Pro Big Data – Wovor fürchten wir uns in der heutigen digitalen Welt?

Pro Big Data – Wovor fürchten wir uns in der heutigen digitalen Welt?
Pro Big Data – Wovor fürchten wir uns in der heutigen digitalen Welt?
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Meine Frau war nicht glücklich, als ich Alexa bestellte und im Wohnzimmer aufgestellt habe. Sie ist gegenüber der digitalen Welt generell skeptisch eingestellt. Ich gebe zu, ich hätte Sie vorher fragen können, aber die Antwort hätte ich dann auch schon gekannt. Ich konnte Sie beruhigen, indem ich ihr gesagt habe, dass ich ein Sonderangebot genutzt habe und Alexa um lediglich 64,99 Euro bekommen habe.

Beachtlich ist es, wie weit die Spracherkennungssoftware von Amazon bereits ist. Fragen nach dem Wetter, den Fußballergebnissen oder Wissensfragen kann die Software problemlos beantworten. Wir nutzen den intelligenten Lautsprecher aber primär, um Radio zu hören oder Musik abzuspielen. Das funktioniert alles ganz einfach.

Es stimmt, der Computer hört die ganze Zeit mit. Viel Spaß demjenigen, der unsere Unterhaltungen mithört und analysieren darf. Natürlich ist es etwas spooky, wenn man ein Bad einlässt und Alexa ohne Aufforderung anbietet, eine Playliste mit dem Namen „Entspannungsbad“ abzuspielen. Wir haben aber auch viel Spaß mit dem Ding und lachen viel, wenn sie abenteuerliche Produkte auf die Einkaufsliste setzt, weil Alexa eben nicht alles versteht. Auch unsere 3-jährige Tochter fordert Alexa schon auf „Pippi Langstrumpf“ abzuspielen.

Gratis kostet etwas – eine Realität in der digitalen Welt

Diese Funktionen sind alle gratis verfügbar. Wie die Suche im Internet oder die Verbindung mit Freunden auf Facebook, das Hochladen von Fotos oder Videos – all das kostet – nichts. Wir können über Facebook mit Freunden über dem Atlantik verbunden sein und können auch an ihrem sozialen Leben teilhaben. Wir feiern Geburtstag mit Ihnen und können Sie beglückwünschen. Ich finde das sehr sympathisch, da ich gerne mit meiner Verwandtschaft in Brasilien aber auch in Deutschland im Austausch bin. Früher war es das Telefon oder ein Brief. Heute ist es WhatsApp, Facebook, Instagram oder Twitter.

Mir ist klar, dass nicht alles kostenlos ist, was auf den ersten Blick so erscheint. Die digitalen Dienstleister sammeln im Hintergrund sehr viele Daten über mich und nutzen das auch für Marketing und Verkauf. Ist das per se schlecht? Ich habe zum Beispiel dieses Jahr nach fünf Jahren Abstinenz wieder einmal Golf gespielt. Nachdem ich einen neuen Putter gesucht habe, erhalte ich jetzt immer wieder Angebote für andere Golfschläger, oder Tipps wie ich mein Golfspiel verbessern könnte. Mir gefällt das.

Dasselbe ist mit der Musik. Als Liebhaber von gepflegter Rockmusik finde ich es super, dass für mich über Spotify maßgeschneidert ein Musik-Mix der Woche erstellt wird. Da bin ich froh, wenn nichts von Helene Fischer oder Dieter Bohlen dabei ist. Ich bin immer wieder erfreut neue Songs zu hören, die zu meinem Musikgeschmack passen.

Fazit:

Für mich überwiegen die Vorteile, die über Gratis-Zugänge zu digitalen Dienstleistungen möglich sind. Wer sich vor Big Data fürchtet, kann sich abmelden von der digitalen Welt, oder vielleicht künftig auch mehr Bezahl-Dienste in Anspruch nehmen, wo dann (vielleicht) keine Daten mehr an Dritte ohne Zustimmung des Nutzers weiterverkauft werden. Facebook soll ja an einem Bezahl-Dienst arbeiten. Bin schon gespannt, wie viel Userinnen und Usern das werbefreie Paket im Facebook wert sein wird und wie viele sich nicht doch mit customized Werbung weiterhin gratis berieseln lassen möchten.

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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