Die Biodiversitätskrise geht mit dem Verlust der Artenvielfalt einher und bedroht damit unseren Alltag auf der Erde. Gleichzeitig dürfen wir bei aller Krisenstimmung nicht den Blick auf das Wunderwerk der Natur verlieren. Mehr dazu im Leitartikel unseres neuen ESGenius Letters zum Thema „Biodiversität“.
In der Erste AM beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit nachhaltiger Veranlagung und haben dabei auch Biodiversitäts-Agenden in unsere Überlegungen mit einbezogen. Mit unserer neuen Biodiversitäts-Richtlinie sollen diese Themen auch formell noch stärker in unsere Prozesse integriert werden. Zudem definieren wir konkrete Ziele in Sachen Biodiversität im Anlageprozess die wir bis 2030 erreichen wollen.
Franz Essl ist Ökologe und gilt als ausgewiesener Experte in Sachen Biodiversität und Schutz der Artenvielfalt. Zudem wurde er im Vorjahr vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen als Wissenschaftler des Jahres 2022 ausgezeichnet. Im Interview erklärt er was alles den Begriff Biodiversität umfasst und warum Politik und Wirtschaft endlich handeln müssen um den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.
Die Biodiversität unseres Planeten sichert Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen. Durch die Krise in der sich die globale Artenvielfalt befindet, stehen sowohl Lebensqualität und Gesundheit, als auch Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung auf dem Spiel. Auch Unternehmen können handeln und Maßnahmen setzen. Biodiversität steht schließlich auf unser aller Agenda.
Das regulatorische Umfeld für Risiken im Zusammenhang mit der Artenvielfalt verändert sich stetig. Investitionen in Unternehmen, die gut vorbereitet sind, werden von diesem Trend profitieren. Solche Unternehmen erweisen sich als robust im Umgang mit neuen Vorschriften. Biodiversitätsrisiken müssen sorgfältig analysiert werden, um nicht nur das Vermögen der Anleger, sondern auch Mutter Erde zu schützen.
Statistiken zeigen, dass die Wassertemperatur der Meere in diesem Jahr deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Das geht mit gravierenden Folgen für viele Ökosysteme einher und zeigt einmal mehr die drastischen Folgen der Klimakrise auf.
Auch an den Börsen geht es in den Sommermonaten für gewöhnlich etwas ruhiger zu. Viele Marktteilnehmer pausieren urlaubsbedingt und die allgemeine Aktivität lässt nach. Der Blick auf einige wichtige Charts deutet jedenfalls darauf hin, dass keine bösen Überraschungen in den Ferien zu erwarten sind.
Die spanische Wirtschaft zeigt sich im Unterschied zu anderen Ländern im Euroraum resilient. Nun bereitet sich das südeuropäische Land jedoch auf die vorgezogene Neuwahl am kommenden Wochenende vor, wobei sich ein knappes Rennen abzeichnet.
Kann Preisstabilität, also eine Inflation von 2%, ohne eine Rezession erreicht werden? Der weitere Rückgang der Inflation in den USA im Juni hat die Erwartungen für dieses günstige Szenario ansteigen lassen. Allerdings mahnt der Blick in den Rückspiegel zur Vorsicht. In der Vergangenheit ging ein von der Zentralbank bewirkter Inflationsrückgang oftmals mit einer Rezession einher.
Die Börsen gaben ein starkes Lebenszeichen von sich. Die Stimmung bleibt dennoch verhalten positiv. Eine breite Streuung bleibt das Gebot der Stunde, zumal die Zinsmärkte wieder interessante Niveaus erreicht haben.