TikTok-Verbot in den USA – Update aus der Investment Division

TikTok-Verbot in den USA – Update aus der Investment Division
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(c) unsplash
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Was ist seit dem Wochenende passiert?

Laut dem Rolling Stone Magazin zählt der Hip-Hop-Song „Nuthin‘ But a G Thang“ von Dr. Dre und Snoop Doggy Dog zu einem der besten Lieder dieses Genres. Darin rapped Dr. Dre, dass sein Gesang genauso zuverlässig ist wie eine Uhr: „I told ya I’m just like a clock when i tick and I tock“.

Die Worte Tik und Tok standen auch am Wochenende im Zentrum der Aufmerksamkeit der Investoren. Das chinesische Unternehmen TikTok, das ein Videoportal mit Funktionen eines sozialen Netzwerks ist, sieht sich in einigen Ländern (vor allem den USA) mit Spionagevorwürfen konfrontiert. Dabei wird TikTok vorgeworfen die Daten seiner Nutzer an chinesische Behörden weiterzuleiten.

Der US-Präsident Trump ließ bereits im Juli ein Verbot der Software in den USA prüfen und kündigte nun einen Verbotsbeschluss für Anfang August an. Inzwischen hat sich auch der US-Technologiekonzern Microsoft ins Spiel gebracht und überlegt die Dienstleistungen von TikTok in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland zu übernehmen. Laut dem Nachrichtenportal Reuters hat Präsident Trump Bytedance, dem Eigentümer von TikTok, 45 Tage Zeit gegeben, um einen Verkauf an Microsoft zu verhandeln.

Was werden wir in den nächsten Tagen beobachten?

Hochverzinsliche Unternehmensanleihen aus den USA konnten im Juli ihren besten Monat seit fast neun Jahren verbuchen. Ein Index von ICE legte in diesem Zeitraum um ca. 4,7% zu. Getragen wird dieser Markt unter anderem durch die Suche nach höheren Renditen vieler Marktteilnehmer.

Denn die Unterstützungsmaßnahmen der Notenbanken und in diesem Fall insbesondere der US-Fed führen dazu, dass die Renditen für Anleihen mit besserer Bonität deutlich niedriger sind. So weisen Unternehmensanleihen mit Investment Grade Rating in den USA eine Rendite von lediglich 1,92% auf (Quelle: ICE) und 10-jährige US-Staatsanleihen von 0,54%. Dadurch erscheint die Rendite von 5,45%, die bei hochverzinslichen Anleihen zu erzielen ist, vielen Investoren als attraktiv.

Darüber hinaus sind in den vergangen Monaten auch die Sorgen um eine hohe Konkurswelle zurückgegangen. Dazu trug auch die US-Notenbank bei, indem sie Liquidität auf den Märkten bereitgestellt hat. Dennoch steigen die Ausfallsraten in diesem Segment weiter an.

Auch wir werden diese Entwicklungen weiterhin genau beobachten. Vor allem das Verhältnis von Rendite und Kreditrisikoaufschlag zu den erwarteten Ausfällen wird unsere Positionierung in dieser Anlageklasse bestimmen.

 

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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