WWF-Checkliste: Ist mein Fonds nachhaltig?

WWF-Checkliste: Ist mein Fonds nachhaltig?
WWF-Checkliste: Ist mein Fonds nachhaltig?
(c) unsplash
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Der WWF hat auf seiner Webseite eine Checkliste zum Thema nachhaltige Geldanlage veröffentlicht. Die Checkliste soll helfen, die passende Veranlagung für Finanzentscheidungen zu finden. Die Fragen selbst beziehen sich auf die Nachhaltigkeitsaspekte bei der Veranlagung.

Wir haben für Sie die Fragen dieser Checkliste für unsere Fonds hier beantwortet.

Das sind die Kriterien, die der WWF fordert:

Worauf ist zu achten Check-Liste
1. Sicherstellen, dass der Fonds wirklich nachhaltig ist.
  • Nachvollziehbare, gleichbleibende Nachhaltigkeitskennzahlen (z. B. CO2-Fußabdruck)
  • Transparente Darstellung, in welche Branchen das Geld fließt
  • Einfacher Zugang zu aktuellen Informationen
WWF-Tipp: Zusätzliche Sicherheit bieten Zertifikate, welche die Einhaltung von Qualitätsmerkmalen sicherstellen. Beispiele sind das Österreichische Umweltzeichen für Nachhaltige Finanzprodukte oder ÖGUT Responsible Investment Standard.
2. Klare Ausschlusskriterien
  • Klare Ausschlusskriterien
  • Persönliche Werte entsprechen der Ausrichtung des Fonds
  • Einhaltung von internationalen Vereinbarungen
WWF-Tipp: Nutzen Sie Ratingagenturen und Vergleichsplattformen, die bestehende Instrumente anhand konkreter Kriterien überprüfen und einen Vergleich von Fonds ermöglichen. Zum Beispiel stellt die Plattform Cleanvest.org kostenlose Details über die Nachhaltigkeit von Fonds zur Verfügung

Achten Sie auch auf Details: Kohleabbau heißt nicht gleich frei von Kohle. Denn auch wenn ein Fonds nicht in den Kohleabbau investiert, kann in die Weiterverarbeitung von Kohle immer noch Geld fließen

3. Was soll mit dem Fonds gefördert werden?
  • Überprüfbare, verständliche Methodik bei der Auswahl der einzelnen Wertpapiere
  • Verantwortung als Investor muss wahrgenommen werden
WWF-Tipp: Zusätzlich zu den Selektionsmethoden ist es auch wichtig, dass die Fondsgesellschaft ihre Verantwortung als Investor in ein Unternehmen aktiv wahrnimmt. Da Fondsgesellschaften oft mit hohen Summen an einem Unternehmen beteiligt sind, haben sie auch dementsprechend Einfluss. So können sie auch bei der strategischen Ausrichtung, den Unternehmenszielen oder wichtigen Entscheidungen nachhaltig mitbestimmen. Das nennt man Engagement. Eine nachhaltige Transformation der Realwirtschaft kann dadurch maßgeblich beschleunigt werden. Fragen Sie daher nach, ob Ihr Fonds einen definierten „Engagement-Prozess“ verfolgt.
4. Auswahl des passenden Fonds
  • Der ausgewählte Fonds ist nachhaltig laut dieser Checkliste
  • Die Rahmenbedingungen für den Fonds sind stimmig
WWF-Tipp: Für nachhaltige Fonds sind keine großen Geldsummen notwendig: Beim Fondssparen werden regelmäßig, z.B. monatlich, kleinere Beträge in einen Fonds investiert. Achten Sie auch hier auf die Auswahl nachhaltiger Produkte!

Quelle: Checkliste WWF (https://www.wwf.at/de/view/files/download/showDownload/?tool=12&feld=download&sprach_connect=3753)

1. Wie stelle ich sicher, dass mein Fonds von der Erste Asset Management nachhaltig ist?

Für die Nachhaltigkeits-Aktienfonds der Erste Asset Management („RESPONSIBLE“-Produkte) wird regelmäßig ein Bericht erstellt, der unter anderem die CO2-Emissionen anzeigt.

Beispiel: Bericht Nachhaltiger-Fußabdruck vom ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND

Quelle: Erste Asset Management; Nachhaltiger Fußabdruck 

In welche Branchen das Geld fließt, findet sich auf dem Web-Factsheet des jeweiligen Fonds. So können die Investmentstruktur bei jedem von unseren Fonds laufend nachvollziehen. Hier geht es zum Beispiel zum Web-Factsheet vom ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND: https://www.erste-am.at/de/private-anleger/fonds/erste-responsible-stock-dividend/AT0000A1QA79

2. Ausschlusskriterien bei den Fonds der Erste Asset Management

Die ethischen Mindeststandards umfassen alle Publikumsfonds (Anleihen, Aktien) der Erste Asset Management. Das gilt beim Ausschluss kontroversieller Waffen, Verzicht auf Nahrungsmittelspekulation und Verzicht auf Kohleinvestments.

Kriterium Worum geht es Toleranzniveau
Atomenergie Produktion und Einspeisung ins Netz

Produzenten und Händler von Uran

Nulltoleranz
Banken und Finanzdienstleister Systematische Verstöße gegen anerkannte Geschäftspraktiken Nulltoleranz
Bilanzfälschung und Korruption Missachtung gesetzlicher Vorschriften Nulltoleranz
Embryonenforschung Spezialisierte Unternehmen Nulltoleranz
Gentechnologie Produzenten von manipuliertem Saatgut Nulltoleranz
Kinderarbeit Bewusster Einsatz von Kinderarbeit Nulltoleranz
Nahrungsmittelspekulation Einsatz von Derivaten auf Lebensmittelrohstoffe zur Generierung eines Spekulationsgewinns Nulltoleranz
Rüstung / Waffen Hersteller und Händler kontroversieller Waffen wie z. B. Streumunition, Anti-Personenminen, Uranmunition, ABC-Waffen

Waffenhändler

Top 100 Rüstungsunternehmen laut Stockholm International Peace Research Institute

Nulltoleranz
Tabak Produzenten von Endprodukten Nulltoleranz
Tierversuche Gesetzlich nicht vorgeschriebene Tierversuche Nulltoleranz
Verletzung der Menschenrechte Verletzung international anerkannter Prinzipien Nulltoleranz
Verletzung UN GLOBAL COMPACT Nicht Einhaltung der Prinzipien des UN Global Compact Nulltoleranz
Verletzung der Arbeitsrechte Massive Verletzung der ILO Kernarbeitsnormen Nulltoleranz

 Quelle: Erste Asset Management: Die Ausschlusskriterien für Nachhaltige Fonds (RESPONSIBLE-Produktpalette) sind umfangreich und finden sich auf der Webseite unter „Ausschlusskriterien“

Die Liste der Fonds, die das Österreichische Umweltzeichen haben, das EUROSIF-Transparenzlogo und ein Gütesiegel vom Forum für Nachhaltige Geldanlage (FNG) haben, ist umfangreich:

Bitte beachten Sie die gesetzlichen Hinweise am Ende der Seite.

Mehr zu den Zertifizierungen unserer Nachhaltigkeitsfonds finden Sie hier.

3. Was wird durch meinen Fonds gefördert?

Kann eine Fondsgesellschaft zur Verbesserung der Welt beitragen? Walter Hatak, Leiter der Sustainable Investment bei der Erste Asset Management (Erste AM), antwortet auf diese Frage mit einem klaren „Ja“. Zum einen, weil immer mehr Kundengelder in klimafreundliche Unternehmen fließen. Zum anderen, weil die Erste Asset Management als Fondsgesellschaft Gebrauch von ihren Stimmrechten in Unternehmen macht, um sie zu mehr Nachhaltigkeit zu bewegen.

Walter Hatak, Head of Responsible Investments, Erste Asset Management

Dialog und Einsatz von Stimmrechten

Nicht nur fließt immer mehr Kapital in nachhaltige Gelder – viele Fondsgesellschaften machen darüber hinaus Gebrauch von ihren Stimmrechten bei Unternehmen, in die sie investieren. Die Erste Asset Management setzt ihre Stimmrechte bei Unternehmen gezielt ein. Dabei hält sie sich an eine nachhaltige Abstimmungsrichtlinie bei Hauptversammlungen, die öffentlich einsehbar ist und für sämtliche ihrer Publikumsfonds gilt.

Das Thema Nachhaltigkeit bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich mit dem Thema Engagement auseinanderzusetzen. Unter Engagement verstehen wir den Dialog von Investoren und Aktieninhabern mit Unternehmen, um Veränderungen herbeizuführen“, so Hatak. Dieser Dialog kann nach Aussage des Experten verschiedene Formen annehmen. Durch die gezielte Ausübung der Stimmrechte und Einbringung von Aktionärsanträgen auf Hauptversammlungen wird Druck ausgeübt.

Weitere wichtige Mittel des Dialogs sind der direkte Austausch mit Unternehmen im Rahmen von Gesprächen mit dem Management, Conference Calls, Workshops oder offenen Briefen. „Die größten Erfolge können dann erzielt werden, wenn Dialoge über mehrere Jahre geführt und Unternehmenskontakte regelmäßig wahrgenommen werden. Gerade in unserem Heimatmarkt in Österreich führen wir seit geraumer Zeit fortlaufende Engagements, um Klima- oder andere Umweltthemen über verschiedenste Strategien noch stärker zu berücksichtigen. 2019 fanden mehr als 80 Dialoge mit Unternehmen statt, in denen Themen wie CO2 oder Lobbying adressiert wurden“, so Hatak.

4. Welcher Nachhaltigkeits-Fonds passt zu mir?

Die Auswahl des geeigneten Fonds hängt von der persönlichen Risikobereitschaft ab. In der Nachhaltigkeits-Produktpalette der Erste Asset Management finden sich derzeit 15 Fonds, welche die engen Kriterien erfüllen. Dazu zählen Anleihefonds, Mischfonds und Aktienfonds.

Die Liste der Fonds finden Sie unter Responsible Fonds.

Der neu aufgelegte ERSTE GREEN INVEST ist ein reiner Aktienfonds, der die Gelder in nachhaltige Unternehmen investiert, die im Bereich der erneuerbaren Energie oder Wasserwirtschaft tätig sind, und auch Unternehmen unterstützt, die eine Vorreiterrolle in der Umstellung von umweltbelastenden Prozessen der „Old Economy“ einnehmen.

Fazit:

Übernehmen Sie Verantwortung bei der Geldanlage. Ihr Geld kann die Welt verändern. Die Produktpalette der Erste Asset Management bietet ein breites Spektrum an Investmentlösungen. Bereits mit kleinen Beträgen kann man sukzessive ein attraktives Portfolio aufbauen und einen positiven Einfluss nehmen. Vielleicht ist ein Mix aus mehreren Nachhaltigkeitsfonds für Sie interessant. Hier finden Sie mehr Informationen dazu: s Fonds Plan Mix

Alles über das Thema Nachhaltigkeit in der Erste Asset Management: https://www.erste-am.at/de/private-anleger/nachhaltigkeit

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt. Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com abrufbar und stehen dem/der interessierten AnlegerIn kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere AnlegerInnen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer AnlegerInnen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.