Märkte wieder mit Zugewinnen – Update aus der Investment Division

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(c) unsplash
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Was ist seit gestern passiert?

Die Märkte für Risikoanlagen konnten gestern deutlich dazu gewinnen. Der US Aktienindex S&P500 schloss mit +1,9% bei einem Stand von 3124 Punkten und liegt damit wieder nur ca. 9% von den Höchstständen im Februar 2020 entfernt. Auch hochverzinsliche Anleihen (High Yields), EU Peripherie Staatsanleihen und Emerging-Markets-Anleihen konnten Zugewinne verbuchen. Der USD lag bei 1,125 Euro, Gold ebenfalls stabil bei 1720 USD je Feinunze. Rohöl Terminkontrakte für Juli Lieferung der Sorte WTI handelt heute Früh bei 38 USD. In Asien sind die Aktienmärkte nach dem starken gestrigen Tag heute nahezu unverändert.

Wo ist der Konsens?

Ich habe mir schon öfters erlaubt, liebe Leser, Euch ungefragt mit meiner privaten Familiensituation während des Lockdowns zu behelligen. Nun, da wir alle den Schritt zurück in die Normalität wagen, fällt mir ein Umstand auf, der sich während der gesamten Zeit, wie ein Fels in der Brandung, unverrückbar gehalten hat. Es scheint völlig unmöglich zwischen zwei, scheinbar gleichberechtigt heranwachsenden Jungschwänen spontan und auf freiwilliger Basis, zu welchem Thema auch immer einen Konsens erzielen zu können. Bei Fondsmanagern ist das anders. Die Financial Times berichtet heute von der Umfrage der Bank of America, dass 80% der befragten Fondsmanager Aktienmärkte für überbewertet halten.

Dieser Umfragewert ist sehr selten so hoch. Das klingt nach Warnung, muss aber im Kontext gesehen werden. Bewertungsniveaus sind höher, da wir in einem historischen Niedrigzinsumfeld sind. Technologieunternehmen, die Wachstum versprechen haben einen historisch hohen Anteil in den Marktindizes und haben aufgrund des Wachstum höhere Bewertungen. Auch hat, verkürzt gesagt, die Mehrheit der Marktteilnehmer selten recht. Damit und mit den laufend sich verbessernden Wirtschaftsindikatoren sowie der anhaltend stark unterstützenden Fiskal- und Geldpolitik, bleiben wir in unserem Ausblick konstruktiv.

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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