Der Technologie-Zyklus ist noch lange nicht zu Ende

Der Technologie-Zyklus ist noch lange nicht zu Ende
Der Technologie-Zyklus ist noch lange nicht zu Ende
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Technologie-Aktien sind in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als alle anderen Aktien. Nach einer deutlichen Korrektur hat der Markt wieder Auftrieb bekommen. Wie schätzt Bernhard Ruttenstorfer, Senior Fondsmanager des ESPA STOCK TECHNO, die Zukunftsaussichten für Technologie Aktien ein?*

Die Korrektur Mitte Oktober hat Sie nicht wirklich überrascht?

Stimmt, wir sehen seit 2008 eine starke Aufwärtsbewegung bei den Notierungen von Technologie-Aktien. Diese war natürlich mehrmals unterbrochen, was auch gesund ist, aber – sie hat nie lange gedauert. Generell  sind Wachstumsaktien verglichen mit wertbeständigen (Value)-Titeln hoch bewertet, aber dafür gibt es gute Gründe. Wir sehen bei Technologie-Aktien weiter steigende Umsätze und Gewinne. Viele Geschäftsfelder sind noch nicht entwickelt, viele Innovationen sind noch längst nicht gereift.

Technologie-Aktien

Wichtige rechtliche Hinweise: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Also alles „eitel Wonne“ bei Technologie-Aktien?

Es gibt natürlich „Stolpersteine“, mit denen der Markt und die Unternehmen nicht rechnen. Sehen wir uns z.B. die sozialen Medien an:  Facebook hatte in letzter Zeit Probleme mit dem Datenschutz – Stichwort Weitergabe von Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica. Die Politik möchte nun stärker regulierend eingreifen. Es sollen nicht zu viele Falschinformationen verbreitet werden. Das heißt, es könnten Gesetze kommen, die die Social Media einschränken. Eine stärkere Regulierung könnte die Umsätze drücken und die Kosten in die Höhe treiben. In Europa haben wir durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schon einen  „Vorgeschmack“ bekommen.

Welche Produkttrends und Innovationen werden künftig die Treiber des Technologie-Sektors sein?

Bernhard Ruttenstorfer, ESPA STOCK TECHNO

Bernhard Ruttenstorfer, ESPA STOCK TECHNO: „Facebook und Twitter lösen sich nicht in Luft auf“

Allgemein sehen wir eine sehr breite Kundennachfrage in vielen Sektoren. Die Technologie-Unternehmen sprechen nicht nur „normale“ Konsumenten an sondern auch Industriekunden. In der Autoindustrie wird der IT-Anteil immer größer. Diverse Anbieter erproben gerade Assistenzsysteme und selbstfahrende Systeme. Die Kommunikation im Auto wird immer wichtiger, z.B. mit digitalen Displays. Auch die Elektromobilität erfordert immer mehr IT im Auto. In der industriellen Produktion gewinnt das Thema Robotik stark an Bedeutung. Gemeint ist die Verknüpfung der Fabriken miteinander, damit schneller und flexibler produziert werden kann. In der Produktion werden Roboter-Fertigungsstraßen modernisiert. Mercedes produziert eine Elektroversion auf der normalen Fertigungsstraße. Da müssen die Belieferung und jeder Montagegriff in Echtzeit funktionieren. Im Medizinbereich kommen bald

Hörgeräte mit Live-Übersetzung auf den Markt. Die haben innen viel Technik, bedingt durch die erforderliche IT-Anbindung, leistungsstarke Prozessoren, starke Batterien. Das alles muss kompakt und leicht sein.

Wie sieht es am Smartphone-Markt aus?

Smartphones sind nicht mehr der große Renner, aber von den Social Media halten wir nach wie vor viel. Manche Titel wie facebook und twitter wurden vom Markt abgestraft, da sie gewissen Trends hinterher hängen. Das wurde in den letzten Quartalszahlen durch geringes Umsatzwachstum durchaus zurecht untermauert. Trotzdem lösen sich diese Dinge nicht in Luft auf. Die Frage ist nur: Gibt es einen neuen Anbieter, der den etablierten Diensten Paroli bieten kann? Wenn dies der Fall ist, könnte ihn zB Facebook ganz einfach kaufen, wie wir bei Instagram und Whats App gesehen haben. Das waren zwar teure Deals, aber es war die richtige Entscheidung.

Kommen wir zum ESPA STOCK TECHNO. Wie ist der Fonds im aktuellen Umfeld positioniert? Auf welche Aktien setzen Sie?

Der ESPA STOCK TECHNO investiert in die bedeutendsten Technologie-Unternehmen weltweit. Die USA sind dabei tonangebend. Im Moment haben wir ein Übergewicht bei Halbleiter-Herstellen. Hardware-Hersteller und Speicherhersteller sind untergewichtet gegenüber dem Technologie-Index. Wir verfolgen die eine oder andere Einzeltitel-Wette: So halten wir das größte Übergewicht bei Nvidia dem Marktführer für künstliche Intelligenz. uns Autonomes Fahren, E-Gaming und künstliche Intelligenz bei Datencentern sind ebenfalls Themen für den Fonds. Der Hersteller Workday hat eine Personalsoftware entwickelt, die rein auf Cloud-Basis funktioniert. Starkes Wachstumspotenzial sehen wir auch bei Electronic Arts und Activision Blizzard im Live-Streaming von E-Gaming-Turnieren. In Europa kann unser Villacher „Lokalmatador“ Infineon wesentliche Akzente für das Internet of Things, die Industrie- und Roboterkommunikation sowie im Bereich Energiemanagement setzen. Alle diese Themen und Unternehmen deckt der ESPA STOCK TECHNO ab!

Wie sind die Gewinnaussichten der Technologie-Unternehmen?

Die Konsensschätzungen der Analysten sehen in Summe ein Gewinnwachstum von 20 Prozent für 2018 und 2019. 2020 sollten die Gewinne nochmals um 10 Prozent steigen, so die Prognosen. Das bei einem fast zweistelligen Umsatzwachstum. Die Aussichten sind also gut. Rückschläge bei den Aktienkursen, wie wir sie Mitte Oktober gesehen haben, muss man in der persönlichen Anlage-Entscheidung immer  miteinbeziehen.

Überblick ESPA STOCK TECHNO

Vorteile für den Anleger

  • Beteiligung an den bedeutendsten globalen High-Tech-Unternehmen.
  • Chancen auf hohe Wertsteigerung.
  • Breite Streuung in weltweit aktive Technologie-Unternehmen.

Zu beachtende Risiken

  • Der Fondspreis kann stark schwanken (hohe Volatilität)
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährung kann der Anteilwert in Euro durch Wechselkursänderungen belastet werden
  • Der Anleger trägt das Risiko der globalen Techno-Branche sowie das Emittentenrisiko der partizipierenden Unternehmen
  • Kapitalverlust ist möglich

 

 

Warnhinweise gemäß InvFG 2011
Der ESPA STOCK TECHNO kann aufgrund der Zusammensetzung des Portfolios eine erhöhte Volatilität aufweisen, d.h. die Anteilswerte können auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt sein.

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

*Das Interview mit Bernhard Ruttenstorfer führte Dieter Kerschbaum.

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