Geldvermögen privater Haushalte – Aktien und Fonds immer wichtiger

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Die österreichischen Privathaushalte setzen bei ihren Finanzen weiterhin auf Flexibilität und Sicherheit. Dafür nehmen sie geringere Renditen in Kauf.

Wie aktuelle Daten der Österreichischen Nationalbank (OeNB) zeigen, steigt das Geldvermögen in Investmentzertifikaten (Investmentfonds) und börsennotierten Aktien zwar, trotzdem nutzen nach wie vor nur wenige die Chance attraktiverer Ertragsmöglichkeiten.

Im Juni betrug das gesamte Geldvermögen privater Haushalte und Organisationen ohne Erwerbszweck in Österreich 715,4 Milliarden Euro. Damit wuchs das Geldvermögen im ersten Halbjahr um 3,9 Prozent. Den mit Abstand größten Teil davon (165,3 Milliarden) hielten die Haushalte in täglich fälligen Einlagen, die ein Plus von 4,0 Prozent verzeichneten.

Auch der Anteil von Bargeld stieg um 1,3 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die über einen längeren Zeitraum zu beobachten ist. Während der Anteil dieser Vermögensklassen im europäischen Vergleich relativ stabil blieb, stieg er in Österreich in den vergangenen zehn Jahren von 31 Prozent auf zuletzt 43 Prozent.

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Anteil des privaten Wertpapiervermögens noch gering

Die Vermögenskomponenten österreichischer Privathaushalte, die zuletzt das stärkste Wachstum verzeichneten, waren allerdings börsennotierte Aktien und Investmentzertifikate (bzw. Investmentfonds).

In der ersten Jahreshälfte stieg das Volumen der Aktien in privaten Portfolios um 12,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro, jenes der Investmentzertifikate um 7,8 Prozent auf 64,7 Milliarden.

Trotz der starken Zuwächse spielen handelbare Wertpapiere (Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierte Aktien) mit nur 17 Prozent Anteil an den gesamten privaten Portfolios weiterhin nur eine geringe Rolle.

Laut Nationalbank halten weniger als ein Zehntel der Bevölkerung Investmentzertifikate, lediglich 5 Prozent sind Aktionäre und nur 3 Prozent besitzen Anleihen.  Im Vorjahr flossen 400 Millionen Euro zusätzlich in handelbare Wertpapiere, doch das machte nur etwa 3 Prozent der sogenannten Vermögensbildung aus.

Renditenpotenzial bleibt ungenutzt

Demgegenüber standen 12,2 Milliarden Euro oder 85 Prozent der neu veranlagten Mittel, die in täglich verfügbare Einlagen und Bargeld gesteckt wurden. Gewinne machten die Haushalte damit allerdings nicht:  „Selbst die ausgesprochen schlechte Ertragsmöglichkeiten – zwischen 2015 und 2018 warf diese Anlageform real eine negative Rendite von -1,3 Prozent ab – änderten nichts an der hohen Präferenz der Haushalte für liquide Finanzmittel.“, hieß es in einer Aussendung der OeNB.

Für die handelbaren Wertpapiere – also die von den Österreicherinnen und Österreichern relativ vernachlässigten Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierten Aktien – weisen die Statistiker der Nationalbank hingegen eine positive reale Rendite von 1,1 Prozent aus.

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