Was ist ein Immobilienfonds?

Was ist ein Immobilienfonds?
Was ist ein Immobilienfonds?
(c) Neumayr/Leo
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Immobilien gelten für die meisten Anlegerinnen und Anlegern als solide Geldanlage. Gerade in Zeiten extrem niedriger Zinsen ist die Nachfrage nach den vier Wänden umso größer. Über Immobilienfonds kann man schon mit geringen Beträgen in „reale Werte“ (Grund und Boden) investieren.

Österreichische Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds bzw. Immobilien-Investmentfonds nach dem Immobilien-Investmentfondsgesetz (ImmoInvFG) bzw. dem Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFMG) sind in Österreich seit dem 01.09.2003 zugelassen. Das Hauptanliegen des ImmoInvFG und des AIFMG ist der Anlegerschutz. Hier stehen die Aspekte der Sicherheit, der Kontrolle und die Publizitätsbestimmungen im Vordergrund. Offene Immobilienfonds sind verpflichtet, die Gelder ihrer Investoren zurückzunehmen. In Sondersituationen kann die Ausgabe bzw. Rücknahme von Anteilscheinen ausgesetzt werden.

Wie funktioniert ein Immobilienfonds?

Ein Offener Immobilienfonds ist mit einem Investmentfonds vergleichbar. Im Unterschied zu einem „herkömmlichen“ Investmentfonds investiert der Immobilienfonds jedoch in Immobilien wie Wohnhäuser, Büroobjekte uä. Ein Immobilienfonds macht es möglich bereits ab kleineren Summen in diese Sachwerte anzulegen. Der Fonds wird durch eine Immobilien Kapitalanlagegesellschaft professionell verwaltet und schüttet allfällige Mieterträge an die Anteilseigner aus.

Der Rechenwert der Fondsanteile wird nicht an der Börse bestimmt. Er wird gemäß gesetzlicher Bestimmungen von der Depotbank / Verwahrstelle auf Basis der Mieterträge und Bewertungen der Immobilien (durch unabhängige Sachverständige) sowie der liquiden Mittel ermittelt. Ein Immobilienfonds verfolgt das Ziel, seine Immobilien nachhaltig zu bewirtschaften und stabile Erträge zu erzielen. In der Regel sind die Objekte in einem Immobilienfonds breit gestreut.

Im Herzen der Seestadt Aspern in Wien liegt die neueste Immobilie des ERSTE IMMOBILIENFONDS. Das Wohnhochhaus Lakeside mit seinen 14 Stockwerken wurde im Oktober 2019 übernommen und ist bereits die zwölfte Wohnimmobilie des ERSTE IMMOBILIENFONDS in dem neuen Stadtentwicklungsgebiet.

Wodurch unterscheiden sich Immobilienfonds?

Ein Unterscheidungsmerkmal von Immobilienfonds ist die Anlageregion, in der sich die Werte befinden (zB Österreich, Deutschland, Staat in Mittel- und Osteuropa, USA, Asien). Immobilienfonds unterscheiden sich auch durch die Art der Objekte, in die sie investieren. Der Schwerpunkt kann im Wohnbau liegen oder bei Büro- und Gewerbeobjekten. Neuerdings gibt es auch sogenannte nachhaltige Immobilienfonds, die besondere Kriterien im Hinblick auf die bauliche Gestaltung der Objekte, Umweltverträglichkeit und die soziale Komponente  an den Tag legen (siehe z.B. den Nachhaltigkeitskatalog der ERSTE Immobilien KAG).

Immobilienfonds und Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (KAG)

Immobilienfonds werden von einer Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft aufgelegt und verwaltet. Das Fondsvermögen eines Immobilienfonds steht im Eigentum der Anleger. Die Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien hält und verwaltet dieses treuhändig für die Anteilinhaber. Eine Übersicht über die in Österreich tätigen Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften findet man auf der Internet-Seite der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG).

Risiken von Immobilienfonds

Immobilien gelten als solide Anlageform. Es kann jedoch passieren, dass Immobilien an Wert verlieren, MieterInnen keine Zahlungen leisten oder Liegenschaften leer stehen. Eine solche Entwicklung kann zu geringeren Erträgen und zur Aussetzung von Ausschüttungen führen. Die Veranlagung in Immobilienfonds kann zu einem Kapitalverlust führen. Aufgrund außergewöhnlicher Umstände kann die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen ausgesetzt werden. Eine Veranlagung in Immobilien bzw. in Immobilienfonds ist grundsätzlich als längerfristiges Investment zu sehen.

 

Zusammenfassung:

Immobilienfonds bieten die Möglichkeit schon mit wenig Geld in reale Werte (Grund und Boden) zu investieren. Durch die breite Streuung der Objekte, die Verwaltung durch ein professionelles Fondsmanagement und die tägliche Ausgabe und Rücknahme von Anteilen sind sie eine Alternative zum direkten Kauf eines Objektes. Immobilienfonds können so wie Immobilien auch an Wert verlieren.

 

Links:

ERSTE IMMOBILIENFONDS

Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG)

Immobilien-Investmentfondsgesetz

Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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WICHTIGE RECHTLICHE HINWEISE

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt. Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com abrufbar und stehen dem/der interessierten AnlegerIn kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere AnlegerInnen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer AnlegerInnen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.