Weltwassertag: Wie gehen wir mit Wasserarmut um?

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Im Jahr 2006 begann eine international viel beachtete Partnerschaft zwischen der Erste Asset Management und dem WWF Österreich mit dem Ziel ein Produkt zu kreieren, das Finanzströme in eine nachhaltige Richtung lenkt, besonders nachhaltige Unternehmen fördert und einen positiven Nutzen für die Umwelt zu liefern. Der von der UNESCO ins Leben gerufene Weltwassertag möchte auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage aufmerksam machen.

Bedrohter Meer-Wert

Die unvorstellbaren Weiten der Weltmeere bedecken 71% unseres Planeten. Unerschöpflich scheinen die kostbaren Schätze, die sie uns Menschen bieten. Jedoch sind 93 Prozent der globalen Fischbestände überfischt oder bis an die Grenzen befischt. Was uns drastisch vor Augen führt, dass die Ozean-Giganten durch menschliche Eingriffe massiv unter Druck geraten und deren Ressourcen sehr wohl endlich sind.

Auf dem Spiel steht nicht weniger als die Lebensgrundlage von über 800 Millionen Menschen, die vom Fang, der Produktion, der Verarbeitung und dem Verkauf von Fisch abhängen. Die meisten von ihnen leben in Entwicklungsländern. Fisch ist in armen Teilen der Welt lebensnotwendige Nahrungs- und primäre Proteinquelle, die Abhängigkeit von der Meeres-Delikatesse also ungleich größer als in unseren Breiten.

Europa als weltweit größtem Markt und Importeur von Fisch- und Meeresfrüchten kommt entscheidende Bedeutung dabei zu, diese Lebensgrundlage zu erhalten. Schließlich stammen mehr als die Hälfte der Fisch-Importe aus Entwicklungsländern. Ohne sie könnte die europäische Nachfrage nicht gedeckt werden.

Machtlose Konsumenten?

Europäischen Konsumentinnen und Konsumenten ihre Macht beim Fischkauf bewusst zu machen, ist Ziel der WWF-Informations-Kampagne Fish Forward. In 11 EU-Ländern wird dafür geworben, Meere und Menschen mit dem Kauf von nachhaltigem Fisch zu unterstützen.

Mit dem WWF Fischratgeber fällt es beim Einkauf leicht, eine verantwortungsvolle Wahl zu treffen. Es werden Gütesiegel empfohlen und über 60 Fisch- und Meeresfrüchtearten nach dem einfachen Ampelsystem bewertet. Auf dem Smartphone ist der Ratgeber im Geschäft schnell bei der Hand.

Hinter den Kulissen arbeitet der WWF daran, die politischen Rahmenbedingungen in der weltweiten Fischerei zu verbessern. Auch Handelsunternehmen werden beraten, um mit einer nachhaltigen Einkaufspolitik ihrer wichtigen Rolle gerecht zu werden.

Geht doch

Was möglich ist, wenn Verbraucher, Unternehmen und Politik an einem Strang ziehen, zeigt ein WWF Fischerei-Verbesserungsprojekt auf den Philippinen:

Durch das Zusammenspiel von europäischer Konsum-Nachfrage nach nachhaltigem Thunfisch, der entsprechenden Umstellung des Fisch-Angebots eines heimischen Handelsbetriebs sowie den richtigen politischen Anreizen (drohende EU-Importverbote für Staaten, die illegale Fischerei unzureichend bekämpfen), arbeiten heute über 6.000 philippinische Fischer nachhaltig. Mit Handleinen fangen sie Gelbflossenthunfische für den europäischen Markt, erzielen damit ein höheres Einkommen und schonen die Fischbestände in ihren Gewässern.

Jeder kann einen Beitrag zum Schutz von Meeren und davon abhängigen Menschen leisten. Kaufen Sie nachhaltigen Fisch.

WWF Fischratgeber:

wwf.at/fischratgeber

WWF Spot – Nonoy und das Seemonster:

http://bit.ly/2oFBnhm

Mehr zu nachhaltigem Fischkonsum:

https://www.fishforward.eu

 

WELTWASSERTAG FAKTEN

Meere bedecken 71 Prozent unseres Planeten
90 Prozent der Fischbestände sind überfischt oder bis an die biologischen Grenzen befischt
Fisch sichert die Lebensgrundlage von 800 Mio. Menschen – vor allem in Entwicklungsländern
90 Prozent der weltweiten Fischer sind kleingewerblich
Weniger als 4 Prozent der Meeresfläche sind geschützt – Schutzgebiete sind essenzielle „Kinderstuben“ und Erholungsräume für Fischbestände
Europa ist der weltweit größte Markt und Importeur von Fisch und Meeresfrüchten – mehr als die Hälfte der Importe kommt aus Entwicklungsländern

 

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Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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