste Abweichung vom Index ✓
Aktive Risikosteuerung durch ein Fondsmanagement ✓

Keine Glaubensfrage

ETF oder aktiver Fonds ist keine Glaubensfrage. Gute Portfolios entstehen nicht durch Lagerdenken, sondern durch die passende Kombination von Kosten, Chancen, Risiken und Anlageziel. Die bessere Frage lautet daher nicht „Wer gewinnt?“, sondern: „Welche Aufgabe soll dieses Produkt in meinem Depot übernehmen?“

Risikohinweise zum ERSTE ETF GLOBAL EQUITIES UCITS ETF & ERSTE ETF US EQUITIES UCITS ETF

Die diskretionäre Auswahl der für die Investmentfonds zulässigen Vermögensgegenstände ist beschränkt. Die Fonds verfolgen eine passive Veranlagungspolitik und der Ermessensspielraum der Verwaltungsgesellschaft ist eingeschränkt. Die Investmentfonds sind Nutzer im Sinne der VO (EU) 2016/1011 (Referenzwerte-VO).

Weitere Ausführungen zur nachhaltigen Ausrichtung der Fonds sowie zu den Angaben gemäß Offenlegungs-Verordnung (Verordnung (EU) 2019/2088) und Taxonomie-Verordnung (Verordnung (EU) 2020/852) sind dem aktuellen Prospekt; Anhang „Nachhaltigkeitsgrundsätze“ im Supplement zu entnehmen. Bei der Entscheidung, in die Fonds zu investieren, sollten alle Eigenschaften oder Ziele der Fonds berücksichtigt werden, wie sie in den Fondsdokumenten beschrieben sind.

Auf dem Sekundärmarkt erworbene OGAW-ETF-Anteile/-Aktien können nicht direkt an OGAW-ETF zurückverkauft werden. Anleger:innen müssen Anteile/Aktien auf einem Sekundärmarkt mit der Hilfe eines Intermediärs (z.B. eines Börsenmaklers) kaufen oder verkaufen; diese Hilfe kann gebührenpflichtig sein. Darüber hinaus zahlen Anleger:innen beim Kauf von Anteilen/Aktien u.U. mehr als den aktuellen Nettoinventarwert und erhalten beim Verkauf weniger als den aktuellen Nettoinventarwert dafür zurück.

Der indikative Nettoinventarwert wird über die Deutsche Börse Xetra veröffentlicht. Informationen zur Zusammensetzung des ETFs sowie den letzten Nettoinventarwert samt NAV-Historie finden Sie auf der Homepage der Verwaltungsgesellschaft.

Zum Vertrieb zugelassen in Österreich, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Rumänien

Richtlinien zur Portfoliotransparenz: Informationen zur Portfoliotransparenzstrategie sowie Informationen über die Zusammensetzung des Portfolios sind auf Carne Group Website erhältlich. 

 

WICHTIGE RECHTLICHE HINWEISE

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle Erste Asset Management GmbH. Die Kommunikationssprache der Vertriebsstellen ist Deutsch und jene der Verwaltungsgesellschaft zusätzlich auch Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen der Prospekt bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ und das Basisinformationsblatt erhältlich sind, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich.

Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben.

Hinweis: Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das schwer zu verstehen sein kann. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, empfehlen wir Ihnen, die erwähnten Fondsdokumente zu lesen. Diese Unterlagen erhalten Sie zusätzlich zu den oben angeführten Stellen kostenlos am jeweiligen Sitz der vermittelnden Sparkasse und der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG. Sie können die Unterlagen auch elektronisch abrufen unter www.erste-am.com.

Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Merkmale unserer Anleger:innen hinsichtlich des Ertrags, der steuerlicher Situation, Erfahrungen und Kenntnisse, des Anlageziels, der finanziellen Verhältnisse, der Verlustfähigkeit oder Risikotoleranz. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

Bitte beachten Sie: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken. Der Wert von Anteilen und deren Ertrag können sowohl steigen als auch fallen. Auch Wechselkursänderungen können den Wert einer Anlage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Es besteht daher die Möglichkeit, dass Sie bei der Rückgabe Ihrer Anteile weniger als den ursprünglich angelegten Betrag zurückerhalten. Personen, die am Erwerb von Investmentfondsanteilen interessiert sind, sollten vor einer etwaigen Investition den/die aktuelle(n) Prospekt(e) bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“, insbesondere die darin enthaltenen Risikohinweise, lesen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des/der Anleger:in, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert der Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten – umgerechnet in die Heimatwährung – positiv oder negativ beeinflussen.

Wir dürfen dieses Finanzprodukt weder direkt noch indirekt natürlichen bzw. juristischen Personen anbieten, verkaufen, weiterverkaufen oder liefern, die ihren Wohnsitz bzw. Unternehmenssitz in einem Land haben, in dem dies gesetzlich verboten ist. Wir dürfen in diesem Fall auch keine Produktinformationen anbieten.

Zu den Beschränkungen des Vertriebs des Fonds an amerikanische oder russische Staatsbürger entnehmen Sie die entsprechenden Hinweise dem Prospekt bzw. den „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“.

In dieser Mitteilung wird ausdrücklich keine Anlageempfehlung erteilt, sondern lediglich die aktuelle Marktmeinung wiedergegeben. Diese Mitteilung ersetzt somit keine Anlageberatung.

Die Unterlage stellt keine Vertriebsaktivität der Verwaltungsgesellschaft dar und darf somit nicht als Angebot zum Erwerb oder Verkauf von Finanz- oder Anlageinstrumenten verstanden werden.

Die Erste Asset Management GmbH ist mit der Erste Bank und den österreichischen Sparkassen verbunden.

Beachten Sie auch die „Informationen über uns und unsere Wertpapierdienstleistungen“ Ihres Bankinstituts.