Fiskal- und geldpolitische Maßnahmen – Update aus der Investment Division

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(c) unsplash
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Was ist seit gestern passiert?

Gus Backus feierte in den 1960er Jahren in den deutschen Schlager-Charts einige Erfolge (beachtenswert ist, dass er in den 50er auch zwei Top-Ten-Platzierungen in den USA schaffte). Im Refrain eines seiner Lieder singt er: „Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat so viel Pinke-Pinke, wer hat so viel Geld?“ Diese Fragen stellen sich auch zunehmende die Investoren.

Wie wir schon oft berichtet haben, sind seit dem Ausbruch der Pandemie sehr weitreichende fiskal- und geldpolitische Maßnahmen gesetzt worden. Im Umfang und auch der Geschwindigkeit ihrer Ankündigung sind sie in der Wirtschaftsgeschichte fast beispielslos. Einen Ausschnitt der wichtigsten Maßnahmen in den USA, Europa und Japan gibt die folgende Tabelle:

Quelle: Erste Asset Management, IMF; St. Louis Fed

Die Stimulus Pakete, welche die Regierung geschnürt haben werden zu einem deutlichen Anstieg der Budgetdefizite in diesen Ländern führen. Diese Defizite werden mit neuen Staatsschulden finanziert werden, was die Emission neuer Anleihen nach sich ziehen wird. Bereits diese Woche gab das US Finanzministerium bekannt ein Rekordvolumen in den nächsten beiden Quartalen zu platzieren (dies werden aber nicht nur neue Schulden sein, sondern es müssen auch bestehende Anleihen refinanziert werden). Die Rendite von 10-jährigen US Staatsanleihen stieg gestern auch sehr moderat um ca. 4 Basispunkte an.

Wir glauben derzeit nicht, dass es zu einem deutlichen Anstieg der Renditen von kreditsicheren Anleihen kommen wird. Vor allem die gefallen Rohstoffpreise und die volkswirtschaftlichen Nachfragerückgänge werden dafür sorgen, dass die Renditen nicht ansteigen. Auch gibt es mit den Zentralbanken und ihren Ankaufprogrammen einen Käufer der Anleihen, die emittiert werden müssen.

Die Märkte für Risikoanlagen waren gestern verhalten. Der US-Leitindex S&P500 schloss mit einem Minus von 0.7% und die europäischen Börsen bei ca. -1%.  Auch Rohöl und Gold mussten am gestrigen Handelstag Verluste hinnehmen.

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
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