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Krieg im Iran: Wie reagieren wir in der Vermögensverwaltung?

Vor 1 Stunde aktualisiert

Krieg im Iran: Wie reagieren wir in der Vermögensverwaltung?

Die Eskalation im Nahen Osten dominiert aktuell die Nachrichtenlage. Der koordinierte Angriff der amerikanischen und israelischen Streitkräfte gegen das iranische Regime ist ein neuer Höhepunkt der unorthodoxen Außenpolitik Trumps.

In den Wochen vor dem Angriff hatten sich die Spekulationen rund um einen möglichen Militärschlag gegen den Iran verdichtet – seit dem 28. Februar ist ein offener militärischer Konflikt nun Gewissheit. Die Dimension der Attacke gegen das iranische Regime kann man durchaus historisch bezeichnen. Vor allem die Tötung des Revolutionsführer Ali Chamenei gilt als massiver Schlag gegen das „Mullah-Regime“ – auch wenn die Führungsfigur nun weg ist, so wird das System wohl kaum zusammenbrechen. Übers Wochenende wurde bereits Mojtaba Khamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Führer ernannt.

Kommt nun der Regimewechsel?

Ein zügiger Regimewechsel wäre wohl nur durch eine schnelle Massenmobilisierung der iranischen Bevölkerung umsetzbar, was sich trotz Aufforderungen des US-Präsidenten aktuell nicht abzeichnet. Auch wenn große Teile der Bevölkerung den Tod Chameneis feierten, so wurden die Feierkundgebungen rasch durch die Milizen aufgelöst. Das Regime funktioniert somit auch ohne dessen Kopf, wie auch die entschiedene Gegenreaktion des iranischen Militärs zeigt. Neben Angriffen auf Israel sowie US-Stützpunkte weitete der Iran seine Raketen- und Drohnenangriffe auch auf die gesamte Golfstaatenregion aus.

Selbst in Zypern oder Dubai wurden Einschläge gemeldet, was sich unmittelbar durch massive Einschränkungen auf den Luftverkehr auswirkt. Das iranische Regime versucht offensichtlich die gesamte Region zu destabilisieren, um damit indirekt den Verhandlungsdruck auf die USA zu erhöhen.

Ölpreis volatil

Die Energiemärkte reagieren erwartungsgemäß empfindlich auf die massive Eskalation: Der Ölpreis für die Nordseesorte Brent verteuerte sich in der vergangenen Woche bereits deutlich. Zum Wochenauftakt gab es am Montag einen erneuten Preisanstieg auf über 100 US-Dollar je Barrel. Kurz vor Börsenschluss in den USA verkündete US-Präsident Trump gestern, dass der Krieg „weit vor dem Zeitplan“ verlaufe und „so gut wie beendet sei.“ Die Energiepreise gaben daraufhin wieder deutlich nach und die Börsen in den USA und Asien erholten sich schnell von ihren Tagestiefs. Allein die gestrige Entwicklung zeigt somit, wie schnell sich die Wetterlage ändern kann und wie sensibel die Märkte auf neue Informationen und Aussagen reagieren.

Der Iran fördert täglich knapp 4% des weltweiten Ölbedarfs, jedoch ist vor allem die Straße von Hormus entscheidend. Täglich werden knapp 20% der globalen Öl- bzw. 30% der Flüssiggastransporte durch die enge Meerpassage transportiert. Auch wenn Trump bereits vom baldigen Ende des Kriegs sprach, gehen die gegenseitigen Drohungen weiter und es ist unklar ob bzw. wann die wichtige Transitstrecke wieder befahrbar sein wird.

Risk-Off im Portfolio?

Entscheidend für die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten wird letztendlich die Dauer des Konfliktes bzw. vor allem der Transportbeeinträchtigung sein. Ein langwieriger Konflikt würde die Energiepreise und damit einhergehend die globale Wirtschaft nachhaltig belasten, wohingegen ein kurzer Krieg wohl eher eine Kaufgelegenheit darstellen würde.

Die aktuelle Marktlage veranschaulicht einmal mehr, dass Diversifikation gegenwärtig das Gebot der Stunde ist. Wir sehen uns für die aktuelle Marktlage gut positioniert und haben das Portfoliorisiko unverändert belassen. Der Fokus auf Qualitätstitel sowie ein beträchtlicher Anteil an soliden Staatsanleihen, sorgt für eine gewisse Grundstabilität im Portfolio. Unsere Allokation zu Gold und Rohstoffen sollte ebenfalls ein Gegengewicht zu dem aktuellen geopolitischen Schock darstellen.

Hinweis: Investitionen bergen neben Chancen auch Risiken.

 

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