Oersted AS: Best Practice & Environmental Leader

Oersted AS: Best Practice & Environmental Leader
Oersted AS: Best Practice & Environmental Leader
(c) APA-picturedesk
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Die dänische Oersted AS zählt nach unseren Auswertungen zu den Leader-Unternehmen im Umweltbereich, da im letzten Jahrzehnt eine radikale Transformation des Geschäftsmodells, umgesetzt wurde.

Während vor einem Jahrzehnt 85% der Energie aus fossilen Brennstoffen erzeugt wurde und nur 15% aus erneuerbarer Energieträgern, hat sich dieser Anteil seither umgekehrt. Gleichzeitig bekennt sich Henrik Poulsen, CEO von Oersted AS zu dem Ziel „bis 2025 ‚im Wesentlichen kohlenstoffneutral‘ zu werden.“ Seit 2006 konnten im Bereich der CO2 Emissionen bereits 60% eingespart werden.

Ein neuer Name für eine neue Strategie

Der Wandel des Unternehmens spiegelt sich auch in der Namensänderung wieder: Die ehemalige DONG Energy (Danish Oil and Natural Gas) betrachtete sich noch 2009 als ein Vorreiterunternehmen im Bereich der Entwicklung von Kohlekraftwerken. Seither vollzog das Unternehmen einen umfassenden Wandel hin zu einem erneuerbare Energie- Unternehmen und wurde in eine globale Reihung der nachhaltigsten Unternehmen der Welt (Corporate Knights), aufgenommen. Hans Christian Oersted, der 1820 den Elektromagnetismus entdeckte, wurde als Namensgeber für das neue Unternehmen, gewählt.

Unsere Bewertung des Unternehmens

Zu den Hauptgeschäftsfeldern von Oersted zählen die Erzeugung und Verteilung von Strom und Wärme. Nach dem Verkauf des Öl & Gas Geschäftsfelds im Jahr 2017 ergibt sich für 2019 ein Energiemix, der sich zu 86% aus erneuerbaren Energien (Windkraft und Biomasse) und zu 14% aus verbleibenden Anteilen in Kohle und Gas, zusammensetzt.

Bis 2025 soll der Anteil der Erneuerbaren auf 99% erhöht werden, da alle Kohlekraftwerke auf nachhaltige Biomasse umgestellt werden sollen. Oersted ist der weltweit größte Eigentümer von Windkraftprojekten und will diesen Anteil bis 2025 verdoppeln. Der Übergang zu einem nachhaltigeren Energiesystem wird dadurch unterstützt.

Im Bereich der CO2-Intensität (Tonnen CO2 gemessen an einer Kilowattstunde) erzielt Oersted, im Vergleich zum Mitbewerb, ein besseres Ergebnis, was auf die radikale Umstellungsstrategie der letzten Jahre zurückzuführen ist.

Eine proprietäre Technologie, die vom Unternehmen entwickelt wurde („Renescience“) ermöglicht es außerdem Haushaltsabfälle in Fraktionen umzuwandeln die für die Produktion oder das Recycling von grüner Energie verwendet werden können.

Neben Entwicklungen und Innovationen im Umweltbereich steht Oersted aber auch aus anderen Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit gut da: 2018 konnten im Vergleich zum Mitbewerb weniger Arbeitsunfälle nachgewiesen werden und auch die Unabhängigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrats ist gegeben.

Einem internationalen Trend folgend ist bei Oersted die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen als Anreizsystem in die Vergütung der Geschäftsführung, integriert.

Radikale Veränderungen sind möglich

Trotz der verbleibenden Kohle-Anteile im Portfolio haben wir Oersted AS als Best Practice Beispiel ausgewählt, da durch die radikale Vorgehensweise bewiesen wurde, dass nachhaltige Ziele innerhalb eines Jahrzehnts integriert und umgesetzt werden können- selbst wenn sich die Ausgangsbasis als herausfordernd darstellt.

Angesichts der Dringlichkeit der Adressierung von Umwelt- und Klimathemen bzw. der Tatsache, dass weltweite Emissionen jährlich wachsen, gegensätzlich zu dem von der Europäischen Union vorgegebenen Ziel, die Emissionen bis 2030 um mindestens 40% gegenüber 1990 zu reduzieren, erscheint es umso wichtiger auf Best Practice Beispiele zurückgreifen zu können.

„Unternehmen, die sich für 2050 ein Emissionsminderungsziel setzen, müssen überdenken, ob sie es schneller erreichen und weiter gehen können. Wir haben gezeigt, dass man viel radikaler sein kann, als man vielleicht denkt.“ (Henrik Poulsen, CEO Oersted AS)

Unser Dossier zu Umdenken bei Energieerzeugung und -verbrauch finden Sie unter: https://blog.de.erste-am.com/dossier/strom-energie/

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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