Ukraine-Konflikt: Sanktionen gegen Russland

Ukraine-Konflikt: Sanktionen gegen Russland
Ukraine-Konflikt: Sanktionen gegen Russland
Moskau (c) michael-parulava-unsplash
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Die Invasion der Ukraine durch die russischen Streitkräfte schreitet weiter voran. Laut Financial Times greifen die Truppen von der nördlichen Grenze aus Weißrussland, der östlichen Grenze zu Russland, und im Süden von der Krim aus an.

Das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, dass das russische Militär das Kernkraftwerk Tschernobyl eingenommen hat, das etwa 130 Kilometer nördlich von Kiew liegt.  Moskau bereitet weitere Angriffswellen vor, um in das Landesinnere vorzustoßen.

Erste Reaktion des Westens auf die Invasion

Gestern gab es auch die erste Reaktion des Westens auf die Invasion. Sowohl die USA, die EU als auch Großbritannien gaben Sanktionen gegenüber Russland bekannt. Diese zielen vor allem auf Russlands größte Banken, Oligarchen und den Export von Technologiegütern nach Russland ab.

Die Sanktionen richten sich jedoch vorerst nicht auf Russlands Öl- und Gasverkäufe, die im vergangenen Jahr etwa die Hälfte der Exporteinnahmen des Landes ausmachten. Sorgen, dass dies geschehen könnte, haben den Ölpreis in den letzten Wochen merklich ansteigen lassen.

Die Märkte reagierten gestern erleichtert auf die Ankündigung der Sanktionen, offenbar war hier ein strengeres Vorgehen eingepreist. Nach einer schwachen Eröffnung drehte der US-Leitindex S&P 500 in die Gewinnzone und beendete den Tag mit einem Plus von 1.5%.  Der Rohölpreis der Nordseemarke Brent, der zwischenzeitlich auf über US-Dollar 105 angestiegen war, ging unter die wichtige Marke von USD 100 zurück.

Obwohl die sicheren Häfen, wie Gold oder kreditsichere Staatsanleihen, gestern im Plus lagen, mussten auch sie Teile der Gewinne im späten amerikanischen Handel abgeben. Die heutige Handelssitzung in Asien schloss sich den Vorgaben aus Amerika an. Der japanische Leitindex Nikkei legte um 1.95% zu. Auch Terminkontrakte auf europäische Aktienmärkte deuten heute auf deutliche Zugewinne hin.

Was werden wir die nächsten Tage beobachten?

Trotz des Aufatmens der Märkte gehen wir davon aus, dass die Volatilität wie schon in den letzten Wochen hoch bleiben wird. Darauf deutet auch der VIX Index hin, der auf einem erhöhten Niveau von ca. 30 notiert und der die erwartete kurzfristige Volatilität des S&P 500 widerspiegelt.

Aus unserer Sicht werden in den nächsten Tagen vor allem die folgenden Faktoren wichtig sein:

  • der weitere Verlauf der militärischen Handlung in der Ukraine und ob diese auf die Ukraine beschränkt bleiben werden
  • nach deren Ende das weitere politische Geschehen in der Ukraine
  • die Sanktionsmechanismen durch den Westen aber auch etwaige Gegensanktionen Russlands, die Öl- und Gaslieferungen betreffen könnten.

Vor allem der letzte Punkt ist entscheidend für die Auswirkungen auf das weitere globale Wachstum und die Inflation.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der hochkarätigen Diskussionsrunde vom Finanzmedium „Der Börsianer“ vom 24.2.2022

Dominik Hojas, Der Börsianer (Moderation)
Peter Brezinschek, Chefanalyst Raiffeisen Bank International AG
Wolfgang Matejka, Geschäftsführer Matejka & Partner Asset Management
Gerhard Winzer, Chefökonom Erste Asset Management

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Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.

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