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Megatrends im IT-Sektor

Megatrends im IT-Sektor
Megatrends im IT-Sektor
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Auf der diesjährigen Technik-Messe CEBIT waren sie in aller Munde: Roboter die den Alltag erleichtern. Drohnen, die bei schwierigen Arbeiten im Freien, z.B. auf Ölbohrinseln, eingesetzt werden können. Fahrerlose Elektro-Busse, die über Sensoren gesteuert werden und selbständig beschleunigen und bremsen. Aber auch andere technologische Innovationen sind keine Fiktion sondern gehören in den vielen Fällen schon zu unserem Alltagsleben. Welche Bedeutung haben sie – für die Wirtschaft, für Unternehmen, für Konsumenten – und für Anleger?

Technologien, die den Menschen dienen

Der Sektor für Informationstechnologie (IT) hat sich in den letzten 20 Jahren dramatisch gewandelt. Stand das Thema IT früher vor allem für Personal Computer und die ersten Internet-Anwendungen, hat sich die Bedeutung dieser Technologie grundlegend verändert. IT-spezifische Produkte und Lösungen werden in vielen Sektoren eingesetzt: Kommunikation, Verkehr, Gesundheit, Produktion, Handel, Sicherheit, Konsum und vieles mehr. Wie kommen die oben genannten Megatrends zum Vorschein? Kritiker werden meinen, es gehe darum, dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Aber hören wir diese manchmal geäußerte Skepsis nicht schon seit Jahrzehnten? Sollten wir nicht das Pferd von der anderen Seite aufzäumen? Geht es nicht um Maschinen bzw. Technologien, die den Menschen helfen?

Das große Geschäft mit den Daten

In den meisten Fällen kommen die Vorteile des technologischen Fortschritts dann zum Tragen, wenn zwei oder mehrere Entwicklungen aufeinandertreffen und sich wechselseitig „beflügeln“. Ein gutes Beispiel sind die Themen Cloud Computing und Soziale Netzwerke: Cloud Computing ermöglicht es dem Nutzer seine Anwendungen von verschiedene Zugangspunkten (Smartphone, Tablet oder PC) aufzurufen und Daten dort zu verarbeiten. Facebook mit über 1,8 Milliarden Nutzern bietet genau diese Möglichkeiten: Die Nutzer können Fotos, Videos oder andere Informationen jederzeit in ihren Account laden. Die Daten werden nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern auf einem von Facebook betriebenen Server (Private Cloud). Dort sind sie jederzeit abrufbar. Bei einer anderen Form der Cloud werden die Daten nicht auf Servern des Software-Anbieters verarbeitet, sondern über die Infrastruktur/Server externer Serveranbieter (Public Cloud). Die US-Online Videothek Netflix nutzt diese Technologie. Filmmaterial von Netflix wird auf Servern des ebenfalls börsennotierten amerikanischen Online-Versandhändlers Amazon gespeichert. Die Nutzer greifen darauf in Form der Datenübertragung durch Streaming zu. Der Vorteil: Unternehmen und Nutzer können ihre Ressourcen effizienter einsetzen: Netflix mietet sich laufend die Kapazität, die die Nutzer tatsächlich abfragen. Der Kunde kann sich Filme dann ansehen, wann er möchte und vor allem wo: am TV-Gerät daheim, am Laptop oder am Handy.

Weiter Schritt vom automatischen Einparken zum autonomen Fahren?

Ständig an Präsenz gewinnt auch das Thema Robotik. Industrie 4.0, „Internet of Things“, Autonomes Fahren – all diese Anwendungen sind auf Datenverarbeitung über Cloud-Dienste angewiesen. Die laufende Verbesserung der Leistungsfähigkeit bei den Sensoren führt dazu, dass sie immer häufiger eingesetzt werden. Mit Hilfe entsprechender Software ergeben sich neue Anwendungsfelder. Autonomes Fahren wird in den Medien am häufigsten thematisiert. Die Investitionen führender Unternehmen sind hier vielversprechend. Google, NVidia, Intel oder Tesla, nur um einige zu nennen, machen laufend Fortschritte. Der Schritt zum kommerziellen Einsatz des autonomen Fahrens mag noch ein weiter sein. Die Funktionen, die den Fahrer unterstützen, werden schon heute angewandt. Spurhalteassistent, automatisches Einparken, automatisches Bremsen sind längst kein Neuland für Autofahrer.

Erfreulicher Gewinnanstieg bei börsennotierten Technologie-Unternehmen

Die Entwicklungen der letzten Jahre spiegeln sich auch in entsprechenden betriebswirtschaftlichen Ergebnissen der börsennotierten Unternehmen aus dem Technologiesektor wider. Die Gewinnanstiege in den letzten Jahren waren sehr erfreulich. Auch wenn es 2016 einen leichten Rückgang des Wachstums wegen zwischenzeitlich gebremster IT-Investitionen gab. Die Konsens-Schätzungen der Analysten sagen für 2017 bis 2019 über 10% Gewinnsteigerung pro Jahr voraus. So lässt sich auch ein eindrucksvoller Anstieg der Aktienkurse im IT-Sektor erkennen. Der robuste Gewinnanstieg hält die Bewertungen stabil und unter dem langjährigen Durchschnitt.

Grafiklegende: Nach dem Platzen der Techno-Blase Anfang 2000 und den Verwerfungen während der Finanzkrise des Jahres 2008/2009 befinden sich Aktien aus dem Technologie-Sektor in einem jahrelangen Aufwärtstrend. Anders als 2000 sind die Bewertungen auf dem Boden geblieben und Aktien nicht überteuert.

Fazit

Es ist die Kombination aus Megatrends und betriebswirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen aus dem IT-Sektor, die unsere positive Einstellung für den Technologiesektor bestätigt. Die Mega-Trends in diesem Sektor gewährleisten stetiges Wachstum in den nächsten Jahren. Die Anwendungen werden laufend in den Prozess von Unternehmen und Wirtschaft integriert. Die Möglichkeiten für Konsumenten diese Technologien zu nutzen werden ausgeweitet.

 

Investieren in Technologie-Aktien

Der ESPA STOCK TECHNO* bietet eine Möglichkeit in den wachstumsstarken Technologiesektor zu investieren. In dem Aktienfonds der Erste Asset Management sind die weltweit bedeutendsten Technologieunternehmen enthalten. Der ESPA STOCK TECHNO eignet sich als Beimischung zu einem bestehenden Aktienportfolio und ist für Investoren mit entsprechender Risiko-Bereitschaft und einem langfristigen Anlagehorizont geeignet.

 

* Warnhinweise gemäß InvFG 2011
Der ESPA STOCK TECHNO kann aufgrund der Zusammensetzung des Portfolios eine erhöhte Volatilität aufweisen, d.h. die Anteilswerte können auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt sein.

 

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