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„Rough, nice and easy“ – Update aus der Investment Division

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(c) unsplash
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Was ist seit dem verlängerten Wochenende passiert?

Der Song „Proud Mary“ wurde vom John Fogerty, dem Frontmann der Rockband Creedence Clearwater Revivial geschrieben. Von diesem Lied existieren zahlreiche Coverversionen, die bekannteste stammt wohl von Tina Turner. Diese Version beginnt mit den Zeilen: „…we’re gonna take the beginning of this song and do it easy, but then we’re gonna do the finish rough“. Anders die US-amerikanischen Aktienmärkte gestern. Diese begannen den Handelstag „rough“, um „nice and easy“ zu schließen. Zu Beginn der Handelssitzung befand sich der S&P500 mit über 1% im Minus und schien damit den Trend der letzten Woche fortzusetzten. Zum Ende des Handelstages drehte sich jedoch  die Stimmung der Marktteilnehmer und der Index konnte noch mit 0.4% im Plus schließen. Für den Stimmungsumschwung sorgten Nachrichten über Lockerungsmaßnahmen in Kalifornien.

Die europäischen Aktienmärkte lagen durchwegs im negativen Bereich und die Verluste betrugen zwischen 3% und 4%. Der Grund für die unterschiedliche Entwicklung in den USA und Europa liegt vor allem daran, dass viele europäischen Börsen am Freitag geschlossen waren und somit einen (wenn auch negativen) Aufholbedarf hatten. Auslöser für die Rückkehr der Volatilität an den letzten Handelstagen, war – wie bereits berichtet – die Aussagen von US-Präsident Trump, dass er sich neuerliche Strafzölle für China vorstellen könne.

Deutlicher im Plus lag Rohöl der Standardsorte WTI, das gestern um fast 7% zulegen konnte, nachdem es Meldungen gab, dass auch die US-Ölproduzenten ihre Förderung drosseln würden. Hinzu kommt die Hoffnung, dass die Nachfrage durch die Lockerungsmaßnahmen in vielen Ländern wieder ansteigen wird.

Kreditsichere Staatsanleihen waren im Tagesverlauf wenig verändert, ebenso wie Gold. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro um ca. 0.7% auf.

Worauf werden wir in den nächsten Wochen achten?

Nach einem der stärksten und schnellsten Rückgänge an den Märkten für Risikoanlagen im März, haben wir im April auch eine der stärksten und schnellsten Gegenbewegungen gesehen. Wie haben sich dabei die unterschiedlichen Anlageklassen geschlagen? Dazu betrachten wir Aktien aus den entwickelten Märkte (in Lokalwährung), europäische Unternehmensanleihen guter Bonität und europäische High Yield Anleihen.

Globale Aktien wiesen auf ihrem Tiefpunkt 2020 einen maximalen Verlust von 33% auf, High Yield Anleihen einen von 20% und stabile Unternehmensanleihen von 8%. Durch die Rallye der letzten Wochen ist ein beachtlicher Teil dieser Verlust wieder aufgeholt:

(Quelle: Bloomberg)

Relativ gesehen konnten Unternehmensanleihen den größeren Teil ihrer Verluste (im Vergleich zu den beiden anderen Anlageklassen) wettmachen. Der Grund hierfür liegt vor allem in den Unterstützungsmaßnahmen der Notenbanken, insbesondere der EZB und der US-amerikanischen Fed.

Wir sehen auch die beiden anderen Anlageklassen (Aktien und High Yield Anleihen) im Rahmen eines gut diversifizierten Portfolios als attraktive Veranlagungen an. Kurzfristig, wie auch die letzten beiden Wochen gezeigt haben, wird die Volatilität auf diesen Märkten jedoch hoch bleiben. Die Faktoren, die das Marktgeschehen in den nächsten Wochen bestimmen werden sind:

  • die Lockerungsmaßnahmen und der Auswirkungen auf die Zahl der Neuinfektionen
  • die Wirtschaftsdaten, insbesondere in Ländern, die vor Europa und den USA von der Pandemie betroffen waren und die somit einen Muster für die Erholung darstellen können
  • die Unternehmensergebnisse im 1. Quartal
  • die Forschungsergebnisse, was einen Impfstoff oder einen Medikament zur Behandlung von Covid-19 betrifft.
  • der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China
  • der Einfluss des ansteigenden Emissionsvolums der Staaten

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

DOSSIER

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