Erste Asset Management - Blog

Gerold Permoser

Gerold Permoser ist seit Anfang April 2013 Veranlagungschef (Chief Investment Officer) der Erste Asset Management. In dieser Funktion verantwortet er die gesamten Asset Management Aktivitäten und Anlagestrategien aller Investmentfonds der Erste Asset Management Gruppe in Österreich, Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Vor seinem Eintritt im Unternehmen übte er diese Funktion bei Macquarie Investmentmanagement Austria KAG aus. Permoser verfügt über Erfahrung im Veranlagungsbereich seit 1997.

Er begann seine Karriere als Fixed-Income Analyst in der Creditanstalt in Wien. Im Jahr 2000 wechselte er in das Fondsmanagement der Innovest KAG. Dort konnte er maßgebliche Akzente im Investmentbereich setzen und avancierte dann zum CIO (Leiter der Asset Allocation und des Research). Gerold Permoser studierte an der Universität Innsbruck und ist CFA-Charterholder. Er trägt an der Universität Wien und bei verschiedenen Post-Graduate Ausbildungen für Analysten und Portfoliomanager vor (z. B: bei der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften, VÖIG).

Gerold Permosers Beiträge
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Gerold Permoser am 18. November 2015

Bleibt US-Dollar Leitwährung?

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Als Jungvater hat man wenig Zeit. Da braucht man vor allem eines: eine gute Strategie. Eine meiner Strategien bei der Auswahl von Lesestoff ist, einfach zu warten. Die Zeit weiß, was interessant ist und was nicht. Und so habe ich letzte Woche ein Buch gelesen, das schon 2011 erschienen ist. Das Ende des Dollar-Privilegs von Barry Eichengreen, seines Zeichens Professor (einer der besseren) für Wirtschaftsgeschichte.

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Gerold Permoser am 02. Oktober 2015

Wasser als knappe Ressource

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Dr. Strangelove (auf Deutsch: Dr. Seltsam) ist einer meiner Lieblingsfilme. Von vorne bis hinten genial! In einer der skurrilen und dadurch den Wahnsinn der atomaren Bedrohung offenbarenden Szenen des Films erklärt der durchgeknallte Fliegergeneral Jack D. Ripper (nomen est omen) dem von Peter Sellers gespielten Captain Mandrake, warum er gerade den Atomkrieg und damit den Weltuntergang ausgelöst hat: Die Sowjetkommunisten versuchen, durch eine Verseuchung des Wassers den Westen zu zerstören.

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Gerold Permoser am 22. September 2015

Lehren aus dem Volkswagen-Skandal

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Volkswagen. Der größte deutsche Autobauer. Die Porsches, die reichste Familie Österreichs. Ferdinand Porsche, das Ingenieursgenie, das die Autos bauen sollte, um nach dem Krieg Hitlers die deutschen Autobahnen zu bevölkern. VW ist ein Stück (Industrie-)Geschichte.

Volkswagen hat in den letzten Jahren aber auch eine andere Geschichte geschrieben: Kennen Sie noch José Ignacio López de Arriortúa, den Einkaufsvorstand, dem vorgeworfen wurde, Betriebsgeheimnisse von GM zu VW mitgenommen zu haben und nach dem der „Lopez-Effekt“ (billige, oft fehlerhafte Bauteile) benannt wurde? Erinnern Sie sich noch an den Sex-Skandal rund um vom Unternehmen bezahlte Prostituierte, die extra aus Brasilien eingeflogen wurden, um den Betriebsrat von Vorschlägen des Managements zu „überzeugen“? Erinnern sie sich noch an die Übernahmeschlacht zwischen Porsche und VW und die Kapriolen, die diese am Aktienmarkt schlugen? Erinnern Sie sich noch an die Schlagzeilen rund um den Machtkampf zwischen dem Aufsichtsratspräsidenten Piech und seinem Vorstandschef Winterkorn? Ein Multimilliarden-Unternehmen mit 100.000en Mitarbeitern kurzzeitig zu einem Ball im Spiel zweier Alphamännchen degradiert.

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Gerold Permoser am 24. August 2015

Macht Reden Sinn?

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Gerold Permoser, als Chief Sustainable Investment Officer verantwortlich für das nachhaltige Veranlagungsangebot der Erste Asset Management, findet eine klare Antwort: Wenn Investoren mit Unternehmen kommunizieren, führt das zu Verbesserungen. Öffentlichkeitswirksam ist es auch.
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Gerold Permoser am 20. April 2015

Der Turm zu Babel

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Die Geschichte gehört zu einer der bekanntesten aus der Bibel. Die Menschen wollten sich mit Gott auf eine Stufe stellen und begannen, einen Turm bis zum Himmel zu bauen. Gott bestrafte der Menschen Hybris daraufhin mit der babylonischen Sprachverwirrung. Einer einheitlichen Sprache verlustig gegangen, waren die Menschen nicht mehr in der Lage, den Turmbau zu vollenden.

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Gerold Permoser am 04. November 2014

Liebe macht blind!

Am 16. Juli 1950 erlebte Brasilien vor über 200.000 Besucher im vollkommen überfüllten Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro sein Cordoba. Das de-facto-Endspiel der Weltmeisterschaft wurde 2:1 gegen Uruguay verloren. Noch heute ein Ereignis, an das sich Brasilianer nur mit Schaudern erinnern.

64 Jahre später findet wieder eine WM in Brasilien statt und der Vergleich mit damals macht sicher: Sportgroßveranstaltungen sind nicht mehr das, was sie einst waren. Gespielt wurde 1950 in 6 Stadien, vier der sechs Stadien hatten eine Kapazität von weniger als 30.000 Zuschauern und von den qualifizierten 16 Nationen nahmen überhaupt nur 13 teil. TV-Übertragung, Merchandising, offizielle WM-Partner – Fehlanzeige! Heute sind die Fußball-Weltmeisterschaften (oder auch die Olympischen Spiele) global zelebrierte Megaevents, die auf eindrucksvollste Art und Weise zeigen, wie flach die Welt im 21. Jahrhundert geworden ist. Derartige Großveranstaltungen sind auch aus der ESG-Perspektive sehr interessant.
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Gerold Permoser am 04. November 2014

In 80 Tagen um die Welt

In 80 Tagen um die WeltHand aufs Herz! Würden Sie ein Buch kaufen, das sich „Goethes Italienurlaub“ nennt? Wohl eher nicht, und wenn, dann auch nur, weil der Titel so absurd ist, dass er auf einen gesteigerten Spaßfaktor hinweist. Wir alle wissen, Goethe hätte nie Urlaub gemacht. Er wäre gereist! 1873 kam Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“ heraus. Damals war es eine echte Herausforderung, in 80 Tagen um die Welt zu kommen. Heute ist es eine echte Herausforderung, 80 Tage Urlaub zu bekommen, um die Welt kommt man in weniger als 24 Stunden. London an einem Wochenende klingt mittlerweile mehr nach Befehlsausgabe für eine Kommandoaktion als nach Erholung.Weiterlesen

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