Das Investitionspaket in Deutschland und die damit verbundene „Abkehr von der Schuldenbremse“ hat für viel Bewegung am Anleihenmarkt in der Eurozone gesorgt. Unterdessen müssen die Notenbanken den Balanceakt zwischen nachlassendem Wirtschaftswachstum und steigender Inflation bewältigen. Dániel Bebesy, Fixed Income Portfolio Manager bei der Erste Asset Management Ungarn, spricht im Interview über die jüngsten Notenbanksitzungen und welche Auswirkungen diese am Rentenmarkt haben.
Auch wenn die EZB den Leitzins zuletzt unverändert ließ, signalisieren die Notenbanken mehr und mehr eine Neigung für erste Zinssenkungen. Gleichzeitig deuten die Indikatoren auf ein gutes Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene. Für die Aktienmärkte sind das positive Signale.
Während Aktien zuletzt zulegen konnten, haben sich die Renditen am Anleihenmarkt abgeschwächt. Die Märkte werden gestützt von den zunehmenden Hoffnungen für eine „weiche“ Landung der Wirtschaft. Wie stehen die Chancen für dieses Szenario?
Die Notenbanken bleiben auf einem restriktiven Kurs und stellen weitere Leitzinsanhebungen in Aussicht. Zwar gibt es einige Anzeichen für einen weiteren Rückgang der Inflation, jedoch fällt diese langsamer als gedacht. Wohin die Reise gehen könnte, lesen Sie im Blogbeitrag.
Die Volatilität von Anleihen ist deutlich angestiegen und mittlerweile klar höher als bei Aktien. Worin liegen die Gründe für diese unterschiedliche Entwicklung?
Die derzeitige Vertrauenskrise dominiert das Marktgeschehen weiterhin und hat die Unsicherheit für die weitere Entwicklung der volkswirtschaftlichen Kenngrößen deutlich erhöht. Mehr dazu im aktuellen Marktkommentar von Chefvolkswirt Gerhard Winzer.
Der Inflationsanstieg in den USA fiel zuletzt geringer als erwartet aus, was für eine deutlich aufgehellte Stimmung an den Märkten sorgte. Ein günstiger Inflationsbericht ist jedoch noch kein Trend, wie Chefvolkswirt Gerhard Winzer betont.
An den Börsen war das Jahr 2022 von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägt. Tamás Menyhárt, Senior Fondsmanager bei der Erste Asset Management und Aktienexperte, zieht daher ein erstes Resümee über das Börsenjahr und wagt einen Ausblick auf die kommenden Monate an den Märkten.
Steigende Kreditraten sowie Preise für Waren und Dienstleistungen hemmen die Nachfrage der Konsument:innen. Mit welchem Zukunftsszenario ist zu rechnen? Interview mit Péter Varga, Senior Professional Fondsmanager der Erste Asset Management.
In den USA sind Zinserhöhungen auf ein Niveau von 3% bis Ende 2023 wahrscheinlich geworden. Wann zieht die Europäische Zentralbank nach? Erste Asset Management Chefökonom Gerhard Winzer analysiert die Zinspolitik der Notenbanken.