Verluste für Risikoanlagen – Update aus der Investment Division

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(c) unsplash
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 Was ist seit dem Wochenende passiert?

Die Märkte für Risikoanlagen beendeten die letzte Woche mit Verlusten. Der US-Leitindex S&P 500 schloss am Freitag mit -0.6% und die europäischen Börsen lagen mit 1% bis 2% im Minus. Auch die riskanten Rentenmärkte mussten Verluste hinnehmen und die Kreditrisikoaufschläge für hochverzinsliche Unternehmensanleihen stiegen an.

Die Gründe waren vor allem die eskalierenden Spannungen zwischen China und den USA. Nach der Schließung der jeweiligen Konsulate in Houston und Chengdu, verschärfte der US-Außenminister Mike Pompeo den Ton zwischen den beiden Ländern weiter. In einer Rede meinte er, dass „ein neues Bündnis der Demokratien“ geschlossen werden sollte, um „die Hegemoniepläne der Kommunistischen Partei Chinas“ zurückzudrängen.

Zu den Spannungen zwischen den beiden Großmächten kamen auch enttäuschende Wirtschaftsdaten in den USA hinzu. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA lagen in der vergangenen Woche bei 1.4 Millionen und damit über dem letzten Wert von 1.3 Millionen.

Auch die Einkaufsmanagerindizes konnten die Erwartungen nicht erfüllen. So lag der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe bei 49.6 (Konsensus: 51). Besonders das Dienstleistungsgewerbe leidet unter den neuerlichen Restriktionen in manchen Bundesstaaten, die aufgrund der gestiegenen Neuinfektionen mit Covid-19 notwendig wurden.

Die Renditen kreditsicherer Staatsanleihen fielen in der vergangenen Woche aufgrund der höheren Risikoaversion der Investoren. In den USA liegt die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen bei 0.58% und in Deutschland bei -0.45%. Gold konnte ebenfalls zulegen. In der heutigen asiatischen Handelssitzung kletterte der Goldpreis auf einen neuen Allzeit-Höchststand von über USD 1930.

 

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